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Maskenpflicht wird in Österreich ausgesetzt

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Wien
Österreich verzichtet in den Sommermonaten auf eine Maskenpflicht in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln. © Hans Punz/APA/dpa

Urlauber können sich freuen: In Österreich wird die Maskenpflicht während der Sommermonate komplett ausgesetzt. Die neue Regel gilt vorläufig für drei Monate.

Wien - In Österreich wird die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie während der Sommermonate weitgehend aufgehoben. Derzeit müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten noch FFP2-Masken getragen werden.

Diese Regel werde ab 1. Juni für vorläufig drei Monate ausgesetzt, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) nun in Wien.

In Krankenhäusern und Altersheimen wird die Maskenpflicht weiterhin gelten. „Jetzt verschafft die Pandemie uns eine Atempause“, sagte Rauch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag nur mehr bei rund 230 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - etwas under dem deutschen Wert von 307. Rauch machte jedoch klar, dass die Maskenpflicht wieder eingesetzt wird, wenn die Ansteckungen im Herbst wie erwartet erneut ansteigen.

Die Impfpflicht bleibt angesichts der guten Pandemie-Lage auch weiterhin ausgesetzt, wie Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) bekanntgab. Die Verpflichtung zur Immunisierung gegen Covid-19 war zu Anfang des Jahres vom Parlament beschlossen worden, sie wurde jedoch nie praktisch umgesetzt. dpa

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