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Auf dem Nadelwald im Oberharz in der Nähe der Hanskühnenburg (Niedersachsen) liegt Pulverschnee. Foto: Stefan Rampfel

Mehr Übernachtungen im Harz - Niedersachsen als Motor

Vor allem der niedersächsische Teil des Harzes hat im vergangenen Jahr mehr Touristen angelockt. Auch für 2016 hofft die Region auf viele Besucher. Allerdings gibt es dabei ein kleines Handicap.

Braunlage (dpa) - Die Tourismus-Branche im Harz legt weiter zu. 2015 wurden in den statistisch relevanten Betrieben der Ferienregion mit mehr als zehn Betten gut 6,52 Millionen Übernachtungen gezählt. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent.

Nicht erfasst in der Statistik sind Übernachtungen in Privatunterkünften und bei Vermietern, deren Ferienunterkünfte weniger als zehn Betten haben. Nach Schätzungen habe es dort im Jahr 2015 etwa weitere drei Millionen Übernachtungen gegeben, sagte die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes (HTV), Carola Schmidt in Braunlage.

Motor des Aufschwungs sei der niedersächsische Teil des Mittelgebirges, berichtete die HTV-Geschäftsführerin. Gut 3,5 Millionen Übernachtungen in den Kreisen Goslar und Osterode bedeuteten einer Zuwachs von rund drei Prozent. "Die Investitionen der vergangenen Jahre in die touristische Infrastruktur zahlen sich aus", sagte Schmidt.

In Sachsen-Anhalt (knapp 2,83 Millionen Übernachtungen) gab es dagegen nur ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Im touristisch weniger bedeutenden Thüringer Teil des Harzes (189 000 Übernachtungen) gab es sogar ein Minus von 1,3 Prozent.

Für 2016 rechnet der HTV mit konstant hohen Übernachtungszahlen. Ein kleines Handicap sei dabei allerdings die nicht sehr schneereiche laufende Wintersaison, sagte Schmidt. Das wichtigste Skigebiet auf dem Wurmberg bei Braunlage sei zwar weiterhin geöffnet. Die übrigen Harzer Skigebiete, in denen es keine oder nur sehr wenige Pisten mit Kunstschnee gibt, sind derzeit dagegen nicht mehr zu befahren.

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