Eine Strandbar in Mojácar Playa direkt am Strand.
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Die Strandbars in Mojácar Playa stammen noch aus den 70er Jahren der Hippie-Zeit.

Wandlungen an der Costa de Almería

Neue Bauwut an Küste befürchtet: Mojácar wird zweites Marbella

Mojácar könnte seinen Zauber verlieren und zu einem zweiten Marbella an der Küste von Almería werden. Umweltschützer befürchten beim Blick in den Flächennutzungsplan einen neuen Bauboom.

Mojácar - Mojácar hat sich bis heute einen gewissen Charme bewahrt. Das auf einem Hügel gelegene Mojácar Pueblo ist der Idealtyp eines Weißen Dorfes in Andalusien* und seit 2013 „Eines der schönsten Dörfer Spaniens“, wie costanachrichten.com* berichtet. Die gleichnamige Vereinigung „Los Pueblos Más Bonitos de España“ (Die schönsten Dörfer Spaniens*) nahm Mojácar in die erlesene Gruppe auf. Am Fuß des Hügels breitet sich Mojácar Playa aus mit seinen Chringuitos, die aus den 1970er Jahren stammen. Mojácar hat sich seinen Hippie-Charme bewahrt, könnte ihn jedoch einbüßen.

Umweltschützer der Organisation "Salvemos Mojácar" (Rettet Mojácar) befürchten, aus Mojácar könnte eine Schickimicki-Hochburg á la Marbella* an der Küste von Almería* werden. Der Flächennutzungsplan (PGOU) sieht vor, die bebaubare Fläche in Strandnähe um das Zweifache zu erweitern und rund um Mojácar Pueblo sogar zu verfünffachen. Die Aktivisten sprachen von wilder Bauwut, die wertvolle Naturlandschaften und Ökosysteme zerstöre. Dabei bestehe überhaupt kein Bedarf an Neubauten. Im Gegenteil. In Mojácar gebe es Tausende von leerstehenden Wohnungen und gravierende Mängel an Infrastrukturen wie zum Beispiel das Kanalisationssystem.*costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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