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Jährlich strömen zahlreiche Touristen in die USA. Doch unter Trump könnte der Tourismus einbrechen.

Nach US-Wahl

Werden wir bald nicht mehr in die USA reisen können?

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Die USA haben entschieden: Donald Trump tritt am 20. Januar seine Präsidentschaft an. Er will die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärfen. Wie schwierig wird es für Deutsche, in die USA einzureisen?

Einmal in New York City in der Vorweihnachtszeit shoppen oder in den Rocky Mountains wandern: Für viele Touristen sind die Vereinigten Staaten noch immer ein Land der unbegrenzten (Reise-)Möglichkeiten. 

In den Staaten gibt es herrliche Landschaften zu entdecken, Metropolen zu erkunden und Unmengen an kulturellen Highlights zu bestaunen. Doch es stehen gewaltige Veränderungen bevor. Schließlich wird Donald Trump am 20. Januar 2017 als der neue Präsident der USA ins Weiße Haus einziehen.

Einreisebestimmungen in die USA sollen verschärft werden

Trump kündigte bereits an, dass er die Einreisebestimmungen, besonders für Muslime, verschärfen wolle. Laut der Umfrage des Reiseportals HolidayCheck glauben 60 Prozent der 2.000 befragten Deutschen, dass es bald schwerer sein wird, in die USA einreisen zu können.

Sicherheitslage in den USA in Zukunft für viele zu ungewiss

Doch das bedeutet für viele der Befragten nicht, dass die Vereinigten Staaten unter Trump dadurch auch sicherer sind. Nur 15 Prozent erwarten nämlich, dass die USA ein ungefährlicheres Reiseziel in Zukunft wird. Dagegen gehen 34 Prozent der Befragten sogar von einer Verschlechterung der Sicherheitslage aus. Sie glauben nicht an die Versprechen, die Trump ausgesprochen hat.

Viele Touristen wollen nicht mehr in die USA unter Trump reisen

Viele Touristen wollen daher sogar das beliebte Reiseland mit seinem neuen Präsidenten in Zukunft meiden. Etwa 40 Prozent gaben an, dass die USA als Reiseziel bei ihnen an Attraktivität verloren hat, seit Trump als neuer Präsident bekanntgegeben wurde. Weitere 40 Prozent wollen sich allerdings nicht vom Wahlausgang in ihren Reiseplänen einschränken lassen. Auch bei unserem Voting haben die Teilnehmer zu ähnlichen Prozent-Anteilen gewählt.

Was allerdings auffällt: Bereits im Juni 2016 hatte das Reiseportal eine ähnliche Umfrage zu möglichen Auswirkungen geführt. Doch damals waren die Präsidentschaftswahlen noch im vollen Gange. Das Ergebnis: Fast 50 Prozent der befragten Deutschen wollten nicht mehr in die USA reisen, wenn Trump gewählt würde.

USA-Reise bald richtig günstig?

In der aktuellen Umfrage sind es hingegen 10 Prozent weniger. Und das ist sicherlich auch gut so. Schließlich bietet die USA eine Vielfalt an wunderschönen Naturpanoramen und Abenteuern, die sich lohnen, einmal gesehen zu haben.

Eine Reise zu Gräbern von US-Präsidenten

Von Jasmin Pospiech

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