Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen bis zu 40 Minuten

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Nachschlag an Bord - Nebenkosten bei der Kreuzfahrt.

Nachschlag an Bord

Kreuzfahrten sind günstig wie nie. Auf den Meeren drängeln sich die Schiffe, doch etliche Plätze auf den Ozeandampfern bleiben derzeit leer, weil wegen der Wirtschaftskrise vor allem die Amerikaner – ansonsten die wichtigste Klientel auf hoher See – kein Geld für Reisen übrig haben.

Also versuchen manche Reedereien, mit Sonderangeboten die Kabinen zu füllen. Für wenige hundert Euro kann man nun in die Welt des Luxus hineinschnuppern. Doch der Reisepreis ist bei einer Kreuzfahrt nicht alles: Am Ende wartet bisweilen eine saftige Addition der Nebenkosten. Das Magazin „Welcome Aboard“ hat Schiffe der gehobenen Kategorie unter die Lupe genommen und die Preise für Bar und Spa, für Landausflüge und Trinkgelder verglichen. Und es hat dabei festgestellt, dass es in der Luxusklasse am wenigsten Überraschungen gibt. Wer von vorneherein eine ordentliche Stange Geld für seine Seereise hinblättert, hat viele Leistungen an Bord inklusive. Wer allerdings auf dem Schnäppchenmarkt zuschlägt und eine Kreuzfahrt zum Rotstift-Preis bucht, muss damit rechnen, dass sich an Bord dann die Kosten für Getränke, Landausflüge und Wellness zu stattlichen Aufschlägen summieren.

Wie viel kosten die Extras auf welchem Schiff?

Wie viel kosten die Extras auf welchem Schiff ?

Bei den meisten deutschsprachigen Schiffen, so das Fazit von „Welcome Aboard“, wird ein klarer Kurs gefahren: Für Extras werden meist moderate Preise berechnet und das obligatorische Trinkgeld ist oft schon im Reisepreis enthalten oder wird automatisch vom Bordkonto abgebucht. Wer dies übrigens nicht will, muss es dem Zahlmeister mitteilen. Auf der noblen MS Europa, gemäß Berlitz Guide of Worldwide Cruises „das beste Kreuzfahrtschiff der Welt“, ist Trinkgeld nicht obligatorisch, hier soll jeder Gast selbst entscheiden, ob er besondere Leistungen auch entsprechend honorieren will. Auf amerikanischen Schiffen, auf denen Extras sowieso recht üppig zu Buche schlagen, ist es zudem üblich, dass auf die Getränkepreise automatisch ein Trinkgeld – meist in Höhe von 15 Prozent – berechnet wird. Und der Trend zu immer mehr Restaurants an Bord fordert ebenfalls seinen Tribut: Wer sich nicht am Büffet bedienen will, bekommt am Ende des Dinners von Steward dann eine Rechnung serviert.

Volker Pfau

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