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Die Nachtzüge der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) fahren regelmäßig zwischen Hamburg-Altona und Wien. Foto: Bodo Marks

Betreiberwechsel

Neue Autoreisezüge nach Wien, Innsbruck und Lörrach

Ohne Stress und Stau in den Süden - das versprechen die Betreiber der Autoreisezüge ab Hamburg-Altona. Für die Bahn erwies sich das Geschäft als unrentabel, nun sind andere Unternehmen am Zug.

Hamburg (dpa/lno) - Der letzte Autoreisezug der Deutschen Bahn hat Hamburg-Altona bereits Ende Oktober verlassen, doch die Verbindungen bestehen weiter. Die österreichische ÖBB bringt Reisende mit Auto oder Motorrad bereits täglich über Nacht nach Wien und in Gegenrichtung nach Hamburg.

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember kommt eine tägliche Autoreisezugverbindung Hamburg-Innsbruck und zurück hinzu. Die Fahrgäste selbst können im "Nightjet" Sitzplätze, Liege- oder Schlafwagen buchen. Weitere neue Verbindungen führen von Düsseldorf via München nach Innsbruck, von Hamburg über Berlin, Freiburg und Basel nach Zürich sowie von München nach Venedig, Rom und Mailand. Die Preise starten bei 39 Euro für einen Platz im Sitzwagen und 59 Euro für ein Bett im Liegewagen.

Insgesamt bieten die ÖBB ab dem 11. Dezember 15 Nachtzugverbindungen, davon 8 mit Auto- und Motorradmitnahme. Sie investieren 40 Millionen Euro in die Beschaffung von 42 Schlaf- und 15 Liegewagen der Deutschen Bahn sowie in den Umbau von Bestandswagen zu Vier-Bett-Liegewagen.

Die Strecke zwischen Hamburg und Lörrach im Dreiländereck zur Schweiz und Frankreich hat das Nürnberger Unternehmen Bahntouristikexpress übernommen. Am 16. Dezember fährt der erste Zug ab Altona. Stressfrei in den Winterurlaub reisen, so bewerben die Nürnberger ihre neue Verbindung. Allerdings fährt der Autoreisezug in den Wintermonaten nur vier bis fünf mal pro Monat ab Hamburg. Zum Sommer soll die Frequenz deutlich zunehmen.

Bahntouristikexpress

ÖBB

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