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Österreich will lockern: Was ab Februar für Reisen gilt

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Von: Franziska Kaindl

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Blick auf die österreichische Stadtgemeinde Radstadt mit ihrer Kirche.
Hotels in Österreich dürfen bald wieder im Rahmen der 3G-Regel öffnen. © Volker Preußer/Imago

Die österreichische Regierung hat stufenweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Februar angekündigt. Unter anderem soll in Hotels bald wieder die 3G-Regel gelten.

Nachdem viele Länder mit der Ausbreitung der Omikron-Variante ihre Corona-Maßnahmen weiter verschärft haben, scheint nun eine Kehrtwende einzutreten. Dänemark plant den „Freedom Day“*, also das Ende aller Corona-Bestimmungen, und auch die Niederlande haben trotz hoher Fallzahlen Lockerungen vorgenommen. Österreich tut es ihnen gleich: Im Februar sollen stufenweise Maßnahmen zurückgenommen werden, wie unter anderem die Tagesschau berichtet.

Corona in Österreich: Diese Lockerungen sind im Februar geplant

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Auch Urlauber dürften sich über die Lockerungen freuen, da sich das Reisen wieder unkomplizierter gestaltet. Seit einiger Zeit ist eine Beherbergung in Hotels nur mit einem gültigen Impf- oder Genesenennachweis erlaubt. Mit den Lockerungen ist der Zutritt auch wieder mit einem negativen Test gestattet. Zudem ist der Lockdown für Ungeimpfte seit dem 31. Januar aufgehoben.

Gerade die gebeutelte Tourismusindustrie wird bei diesen Nachrichten aufatmen: Erst vor Kurzem berichtete Martin Stanits von der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass die Reservierungen in Hotels für die diesjährige Hochsaison bei nur knapp 50 Prozent liegt. Normalerweise seien diese im Februar, wenn Schulen in Deutschland und anderen europäischen Ländern Ferien haben, bis zu 80 Prozent ausgelastet.

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Corona-Lockerungen in Österreich wegen geringer Belastung der Krankenhäuser

Der österreichische Kanzler Karl Nehammer begründet die Lockerungen mit der geringen Belastung der Kliniken. Trotz der hohen Infektionszahlen seien die Zahlen der Corona-Patienten stabil und „auf einem wirklich berechenbaren guten Niveau“. Auch der Gesundheitsminister Wolfgang Mückenstein begrüßt die Entscheidung, da speziell auf den Intensivstationen keine Überlastung mehr drohe. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut AGES bei einem Wert von 2.504,4. Der Höchststand der Infektionen wird für die erste Februar-Woche erwartet. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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