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Thermen, Almen, Belle-Epoque

Auszeit vom hektischen Alltag – Herbst im Gasteinertal

Schon Kaiser Franz Josef I. und seine Sisi fanden Ruhe und Entspannung im Gasteinertal. Das Tal ist bekannt für seine Thermalquellen, Almen und die wunderschöne Belle-Epoque-Architektur und nur knapp eine Autostunde von der Mozartstadt Salzburg entfernt.

Umgeben von den Hohen Tauern können Wanderer idyllische Wanderwege und einzigartige Naturerlebnisse auf herbstlichen Almen genießen. Zu den Orten des 40 km langen Tals gehören Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein.

Von Bad Gastein führen etwa 600 km beschilderte Wanderwege zu glasklaren Bergseen und imposanten Bergpanoramen. Auf den Wegen liegen 65 Almhütten, die zum Genuss von regionalen Spezialitäten wie Kaspressknödel oder Bauernkrapfen einladen. Ist der Hunger erst gestillt, kann es weiter gehen zu einem einzigartigen Wanderziel: Europas höchstgelegene Hängebrücke. Diese befindet sich auf dem Stubnerkogel mit Fernblick bis hin zu Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner. Für Abenteuerlustige ist der Ritt auf der „Flying Waters“-Drahtseilrutsche, die über den Gasteiner Wasserfall mitten ins Ortszentrum von Bad Gastein führt, ein Muss. Oder Sie bestaunen ganz einfach die wunderschöne Belle-Epoque-Architektur des „Monaco der Alpen“, wie sich Bad Gastein selbst nennt.

Nach Wanderungen und Flügen in luftiger Höhe entspannt es sich am besten in den Gasteiner Thermen. 5 Millionen Liter Thermalwasser sorgen für Erholung von Körper und Geist. Vom Wellnessbereich der Felsentherme genießt man einen fantastischen Rundblick auf die Gasteiner Berge. Die Alpentherme dagegen bietet Spaß und Entspannung für die ganze Familie in verschiedenen Thermenwelten. Und das alles ganz einfach mit der „Berge und Themen Card“, Ihrem Schlüssel zu den Bergbahnen und den Thermen im Gasteinertal.

Entspannung pur erwartet Urlauber auch im Gasteiner Heilstollen. Hier entspannen Sie circa zwei Kilometer im Inneren des Berges in beinahe tropischem Klima. Heilsam ist das Edelgas Radon, das einen dort umgibt. Hohe Luftfeuchtigkeit, die Wärme und das Radon im Inneren des Heilstollens machen diesen Ort zu einer weltweit einzigartigen Therapiestätte. Als Gesundheitszentrum angelegt, bietet die Fahrt in den Stollen lang anhaltende Schmerzlinderung bei rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates bis hin zur Einsparung von Medikamenten, um so eine Immunstabilisierung zu schaffen.

Der Herbst in Österreich ist mit viel Tradition und Brauchtum verbunden. So finden auch im Gasteinertal Festlichkeiten zum „Salzburger Bauernherbst“ teilweise direkt auf den unzähligen Bauernhöfen statt. Echte österreichische Volksmusik umrahmt die Volkstänze der Brauchtumsgruppen und Gäste sind herzlich eingeladen dabei mit zu tanzen und vor allem mit zu feiern. Oder wie wäre es mit selber Brot backen? Direkt auf der Amoseralm in Bad Hofgastein kann bis Ende Oktober mit Oma Greti das traditionelle Handwerk des Brotbackens gelernt werden. Die Verkostung des gerade frisch gebackenen Brotes mit selbst gemachtem Käse und Speck darf dabei natürlich nicht fehlen.

Sie wollen auch im belebenden Thermalwasser der Gasteiner Thermen regenerieren und ausruhen nach wunderschönen Wanderungen? Dann buchen Sie einfach und bequem die „Berge & Thermen Week“, mit 7 Übernachtungen und inkludierter Berge und Thermen Card.

Von Claudia Marte 

Österreich im Herbst: Gastein

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