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Der Kapitelplatz mit Festung in Salzburg

Perfekte Gastgeber

Herbsturlaub in Salzburg: Kultur ganz entspannt genießen

Eigentlich liegt Salzburg ja gleich um die Ecke – aus München gerade mal eineinhalb Stunden mit dem Zug oder Auto. Für einen entspannten Herbsturlaub genau das Richtige.

Mit dem Oster- und den Pfingstfestspielen, mit den „großen“ Salzburger Festspielen im Sommer und dem traditionellen Adventssingen im Dezember gäbe es ja auch genügend Anlässe, da endlich mal wieder hinzufahren. Eigentlich…

Vielleicht braucht es gar keinen so großen Anlass: Vielleicht braucht es nur die richtige Jahreszeit. Und welche würde sich da besser eignen als der Herbst. Die Stadt an der Salzach ist neben ihren unzähligen Kirchen ja bekannt für ihre Parks, Gärten und Berge. Der Mirabellgarten mitten in der Stadt, der Kapuziner-, der Mönchs-, der Schlossberg. Sogar eine eigene Alm gibt es mitten in Salzburg, zu Fuß nur 10 Minuten vom Festspielhaus entfernt. Und im Herbst zeigt sich das Grün durchsetzt von strahlendem Gelb, sattem Rot und warmen Erdtönen. Ein würdiges Farbschauspiel für die Festspielstadt.

À propos Schauspiel. Auch dafür muss man in Salzburg nicht auf die Festspiele warten. 2016 feiert Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Und die Salzburger wissen bekanntlich wie man feiert. Wie jetzt mit den Kulturtagen, bei denen die Carmina Burana das große Festspielhaus beben lässt, bei denen Iris Berben Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger liest und Broadway-Musik auf Hip-Hop-Moves trifft. Oder mit dem Festival Jazz and the City, bei dem die Altstadt mit 30 Bühnen zur Kulisse für große Jazzmusiker aus aller Welt wird – bei freiem Eintritt. Wer hat gesagt, dass Salzburg nur Klassik kann?

Neben Feiern können die Salzburger eines noch besonders gut: Gastgeber sein

Wintergarten im ****s Romantikhotel Gmachl

Gastgeber sein, das kann auch Familie Gmachl. Ihr ****s Romantikhotel vor den Toren der Stadt beherrscht diese Rolle perfekt und bereits in der 23. Generation. Bereits 1334 wurde es erstmals erwähnt, seitdem hat das Hotel sein Gesicht oft verändert, spannende Geschichten erlebt, war Ort für romantische Auszeiten und hat doch stets seinen Charakter bewahrt. Was auch an den Menschen liegt, die ihre Liebe und ihre Leidenschaft in dieses Hotel fließen lassen. Wie Michaela Hirnböck-Gmachl, die zu dieser 23. Generation der Familie Gmachl zählt und das Wellnesshotel von ihren Eltern übernommen hat. "Liebe zum Detail, Herzlichkeit und ehrlich gelebte Gastlichkeit", so beschreibt die Hotelchefin das dann. "Der Gast soll sich bei uns wohlfühlen und einen Ort der Ruhe und Entspannung finden", ergänzt ihr Mann Fritz, mit dem sie das Haus gemeinsam führt. Dass das keine leeren Phrasen sind, merkt man als Gast in jeder Minute: beim herzlichen Willkommen an der Rezeption, an den liebevollen Details in den Zimmer mit Badewanne und Blick auf die Berge. Im modernen und trotzdem wundervoll gemütlichen Spa, wenn Frau sich mit „Vollendeter Ausstrahlung und Mann mit „Für Männer am Tag danach“ bei der Aussicht auf die herbstlich-bunte Salzburger Bergwelt verwöhnen lässt. Oder am Abend im romantischen Haubenrestaurant, wo Küchenchef Christian Kastenmeier die österreichische Küche bis zur Perfektion zelebriert. Der Hirschrücken und die Eierschwammerl-Sulz sind übrigens sehr zu empfehlen.

Wie heißt es so schön: Wenn’s am schönsten ist, soll man… Richtig. Sich etwas gönnen und doch mal wieder zu den österreichischen Nachbarn nach Salzburg fahren.

Von Markus Aspetzberger 

Österreich im Herbst: Salzburg

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