Weitgehend leerer Strand in Scharbeutz an der Ostsee
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Ein drittes Modellprojekt in Schleswig-Holstein soll demnächst starten.

Corona-Modellprojekt

Ostsee-Urlaub in Sicht: Nächste Modellregion öffnet am 8. Mai für Touristen

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Am 8. Mai startet eine weitere Region in Schleswig-Holstein ein Modellprojekt. Dann dürfen sich Touristen über weitere Möglichkeiten eines Ostsee-Urlaubs freuen.

Die Schlei-Region mit Eckernförde und der Kreis Nordfriesland mit der Ferieninsel Sylt freuen sich bereits über zahlreiche Touristen, die die Modellprojekte nutzen, um dem Corona-Alltag zu entfliehen. Nun soll endlich eine dritte Ferienregion in Schleswig-Holstein nachfolgen – die Pläne stehen bereits seit längerem, doch die zwischenzeitlich steigende Corona-Inzidenz hat diesen vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun folgt aber der nächste – und vermutlich erfolgreiche – Anlauf: Die innere Lübecker Bucht plant die Öffnung für den Tourismus für den 8. Mai.

Ostsee-Urlaub in Timmendorfer Strand: Ab 8. Mai geht‘s los

Mit der Öffnung am Samstag dürfen die Küstenorte Niendorf, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf und Neustadt, Pelzerhaken und Rettin endlich wieder Urlauber in der Region willkommen heißen. Das hat der Kreis Ostholstein am Mittwoch (5. Mai) beschlossen. Die 7-Tage-Inzidenz liege zwar noch über dem Wert von 50 und sei damit höher als in den übrigen Regionen, die gerade Modellprojekte durchführen, doch die Tendenz weise insgesamt eher nach unten, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.

Urlaub an der Ostsee: Diese Corona-Regeln gelten in der Modellregion Ostholstein

Derzeit bereitet der Kreis Ostholstein eine Allgemeinverfügung vor, die Ausnahmen von der Corona-Bekämpfungsverordnung speziell für das touristische Modellprojekt vorsieht. Das heißt, die Lockerungen werden räumlich begrenzt auf die Gemeinden Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Sierksdorf sowie die Stadt Neustadt in Holstein. Über die App „Luca“ soll die Kontaktnachverfolgung sichergestellt werden. Außerdem setzt die Region auf ein strenges Testregime.

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„An dem Projekt werden etwa 300 Unternehmen teilnehmen. Wir versuchen, durch das strikte Testregime mit höchstmöglicher Sicherheit auszuschließen, dass infizierte Personen nach Ostholstein kommen“, sagte Landrat Reinhard Sager laut der Pressemitteilung. Das Konzept sieht laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland regelmäßige Corona-Tests bei der Anreise und während des Aufenthalts vor. Selbsttests genügen nicht. Das Modellprojekt ist vorerst auf einen Zeitraum von vier Wochen angesetzt – mit Option auf Verlängerung, wenn alles gut läuft. Umgekehrt kann das Projekt auch vorzeitig abgebrochen werden, wenn die Corona-Inzidenz wieder steigt. (fk)

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