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Mit Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen will Mecklenburg-Vorpommern bei den Touristen punkten.

Bootstourismus

Paddeln, segeln, hausbooten - Neue Wasserwanderrastplätze

Bootstouristen sorgen für jährlich 600 000 Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Neue Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen machen die Region attraktiver. Nun werden zwei Rastplätze in Glewitz und Stahlbrode eröffnet.

Nahe der Anlegestelle der Glewitzer Fähre sind 35 Gastliegeplätze und zusätzlich 15 Dauerliegeplätze entstanden.

Eine Paddeltour auf der Peene, eine Hausbootfahrt auf der Müritz oder ein Segeltörn auf der Ostsee - der Bootstourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist auf Kurs. Laut Wirtschaftsministerium gibt es in dem Bundesland inzwischen 350 Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen. Jüngst wurden zwei weitere Wasserwanderrastplätze in Glewitz auf der Insel Rügen und Stahlbrode auf der gegenüberliegenden Festlandseite des Strelasundes eingeweiht. Sie stellen eine wichtige Zwischenstation zwischen den Häfen in Stralsund und Greifswald dar. Profitiert von der Infrastruktur an der Wasserkante hat vor allem das Binnenland, wo die Nachfrage nach Charterbooten gestiegen ist. Warnow und Mildenitz oder Peene bieten inzwischen vielfältige Rast- und Anlegemöglichkeiten für Paddler. Vor allem dort sei der Wassertourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden.

Mit dem neuen Wasserwanderrastplatz könnte Glewitz zu einem Urlaubs-Hotspot werden.

Die Marinas, Wasserwanderrastplätze und Sportboothäfen verfügen aktuell über 14 000 Liegeplätze an der Küste und rund 7725 an Seen und Flüssen im Binnenland. Rund 1400 Unternehmen - von Hausbootvermietern über Bootsverleiher bis zu Betreibern von Kanustationen oder Wasserwanderrastplätzen. Der Wassertourismus ist allerdings vor allem ein saisonales Geschäft von Mai bis September. In den neu geschaffenen Wasserwanderrastplätzen in Glewitz und Stahlbrode sind 50 beziehungsweise 18 Liegeplätze entstanden. Dazu kommen Duschen und Sanitärgebäude mit Waschmaschinen- und Trocknerräumen.

dpa

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