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Wer mit einem Allerweltsnamen im Hotel eincheckt, der wird schnell als Fremdgeher abgestempelt.

Heiße Affäre?

Peinlich: Das passiert, wenn Sie als "Herr Müller" einchecken

Müller, Schmidt oder Schneider: Diese Nachnamen gibt es wie Sand am Meer. Doch wer ihn hat, kann beim Check-in im Hotel eine böse Überraschung erleben.

Sind Sie Mitte 40, männlich und heißen mit Nachnamen Müller oder Schmidt? Dann sollten Sie mal beim nächsten Check-in besser auf die Reaktion des Personals achten.

Wenn diese hinter der Rezeption amüsiert lächelt und sich bis jetzt gefragt haben, wieso – dann wird Ihnen wohl diesesUmfrageergebnis endlich die Augen öffnen.

Hotel-Umfrage zeigt: Deutsche Fremdgeher sind bei Tarnnamen wenig kreativ

Wie nämlich das Reiseportal hotels.com herausgefunden hat, buchen etwa sieben Prozent der deutschen Hotelgäste gerne mal unter falschen Namen.

Denn meist wollen sie dabei unerkannt bleiben – weil sie ein heimliches Stelldichein haben, das niemand wissen soll. So gaben 63 Prozent der Befragten zu, dass Sie sich einen Decknamen ausgedacht haben, um ihr geheimes Liebesspiel zu vertuschen.

Doch leider nur mit mäßigem Erfolg – denn die Kreativität lässt hier bei den Deutschen zu wünschen übrig – und dabei kommen so originelle Nachnamen wie Schneider, Müller oder Schmidt heraus.

"Herr Müller", Mitte 40, männlich, will im Hotel einchecken - für ein Techtelmechtel?

Wenn dann auch noch ein Mann Mitte 40 vor dem Hotelpersonal steht, dann weiß es schon Bescheid – und ein süffisantes Lächeln bleibt Ihnen sicherlich nicht erspart.

Der Grund dafür: Der Umfrage zufolge ist der durchschnittliche Decknamen-Nutzer zu 70 Prozent männlich und zwischen 30 und 49 Jahren alt (58 Prozent). Dagegen sind nur 22 Prozent zwischen 50 und 65 Jahren.

Doch Kopf hoch: Fremdgeher aus anderen Nationen sind auch nicht viel kreativer, was die Namensfindung angeht.

Hotel-Check-in: Andere Länder, andere Standardnamen bei Fremdgehern

So glauben die Engländer, mit Williams, Smith und Bond Hotel-Liebeleien verheimlichen zu können, während die Amerikaner am liebsten auf gängige Namen wie Smith, Johnson und Miller schwören.

Am häufigsten checken allerdings Inder (40 Prozent), Thailänder (19 Prozent) und Brasilianer (15 Prozent) unter einem Decknamen ein.

Das Kuriose daran: Allerdings nicht, weil sie eine Affäre vertuschen wollen, sondern einfach nur, weil sie keine Lust haben, ihre langen und komplizierten Namen zu buchstabieren. Da sind Bond & Co. schließlich bedeutend praktischer - und cooler …

Wissen Sie, was einzelne Zimmernummern im Hotel für eine Bedeutung haben? Hier erfahren Sie mehr über den Geheim-Code.

Lesen Sie zudem hier, warum Sie im Hotel immer auf dieser Bettseite schlafen sollten.

Auch interessant: Warum Sie besser nie im obersten Stockwerk im Hotel wohnen sollten.

jp

Weg vom Schmuddelimage: Der Trend geht zum Tageszimmer

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