Özil-Rücktritt: Jetzt reagiert der DFB

Özil-Rücktritt: Jetzt reagiert der DFB
+
Bei Germanwings steht ein Streik bevor

Pilotengewerkschaft macht Drohung wahr

Germanwings: Streik steht bevor

Berlin - Bei Germanwings stehen die Zeichen auf Streik: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat bereits vor Verhandlungsende die Zustimmung ihrer Mitglieder für einen Streik in der Hinterhand.

Unmittelbar nach ihrem Neustart droht der Lufthansa-Tochter Germanwings ein Streik des Kabinenpersonals. Bei der bis zum Freitag laufenden Urabstimmung sei bereits die erforderliche Zustimmung für einen Arbeitskampf erreicht, sagte der Chef der Kabinengewerkschaft UFO, Nicoley Baublies, der „Bild-Zeitung“ (Mittwoch). Auch die erforderliche Beteiligung von 70 Prozent der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder liege schon vor.

Die Gewerkschaft, die im vergangenen Jahr bereits bei der Konzernmutter Lufthansa erfolgreich einen Streik des Kabinenpersonals organisiert hat, wolle am Samstag über ihr weiteres Vorgehen informieren, sagte Baublies der Nachrichtenagentur dpa.

Zuvor sind am Donnerstag und Freitag in Bad Honnef bei Bonn noch einmal zweitägige Tarifverhandlungen mit der Germanwings angesetzt. Sollte dort nicht ein weit verbessertes Angebot auf den Tisch kommen, müsse voraussichtlich das Scheitern der Verhandlung erklärt werden. Erste Streikmaßnahmen werde es dann bereits am Montag kommender Woche geben, sagte Baublies der „Bild“. Laut Germanwings fallen rund 700 Beschäftigte unter den strittigen Tarifvertrag.

Bei Streik: Ihre Rechte als Passagier

Bei Streik: Ihre Rechte als Passagier

Ein Germanwings-Sprecher verwies in Köln auf die noch ausstehenden Verhandlungen: „Wir sind in guten Gesprächen und zuversichtlich, eine für beide Seiten akzeptable Lösung erreichen zu können.“

Der vormalige Billigflieger Germanwings soll schrittweise bis Ende 2014 mit rund 90 Jets die Europa-Verbindungen der Lufthansa übernehmen, die nicht über die Drehkreuze Frankfurt und München laufen. Am Montag war das neue Tarifsystem mit drei Stufen eingeführt worden. Lufthansa-Chef Christoph Franz hatte gemahnt, die Kostenvorteile von 20 bis 30 Prozent unterhalb des Lufthansa-Niveaus nicht zu verspielen. „Germanwings muss günstig bleiben. Wenn dies durch zu hohe Tarifabschlüsse nicht mehr gegeben ist, hat auch die Germanwings ihre Existenzgrundlage verloren.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Urlaub auf Mallorca: Das sollten Touristen jetzt zu Verboten & Co. wissen
Die Touristenmassen und ihre Feierexzesse auf Mallorca machen Einwohner immer mehr zu schaffen. Daher stehen für Urlauber diesen Sommer viele Verbote an.
Urlaub auf Mallorca: Das sollten Touristen jetzt zu Verboten & Co. wissen
Neue Routen und die beliebteste Airline der Welt
Qatar Airways ist nicht mehr Spitzenreiter des Skytrax-Rankings. Tuifly fliegt bald auch an den Nil, und Lufthansa steuert ab Ende des Jahres gleich mehrere neue Ziele …
Neue Routen und die beliebteste Airline der Welt
Neue App prüft Ferienwohnungen auf Mallorca
Mallorca ist für viele Deutsche das beliebteste Reiseziel. Für die Einheimischen wird der Massentourismus jedoch immer mehr zur Belastung. Ein Teil des Problems stellt …
Neue App prüft Ferienwohnungen auf Mallorca
Verbote für Touristen am Gardasee: Das sollten Sie jetzt beachten
Alle reden über Probleme mit Touristen auf Mallorca oder Venedig. Aber der Gardasee ist bei Urlaubern beliebt wie lang nicht mehr. Das heißen nicht alle willkommen.
Verbote für Touristen am Gardasee: Das sollten Sie jetzt beachten

Kommentare