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Trotz Corona: Erste Urlaubsinsel hebt alle Einreise-Beschränkungen auf

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Von: Franziska Kaindl

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Die Stadt Funchal mit Blick aufs Meer und einem Kreuzfahrtschiff auf Madeira.
Madeira erlaubt die Einreise wieder ohne 3G-Nachweis. © Rico Ködder/Imago

Eine beliebte Urlaubsinsel hat mit sofortiger Wirkung alle Einreise-Beschränkungen aufgehoben. Auf ein paar Dinge müssen Reisende dennoch achten.

Für die Einreise auf die portugiesische Insel Madeira entfallen fortan alle Einreise-Beschränkungen. Es braucht also keine Impfzertifikate noch Corona-Tests mehr. Das berichten unter anderem die Tourismusbehörde Madeiras sowie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf die Agentur Global Communication Experts (GCE), die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Insel kümmert. Bisher war die Einreise nur mit einem 3G-Nachweis erlaubt. Auch auf dem Festland Portugals wurden kürzlich die Einreise-Regeln entschärft.

Einreise-Beschränkungen trotz Corona aufgehoben: Was Sie auf Madeira noch beachten müssen

Die digitale Gesundheitserklärung auf madeirasafe.com muss laut Auswärtigem Amt für die Einreise weiterhin binnen 48 Stunden vor der Ankunft ausgefüllt werden. Auf der Webseite selbst heißt es jedoch, dass die Registrierung seit dem 7. Februar keine Pflicht mehr sei, sondern nur noch empfohlen werde. Passagiere müssen demnach bei der Ankunft auf Madeira keinen QR-Code mehr vorlegen oder vor Ort von medizinischem Personal validieren lassen. Wie RND berichtet, ist es aber dennoch möglich, dass Fluggesellschaften auf eine Testpflicht bestehen.

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Auf der Insel selbst gibt es ebenfalls noch viele Einrichtungen, die einen 3G-Nachweis fordern. Um Zutritt zu diesen Restaurants oder Freizeitstätten zu erhalten, brauchen alle Personen ab fünf Jahren ein Impfzertifikat, einen Genesenennachweis oder einen negativen Antigen-Test. Dieser ist auf der Insel eine Woche lang gültig, aber kostenpflichtig. Im öffentlichen Raum sowie im Freien gilt auf Madeira zudem eine Maskenpflicht, wie das Auswärtige Amt informiert. Für Supermärkte und andere essenzielle Einrichtungen gibt es keine Zugangsbeschränkungen mehr.

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Urlaub auf Madeira: Was für Reiserückkehrer gilt

Die 7-Tage-Inzidenz lag auf Madeira zuletzt bei einem Wert von 2.883,5 (Stand: 8. Februar) und ist damit um einiges höher als in Deutschland. Das RKI stuft Portugal mitsamt seiner autonomen Regionen Madeira und den Azoren als Hochrisikogebiet ein. Daher müssen Reiserückkehrer eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und einen 3G-Nachweis vorlegen. Wer nur mit einem Test, aber ohne Impf- oder Genesenenzertifikat einreist, muss sich zudem für 10 Tage in Quarantäne begeben. Es ist eine Freitestung am fünften Tag nach der Einreise möglich. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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