+
BGH prüft Vielfliegerprogramm der Lufthansa.

Bonusmeilen

BGH prüft Vielfliegerprogramm der Lufthansa

Der BGH überprüft seit Dienstag das Vielflieger-und Prämienprogramm der Lufthansa. Dabei geht es auch um die Frage, ob Kunden ihre Bonusmeilen und Prämien auf Dritte übertragen dürfen.

Außerdem will das Gericht klären, ob Bonusmeilen nach drei Jahren verfallen dürfen. Wann die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) ihr Urteil verkünden, ist noch nicht bekannt.

Geklagt hatte ein Kunde, der am Vielflieger-und Prämienprogramm der Lufthansa beteiligt war und dort den höchsten Vielfliegerstatus erhalten hatte. Das Unternehmen kündigte ihm 2011 wegen Missbrauchs des Programms. Die Lufthansa wirft dem Mann vor, entgegen der Teilnahmebedingungen Flüge im Wert von 3000 Euro unerlaubt für jemand anderen gebucht zu haben.

Dagegen wehrt sich der Kläger. Er will sich die Erlaubnis erstreiten, Prämien und Bonusmeilen auf Dritte übertragen zu dürfen. Die Kündigung sei unwirksam und das Unternehmen zu Schadenersatz verpflichtet. Er wehrt sich auch dagegen, dass die Bonusmeilen nach drei Jahren verfallen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Was die Niki-Pleite für Reisende bedeutet
Kurz vor Weihnachten geht Niki pleite, von einem Tag auf den anderen steht die gesamte Flotte still. Für Urlauber bedeutet das Chaos. Wie ist die Rechtslage? Worauf …
Was die Niki-Pleite für Reisende bedeutet
Hier darf es länger dauern: Atemberaubende Zugstrecken weltweit
Spektakuläre Routen wie die der Transsibirischen Eisenbahn, der TranzAlpine oder der Copper Canyon Railway – hier darf die Fahrt gerne etwas länger dauern.
Hier darf es länger dauern: Atemberaubende Zugstrecken weltweit
So holen Sie sich Ihre Kosten nach der Flug-Stornierung zurück
Reisende, die ihren Flug nicht angetreten haben, können sich grundsätzlich fast den gesamten Ticketpreis erstatten lassen. Hier erfahren Sie, wie das geht.
So holen Sie sich Ihre Kosten nach der Flug-Stornierung zurück
Weitreichende Folgen: Das bedeutet das Ende von Niki für Passagiere
Der Austro-Ferienflieger Niki ist pleite. Nachdem die Lufthansa ihr Kaufangebot zurückgezogen hatte, stellte die Air-Berlin-Tochter den Insolvenzantrag. 
Weitreichende Folgen: Das bedeutet das Ende von Niki für Passagiere

Kommentare