+
Wer mit dem Auto auf der Amalfitana an der italienischen Westküste entlangreist, muss auf einem 40 Kilometer langen Abschnitt mit langen Wartezeiten an den Ampeln rechnen. Foto: Andreas Heimann

News für Urlauber

Reisen in Europa: Verkehrsinfos für Italien und den Balkan

Italienurlauber, die mit dem Auto auf der Küstenstraße Amalfitana unterwegs sind, kommen stellenweise nur sehr langsam voran. In Bosnien-Herzegowina werden Verkehrssünder stärker zur Kasse gebeten. Und Bulgarien hat mehr Angebote für Wellness- und Bildungsreisende.

Ampeln an der Amalfitana: Mehr Zeit auf Küstenstraße einplanen

Auf der berühmten Küstenstraße Amalfitana in Süditalien müssen Autoreisende jetzt mehr Zeit einplanen. Auf dem rund 40 Kilometer langen Abschnitt der Staatsstraße 163 zwischen Vietri sul Mare und Positano gibt es wegen des zunehmenden Verkehrs an mehreren engen Stellen nun Ampelschaltungen für alle Fahrzeuge. Das heißt, die Fahrbahn ist dort abwechselnd immer nur in eine Richtung befahrbar, wie der ADAC mitteilte. Der Autoclub rechnet vor allem in der Hauptreisezeit im Sommer mit deutlich längeren Wartezeiten. Die Amalfitana mit ihren engen Kurven liegt in der Region Kampanien südlich von Neapel. Die Küstenstraße verbindet mehrere kleine Orte, die hauptsächlich vom Tourismus leben.

Höhere Geldbußen für Verkehrssünder in Bosnien-Herzegowina

Autoreisende und Mietwagen-Urlauber auf dem Balkan müssen in Bosnien-Herzegowina jetzt noch vorsichtiger sein. Das Land hat die Strafen für Verkehrssünder verschärft, meldet der ADAC und nennt einige Beispiel: Wer telefonierend oder nicht angeschnallt am Steuer erwischt wird, zahlt nun 50 bis 150 Euro. Raser werden ebenfalls ordentlich zur Kasse gebeten: Wer mehr als 30 km/h zu schnell ist, zahlt 200 bis 500 Euro. Bei 20 bis 30 km/h zu viel werden 50 bis 150 Euro fällig. Die Straßen in Bosnien-Herzegowina zählten zu den gefährlichsten Europas, warnt der ADAC. Es gebe häufig Unfälle.

Bulgarien will zum Ganzjahresreiseziel werden

Bulgarien will sich als Reiseziel zu jeder Jahreszeit etablieren und setzt dabei unter anderem auf Billigflüge etwa nach Warna am Schwarzen Meer, auf Kurztrips und Städtereisen. Das zeigte eine am Freitag in Sofia abgeschlossene internationale Tourismusmesse. "Kurztrips sind eine reale Möglichkeit für Bulgarien, sein langfristiges Ziel zu erreichen, ein Ganzjahresreiseziel zu werden", sagte Tourismusministerin Stela Baltowa am Rande der Messe. Neben dem Bade- und Skitourismus biete Bulgarien auch Wellnesszentren, Bildungsreisen, Archäologie- und Abenteuertrips. Damit könne Bulgarien mehr Touristen für Wochenendbesuche anlocken. Bulgarien verzeichnete 2016 mit mehr als 8 Millionen Urlaubern aus dem Ausland sein bestes touristisches Jahr seit 1990. Im Jahr 2015 waren etwa 7,1 Millionen Feriengäste aus dem Ausland gekommen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Verbote für Touristen am Gardasee: Das sollten Sie jetzt beachten
Alle reden über Probleme mit Touristen auf Mallorca oder Venedig. Aber der Gardasee ist bei Urlaubern beliebt wie lang nicht mehr. Das heißen nicht alle willkommen.
Verbote für Touristen am Gardasee: Das sollten Sie jetzt beachten
Skytrax-Ranking 2018: Das sind die besten Airlines der Welt
Auch in diesem Jahr wurden wieder die World Airline Awards von Skytrax vergeben. Platz eins geht dieses Jahr an eine andere Airline als noch im letzten Jahr.
Skytrax-Ranking 2018: Das sind die besten Airlines der Welt
Neue Wander- und Radroute am Great Barrier Reef geplant
Australien ist bald um eine spektakuläre Wanderroute reicher. Parallel zum Great Barrier Reef und mit Blick auf den Ozean wird die Strecke künftig Palm Cove und Port …
Neue Wander- und Radroute am Great Barrier Reef geplant
Krebsessen in Malmö oder mit dem Rad den Gardasee umrunden
Der Sommer hat viel zu bieten: Den Sternenhimmel in Kanada bestaunen, Krebsessen auf Malmös Straßenfest, Radfahren auf einem neuem Radweg am Gardasee und Wanderungen im …
Krebsessen in Malmö oder mit dem Rad den Gardasee umrunden

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.