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Einmal weg von belebten Urlaubsinseln? Dann sehen Sie sich die am seltensten besuchten Inseln der Welt einmal genauer an.

Raus aus den Touristenbunkern

Ruhe im Urlaub: Auf diese sieben Inseln reist fast niemand

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Schluss mit Touristen-Hochburgen wie Mallorca: Wer einen entspannten Urlaub verbringen möchte, der sollte auf Inseln Urlaub machen, die kaum besucht werden.

Ruhe, Entspannung, Energiespeicher auffüllen: Wer mit diesen Zielen in den wohlverdienten Urlaub fährt, der wird oftmals herb enttäuscht. Wenn es am Strand, Pool und der Stadt nur so von Touristen wimmelt, ist es oft schon gleich zum Anfang der Reise vorbei mit dem Urlaubsidyll.

Doch es geht auch anders: Laut einer Auswertung der World Tourism Organization wurden einige Länder im Jahr 2016 kaum von Touristen besucht.

Platz 7: Föderierte Staaten von Mikronesien

Ja, dieses Land gibt es wirklich: Mikronesien ist ein Inselstaat und liegt im westlichen Teil des Pazifiks. Das Archipel aus vier Inseln bietet für Urlauber Abwechslung und Vielfalt - und ist landschaftlich ein absolutes Paradies.

Lediglich rund 24.000 Touristen waren im Jahr 2016 im Urlaub in Mikronesien. Dabei sind Traditionen, Kultur und beeindruckenden Korallenriffe wirklich eine Reise wert.

 

Mysteriös: Diese Insel kann nur einmal im Jahr besucht werden.

Platz 6: Salomonen

Etwa 22.000 Touristen besuchten diesen Inselstaat in der Südsee letztes Jahr. Das Archipel liegt östlich von Neuguinea und zeichnet sich durch bewaldete Hügellandschaften, Vulkane und weiße Sandstrände aus. Die Inseln können nur mit Fähren besucht werden. Typisch für die Inseln sind Panflöten-Musik, Korallenriffe, Lagunen und der Dschungel.

Platz 5: Amerikanisch-Samoa

Auch Amerikanisch-Samoa besuchten im vergangenen Jahr nur rund 20.000 Touristen. Diese Inselgruppe liegt im südlichen Pazifik und ist ein Teil von Amerikanisch-Ozeanien. Mit dem Flugzeug ist die Inselhauptstadt Pago Pago zu erreichen.

In Amerikanisch-Samoa ist es ganzjährig warm, jedoch herrscht auch zu jeder Zeit sehr viel Niederschlag. Trockene Perioden gibt es zwischen Mai und Oktober. Sehenswert sind der National Park of American Samoa, der Two Dollar Beach oder der offizielle Sitz der Regierung von Amerikanisch-Samoa im Dorf Fagatogo.

 

So lacht das Netz über dieses Urlaubsfoto.

Platz 4: Montserrat

Montserrat liegt in der Karibik und gehört zu den Kleinen Antillen. Nur rund 9.000 Touristen besuchten die 102 Quadratkilometer große Insel im vergangenen Jahr. Dabei bietet sie mit ihrem Vulkan sowie den Abenteuertouren dorthin für Touristen ein aufregendes Urlaubsziel.

Die unberührte Gebirgslandschaft im Norden der Insel wartet mit Mango-, Papaya-, Kokosnuss- und Bananenwäldern auf. Für Taucher wird es im Osten der Insel spannend: Hier liegen die paradiesischen Riffe mit großer Artenvielfalt.

Platz 3: Niue

Niue im Südpazifik: Der Inselstaat setzt sich aus den Inseln Tonga, Samoa und den Cookinseln zusammen. Etwa 8.000 Touristen kamen 2016 hierher. Wer Lagunen sucht, ist hier an der falschen Adresse: Niue ist ein über das Meeresniveau angehobenes Korallenatoll. Daher wird es auch "The Rock of Polynesia" genannt - für Schnorchler und Taucher ein Muss.

Von Auckland in Neuseeland startet einmal pro Woche ein Flug zum Internationalen Flughafen Hanan auf Niue. Von da aus geht es mit dem Boot weiter.

 

Dieses scheinbar harmlose Strandfoto hat es ganz schön in sich.

Platz 2: Kiribati

Kiribati heißt: Sandstrände, wohin das Auge reicht. Lediglich knapp 5.000 Touristen besuchten die Insel 2016. Knapp 30 Koralleninseln gehören zu der Inselgruppe. Hier können Besucher in Ruhe naturbelassene Umgebung genießen.

Ein Beitrag geteilt von Dev (@devonmonique) am

Platz 1: Tuvalu

Tuvalu ist eine Inselgruppe, die sich über neun Atolle erstreckt. Nordöstlich von Australien in der Nähe der Fidschi-Inseln gelegen, kommen hier kaum Touristen hin: Nur etwa 2.000 waren es im vergangen Jahr. Es herrscht das ganze Jahr ein feucht-heißes Klima. Die beste Reisezeit ist außerhalb der Regenzeit von November bis Februar.

Tuvalu ist ein wahres Südseeparadies: Tauchen und Wassersport wird hier zwar zu einer kleinen Herausforderung, denn oftmals tauchen in den Lagunen Haie oder Steinfische auf. Dafür belohnt jedoch die einmalige und sehenswerte Landschaft.

Ein Beitrag geteilt von Kurumi (@kurutamm) am

Auch interessant: In Mexiko-Stadt liegt die Insel der toten Puppen - spukt es hier wirklich?

sca

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