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Der Billigflieger Ryanair landet in Frankfurt.

Urlaubs-Sparer aufgepasst

Ryanair fliegt 2017 von Frankfurt nach Spanien und Portugal

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Ab März 2017 startet die Billiglinie Ryanair von Frankfurt aus nach Spanien und Portugal. Was bedeutet das für die Fluggäste? Die deutsche Lufthansa ist davon jedenfalls nicht begeistert.

Ab Ende März will Europas größter Billigflieger Ryanair vom Airport Frankfurt aus zu den spanischen Zielen Mallorca, Alicante und Malaga sowie ins portugiesische Faro starten.

Den Fraport hatte der Billigflieger in der Vergangenheit gemieden. Grund waren die hohen Gebühren und die lange Wartezeit zwischen Start und Landung. Nun ist der Flughafenbetreiber der irischen Airline entgegengekommen. Er bietet einen Neukundenrabatt und einen 35-Minuten-Rhythmus zwischen Landung und Abflug an.

Ryanair startet ab Frankfurt: Wie viele Flüge sind geplant?

Zunächst sind zwei Maschinen mit vier Starts pro Tag vorgesehen. Dabei soll es jedoch nicht bleiben: „Wir hoffen, dass wir ab kommendem Winter einen deutlich größeren Flugplan anbieten können“, sagte Kommunikationschef Kenny Jacobs. Anfänglich erwartet Ryanair in Frankfurt lediglich 400.000 Passagiere pro Jahr.

Was bedeutet das für die Fluggäste?

Bislang fliegt Ryanair vom Flughafen Frankfurt-Hahn, der rund 120 Kilometer von der Großstadt entfernt in Rheinland-Pfalz liegt. Wenn Ryanair direkt vom Fraport aus in die beliebten Urlaubsländer wie Spanien und Portugal startet, profitieren vor allem die Fluggäste vor Ort. Sie müssen ab der Sommerreisesaison 2017 nicht mehr den relativ weit entfernten Flughafen in Hahn ansteuern. 

Vor allem die Sparfüchse unter den Urlaubern werden sich über diese Ankündigung freuen: Die günstigen Flüge zu Ryanair-Tarifen sind durchaus beliebt. Außerdem ist es möglich, dass weitere Fluggesellschaften wegen dem anfallenden Preisdruck durch die Billigflieger-Konkurrenz nachziehen müssen.

Was sagt die deutsche Flugbranche dazu?

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) kritisierte, dass dem Billigkonkurrenten "mit ungleichen Vorzugsbedingungen der rote Teppich ausgerollt" werde. Wenn der Flughafenbetreiber Fraport dem Unternehmen günstigere Konditionen biete, müssten diese für alle gelten.

Lufthansa-Chef fordert gleiche Preisnachlässe wie Ryanair

Am Frankfurter Flughafen bahnt sich ein heftiger Streit um die Flug- und Landegebühren an. Der größte Kunde Lufthansa verlangt die selben Rabatte, die der Betreiber Fraport dem Neukunden Ryanair gewähren will. Lufthansa werde nicht mehr zahlen als Ryanair, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Auf die Frage, wie der Fraport auf die Ankündigung reagiert habe, antwortete Spohr der Deutschen Presseagentur: "Die feiern noch mit Ryanair. Die haben für uns noch keine Zeit gehabt."

Mit leichtem Spott reagiert die Lufthansa auf die Ankunft des Billigfliegers Ryanair am Fraport:

Die Retourkutsche von Ryanair blieb jedoch nicht aus:

Die zehn schönsten Strände der Algarve

dpa/AFP/mil

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