Ein Wanderer blickt von seinem Weg am Monte Generoso in der Schweiz auf die umliegende Landschaft herab.
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Die Schweiz nimmt große Lockerungen für Einreisende vor.

Corona-Pandemie

Deutsches Nachbarland streicht Risikoliste und lockert Einreise-Regeln massiv

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Europa ist weiterhin im Lockerungs-Modus, was die Corona-Pandemie angeht. Nun vereinfacht auch ein deutsches Nachbarland seine Einreise-Bestimmungen.

Die Schweiz hat nun beschlossen, die bisherige Risikoliste des Bundesamtes für Gesundheit zu streichen. Sie ist mit der Risikoliste des Robert Koch-Instituts in Deutschland vergleichbar. Stattdessen sollen nur noch Staaten und Gebieten geführt werden, in denen besorgniserregende Virusmutationen umgreifen. Zudem soll es generell Lockerungen bei der Einreise sowie für Geimpfte und Genesene geben. Die neuen Regelungen sind seit dem 26. Juni in Kraft.

Schweiz lockert Corona-Bestimmungen bei der Einreise

Ähnlich wie es Deutschland zum 1. Juli plant*, sollen auch in der Schweiz nur noch Virusvariantengebiete auf einer Liste geführt werden. Das wurde nun endgültig entschieden, wie travelnews.ch berichtete. Bei der Einreise in die Schweiz soll mit dem 26. Juni ein Antigen-Schnelltest ausreichend sein – bisher waren nur die teureren PCR-Tests erlaubt. Für Reisende aus Deutschland entfällt die Quarantänepflicht. Geimpfte und Genesene können ebenfalls ohne Quarantäne einreisen und brauchen auch keinen negativen Test. Sogar aus Virusvarianten-Gebieten ist die Einreise von vollständig Geimpften und Genesenen ohne Quarantäne dann erlaubt, solange der verwendete Impfstoff einen hohen Schutz gegen die Delta-Variante vorweist.

Die Quarantänepflicht soll grundsätzlich für Reisende aus den Schengenraum abgeschafft werden, informiert das Portal aboutravel.ch zudem. Die Testpflicht soll außerdem nur noch für Flugreisende gelten, die nicht geimpft oder genesen sind. Auch Kontaktdaten werden in Zukunft nur noch bei der Einreise mit dem Flugzeug verlangt.

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Schweiz-Urlaub: Maskenpflicht im Freien fällt

Neben den Einreise-Bestimmungen fällt die Maskenpflicht in Außenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Restaurants und in Freizeitbetrieben. Im öffentlichen Verkehr werden zum Beispiel Haltestellen oder Unter- und Überführungen angesehen, die mindestens zweiseitig großflächige geöffnet sind. Es gilt aber weiterhin: Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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