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Eine Seebebenserie hatte bereits am Donnerstagabend mit einem Stoß der Stärke 6,1 begonnen - am Freitag stellte sich heraus, dass es keine Schäden oder Verletzte gab.

Griechenland

Seebebenserie auf Kreta - keine Verletzten

Eine Serie von Seebeben versetzt die Menschen auf Kreta in Angst. Viele konnten die ganze Nacht nicht schlafen. Verletzte oder Schäden gab es jedoch nicht.

Eine Serie von Seebeben hat die griechische Insel Kreta und die Inselgruppe der Dodekanes erschüttert. Am Freitagmorgen riss ein Stoß der Stärke 5,4 die Menschen aus dem Schlaf. Es sei ein starkes Nachbeben des Haupterdstoßes vom Vorabend gewesen, sagten Seismologen im griechischen Rundfunk. Verletzte oder nennenswerte Schäden wurden der Polizei nicht gemeldet.

Die Seebebenserie hatte am Donnerstagabend mit einem Stoß der Stärke 6,1 begonnen. Er ereignete sich - wie auch alle Nachbeben - nach Angaben des Erdbebenwarte von Athen in einer Tiefe von rund 20 bis 37 Kilometern unter dem Meeresboden, wenige Kilometer südlichwestlich der Insel Kasos. Es folgten in der Nacht zahlreiche Nachbeben mit Stärken zwischen 3,1 und 5,4. Um die Mittagszeit am Freitag gab es weitere zwei Nachbeben der Stärke 4,5.

Die Stöße waren nach Berichten örtlicher Medien auf ganz Kreta sowie den Inseln Kasos, Karpathos und Rhodos zu spüren. „Wir sind die ganze Nacht immer wieder von den Erdstößen geweckt worden. Uns geht es aber gut. Niemand wurde verletzt“, sagte der Hotelier Christos Pilatakis von der Insel Rhodos der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. Auch die Polizeistation der südkretischen Ferienstadt Ierapetra sagte der dpa am Freitagmorgen, es habe keine Schäden gegeben. Seebeben gibt es in der Region öfter. Südlich von Kreta treffen die europäische und die afrikanische Kontinentalplatte aufeinander.

dpa

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