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Der größte Wasserfall der Welt: Die Victoria Falls sind 1,6 Kilometer breit und knapp 130 Meter tief.

Rückkehr ins Paradies

Hic sunt leones – hier gibt es Löwen. So lapidar wie hilflos stand es im 19. Jahrhundert auf frühen Karten von Afrika. Mehr wusste man nicht.

Bis heute sind es nur eine Handvoll Staaten auf dem Kontinent, die im großen Geschäft des Tourismus Bedeutung haben. Das krisengeschüttelte Simbabwe gehörte lange nicht mehr dazu. Bis vor Kurzem galt das Land im Süden Afrikas als nahezu unbereisbar. Doch nun entspannt sich die Lage. Der Reiseveranstalter Djoser hat als einer der ersten deutschen Anbieter die Destination wieder in sein Programm aufgenommen.

Die neue 20-tägige Tour durch Simbabwe startet an den Victoria-Wasserfällen. „Donnernder Rauch“ nennen die Einheimischen die gigantischen Kaskaden, die sich auf einer Länge von eineinhalb Kilometern bis zu 100 Meter in die Tiefe stürzen – ein sagenhaftes Naturschauspiel, das sich auf einem Rundflug, bei Bootsexkursionen oder Rafting- Touren erleben lässt. Dabei kommt das Djoser-Prinzip zum Tragen, das nicht auf starre Programmabläufe setzt, sondern den Teilnehmern an den einzelnen Stationen der Reise viel Freiraum bietet, den sie nach ihren Vorlieben nutzen können.

Über den Kariba-Stausee, eines der größten von Menschenhand geschaffenen Gewässer, führt der weitere Weg der Reise in den tierreichen Mana Pools Nationalpark, in die Hauptstadt Harare mit ihrem mediterranen Klima und vielen Gärten und in die Bergwelt des Nyanga Nationalparks, einem Paradies mit vielen Bächen, Wasserfällen, Höhlen und lianenverhangenen Urwaldriesen.Eine weitere Station der Reise sind die berühmten Ruinen von Great Zimbabwe. Ihre bis zu neun Meter hohen Mauern zeugen von einer Stadt, die ihre Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert hatte, und deren Relikte zu den ältesten und geheimnisvollsten Bauwerken des südlichen Afrika zählen.

Im Anschluss daran geht es ins Matabeleland, eine Felslandschaft, in der Großkatzen und Nashörner, Zebras und Giraffen sowie verschiedene Adlerarten heimisch sind. Der Hwange-Nationalpark in den Ausläufern der Wüste Kalahari ist schließlich die letzte Etappe dieser Tour durch ein paradiesisches Stück Afrika. Die 20-tägige Reise wird ab 3115 Euro inklusive Flug ab/bis Frankfurt und Ü/F in Lodges angeboten. Nächste freie Termine im April 2011. Weitere Infos unter Tel. 0221/9201580 oder www.djoser.de

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