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Im Trend: Auch 2014 steht Erholungsurlaub am Strand bei den meisten oben auf der Wunschliste.

Lust auf Urlaub

Das sind die Reisetrends für den Sommer 2014

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Auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e werden vom 19. bis 23. Februar wieder Urlaubsträume geschmiedet. Die einen haben schon gebucht, die anderen warten noch – wir verraten, was in diesem Sommer im Trend liegt.

So viel Geld geben wir aus 1062 Euro – so viel ist den Deutschen im Durchschnitt ihr Urlaub wert, einschließlich Trinkgeldern und Souvenirs. Diese Summe nennt die Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen. Wer Urlaub in Deutschland machte, gab 2013 täglich im Schnitt 75 Euro aus, bei Urlaub in Europa 86 Euro und auf Fernreisen 120 Euro. Die Experten gehen davon aus, dass sich diese Summen in diesem Jahr erhöhen werden, da die gute Konjunktur die Reiselaune und die Spendierfreude hebt.

Jeder Fünfte will 2014 öfter reisen

Auf die Frage, ob man in den kommenden zwölf Monaten mehr, gleich viele oder aber weniger private Reisen plane, antworteten bei einer Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Tourismusindustrie für den aktuellen Tourismusindex (BTW-Index) zwar 12,2 Prozent, dass sie weniger Reisen unternehmen wollen, dafür sagten aber 21,7 Prozent, dass sie 2014 mehr Reisen planen – dieser ansteigende Trend hält nun schon seit mehreren Jahren an.

Die Reisepläne von Alt und Jung

Reise- und Freizeitmesse:

Vom 19. bis zum 23. Februar findet die f.re.e auf der Messe München statt!

Welche Altersgruppe wie viel reist, hat der DeutschenTourismusindustrie zum BTW-Index untersucht. Demnach reisen Menschen ab 65 Jahren immer mehr, denn sie sind gesund, aktiv und haben meistens auch das nötige Geld. Überdies planen sie ihre Reisen immer früher, sehr zur Freude der Veranstalter. Mehr Reisepläne schmieden auch die unter 35-Jährigen, sie entscheiden sich allerdings sehr kurzfristig. Singles generell entscheiden sich dagegen früher für ihren Urlaub: So verzeichnete die Branche vom November 2013 zum November 2014 ein Plus von 14 Prozent bei den Buchungen.

Mehr Lust auf Neues

Es gibt sie auch 2014, die Urlauber, die jedes Jahr das selbe Urlaubsziel wählen. Doch immerhin 45 Prozent der Deutschen haben Lust auf Neues, wie die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen FUR mitteilt. Sie gaben an, in diesem Jahr ein Ziel besuchen zu wollen, an dem sie zuvor noch nicht gewesen sind.

Erholung mit der Familie

Die bedeutendsten Reisearten sind auch in diesem Sommer der Erholungsurlaub mit der Familie in der Natur oder– wo möglich – am Strand. Die kleineren Segmente verzeichnen aber ein deutliches Wachstum – immer mehr interessieren sich für Kreuzfahrten, Radreisen sowie Wellness- und Wanderurlaub.

Trend zu teurerem Urlaub

Dieser Sommer wird wohl ein kostspieliger sein, denn Branchenführer TUI meldet einen Trend hin zu teurerem Urlaub. Wie Europas größter Reiseveranstalter bekannt gab, hätten die Kunden bereits jetzt im Schnitt rund drei Prozent teurere Reisen gebucht. Im zu Ende gehenden Winter, der klassischen Fernreisesaison, buchten zwar zehn Prozent weniger Deutsche einen Urlaub bei der TUI, dafür gaben sie im Schnitt sechs Prozent mehr dafür aus als ein Jahr zuvor.

Was die f.re.e zu bieten hat - im Überblick!

Das sind die beliebtesten Ziele

Bei der Wahl des Ziels decken fünf Länder knapp zwei Drittel der Urlaubsreisen ab: Deutschland, Spanien, Italien, die Türkei und Österreich. Das ist schon seit vielen Jahren so und wird sich auch heuer nicht ändern. Beim restlichen Drittel sehen die Experten der FUR aber eine große Dynamik. So rücken Fernreisen und Skandinavien auf der Liste der Wunschziele in diesem Jahr deutlich nach oben.

Ein Drittel bleibt zu Hause

Trotz des Trends zu spendierfreudigeren Urlaubern, den die Veranstalter melden, kann nicht jeder so verreisen, wie er will, sondern muss bei den Ausgaben für den Urlaub sparen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Darin gaben 36,7 Prozent an, nie oder nur selten Urlaub zu machen, weil ihnen dafür das Geld fehle. Bei einem monatlichen Netto-Einkommen von unter 1500 Euro pro Haushalt müssen sogar 61,2 Prozent am Urlaub sparen. Aber auch wenn im Monat zwischen 1500 und 3000 Euro netto in der Haushaltskasse sind, müssen noch 39,9 Prozent der Befragten beim Urlaub sparen: Entweder müssen sie aus finanziellen Gründen Abstriche machen oder sogar ganz darauf verzichten.

Der Einfluss der Fußball-WM

Während vermutlich so gut wie alle deutschen Fußballfans der Elf von Jogi Löw ein gutes Abschneiden bei der Weltmeisterschaft vom 12. Juni bis zum 13. Juli in Brasilien wünschen, möglichst mit einem Sieg im Endspiel, drücken vermutlich die Touristiker klammheimlich den Gegnern die Daumen. Denn je länger die deutsche Mannschaft beim Turnier dabei ist, desto später wird von den Fußballfans der Urlaub gebucht. Fliegt das deutsche Team jedoch früh heim, fliegen die Deutschen früher in den Urlaub.

Volker Pfau

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