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Vom Swimmingpool aus über die Dächer Singapurs schauen: Damit wirbt das "Marina Bay Sands" - Planschen dürfen aber nur Hotelgäste.

Reisetipps

Singapurs Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Singapur feiert 50 Jahre Unabhängigkeit. Der Stadtstaat ist vor allem für seine Wolkenkratzer und Geschäfte bekannt. Und sonst? Die folgenden Sehenswürdigkeiten sollten Reisende nicht verpassen.

Am 9. August 1965 wurde Singapur endgültig unabhängig. Den Nationalfeiertag zelebriert der reiche Stadtstaat zum 50. Jubiläum besonders groß. Asien-Reisende kommen aber meist nur für einen kurzen Stopover in die Stadt. Welche Sehenswürdigkeiten sie dann auf keinen Fall auslassen sollten, zeigt die folgende Auswahl:

Swimmingpool über den Dächern Singapurs: Damit lockt das Hotel "Marina Bay Sands". Der höchste Hotelpool der Welt ist allerdings nur für Gäste des Hauses zugänglich, die Aussichtsplattform kann aber jeder für 23 Singapore Dollar (rund 15 Euro) betreten. Ein Tipp, um die Kosten zu umgehen: Die gleiche Aussicht hat man kostenlos von der Bar "Cé La Vi", ebenfalls zur Hotelanlage gehörend.

Wenn Singapur seinen Nationalfeiertag zelebriert, darf ein Feuerwerk nicht fehlen. In diesem Jahr feiert der Staat 50 Jahre Unabhängigkeit.

Gardens by the Bay: Direkt neben dem Hotel befinden sich die Gardens by the Bay. Die botanische Anlage ähnelt einem grünen Science-Fiction-Park, mit bis zu 50 Meter hohen "Supertrees". Das sind Stahlgerüste für Farne und Kletterpflanzen, die wie riesige Bäume geformt sind. Nachts leuchten sie sogar. Den höchsten Indoor-Wasserfall verspricht das Gewächshaus Cloud Forest - noch ein Superlativ. Der Eintritt in den Park ist frei, für die Gewächshäuser muss man bezahlen. Das Hotel " Raffles " aus der britischen Kolonialzeit ist ein oft besuchtes Ziel. Das klingt zunächst komisch. Aber das Hotel, das nach Singapurs Gründer Thomas Stamford Raffles benannt wurde, ist bis heute weltberühmt - vor allem für den Cocktail Singapore Sling. Gin, Kirschlikör und Bénédictine sind die wichtigsten Zutaten.

Haji Lane: Einen kurzen Fußweg vom "Raffles" entfernt trifft man auf die Haji Lane. Weitab von Singapurs extravaganten Supertrees findet sich hier eine andere Art von Kunst. Die Gasse im muslimischen Viertel Kampong Glam ist Treffpunkt für Singapurs Szene. Hier sind die Hauswände bunt bemalt, Graffiti schafft eine lebendige Atmosphäre. In der Haji Lane häufen sich kleine Modegeschäfte, Kunstgalerien und Cafés, die der luxuriösen Shoppingstraße Orchard Road trotzen.

Botanische Gärten: Ein Entkommen aus Singapurs Trubel bieten die klassischen Botanischen Gärten unweit der Orchard Road. Der Eintritt ist kostenlos. Es gibt dort keine künstlichen Bäume, aber viele Tropenpflanzen und auch die größte Orchideensammlung der Welt. Für deren Besuch werden aber wiederum fünf Singapore Dollar (etwa 3,30 Euro) fällig. Ein besonderer Ort der Stille.

Little India: Zurück im Stadtdschungel lohnt sich ein Besuch in Little India, dem indischen Stadtviertel Singapurs. Zwischen Hindu-Tempeln, Moscheen und Kirchen können Besucher nicht nur um Schmuck und Stoffe feilschen. Das Viertel bietet auch einen Lebensmittelmarkt und viele Restaurants. Ein weiterer guter Ort zum Essen ist Chinatown.

dpa

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