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Skipässe Wilder Kaiser gewinnen - Leserreporter berichten

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Von: Christine Hinkofer

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Der Job war eine echte Herausforderung. Denn als wir unsere Leserreporter kurz vor Weihnachten zum Pistentest und dem Check der gerade in Betrieb genommenen neuen Hartkaiserbahn in das Skigebiet Wilder Kaiser-Brixental nach Tirol schickten, war von Winter weit und breit keine Spur.

Umso begeisterter waren die Leserreporter von der Qualität der Abfahrten und dem, was die Verantwortlichen im Skigebiet aus dem wenigen Schnee gemacht hatten. Lesen Sie hier den Urlaubstest von Annette und Thomas Reiser aus Hohenlinden und Stefan Gotter und Vater Erich aus Steinkirchen:

Die Reisers: „Wir kommen sicher wieder"

Wer wir sind: Annette Reiser (48), Lohnbuchhalterin und Thomas Reiser (50), Fertigungsspezialist aus Hohenlinden, verheiratet, zwei Kinder (20, 16). 

Wo wir bisher beim Skifahren waren

Bis vor fünf Jahren nur in Westendorf im Brixental, danach überwiegend in Südtirol und in Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol. Das Skigebiet Wilder Kaiser-Brixental kannten wir schon von früher. 

Mit wem wir normalerweise fahren

Mit unseren beiden Kindern, mit Freunden. 

Wie gut wir fahren

Wir haben keine Schwierigkeiten auf roten Pisten zu fahren, auch schwarze Pisten bereiten über - wiegend keine Probleme. Je - doch haben wir mit Buckelpisten und Tiefschnee keine Erfahrung. Im Großen und Ganzen sind wir gute Schifahrer. 

Was uns im Skiurlaub besonders wichtig ist

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Ideale Voraussetzungen sind natürlich gutes Wetter und besonders gute Sicht. Darüberhinaus schätzen wir bequeme Liftanlagen, wenige Schlepplifte, tolle, gepflegte und nicht zu leichte bzw. langweilige Abfahrten, preislich noch bezahlbare Orte, das Ambiente und teilweise noch Ruhe, die Landschaft so - wie die gute Küche und Gastlichkeit. 

Wie lange wir fahren und wie viel wir normalerweise für den Skiurlaub ausgeben

Pro Skisaison etwa zehn Skitage, davon ein verlängertes Wochenende mit Freunden und ein Wochenende mit unseren Kindern. Wir buchen Mittel - klasse-Hotels bzw. Pensionen mit Frühstück, teilweise mit Halbpension.

So waren die Schnee- und Pistenverhältnisse im Skigebiet Wilder Kaiser-Brixental

Berg und Tal waren mit circa 30 Zentimetern beschneit, die Pisten bestens präpariert, 15 geöffnete Lifte in Ellmau; alle Pistenverbindungen (außer Westendorf- Kitzbühel-retour) zu den an - deren Gebieten in der Skiwelt geöffnet. Zusammenfassend: absolut phänomenale Leistung der Verantwortlichen der Berg - bahnen Ellmau! Mit so wenig Schnee diese Qualität zustande zu bringen, Hut ab! 

Wie viel vom Skigebiet konnten wir an diesem Wochenende erkunden 

Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Scheffau, Söll. Insgesamt haben wir 138 Pistenkilometer zurückgelegt mit 70 Liftfahrten.

Unsere absolute Lieblingspiste

Direkt haben wir da keine Piste hervorzuheben. Waren allesamt gut bis sehr gut. Sonnenbedingt waren natürlich die Nordhänge die besseren. 

Unser Urteil zur neuen Hartkaiserbahn

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© Tourismus Ellmau-Going

Wartezeit hatten wir überhaupt keine; die Bergfahrt dauert nur knapp neun Minuten; Benutzerkomfort hervorragend, Gratis WLAN in den Stationen und Kabinen, Sitzheizung, die Raumhöhe ist bequem beim Ein- und Ausstieg, besonders gelungen sind die im Innen - raum integrierten Skihalterungen am Boden. Oben angekommen kann man allen angeschlossenen Gebieten im Brixental dank guter Beschilderung folgen. 

Die Hüttenkultur im Skigebiet

Hütten gibt es genug. Erprobt haben wir die Stoagrub’n-Hütte (besonders zu empfehlen: die Stoagrub’n Original Hauspfann – einfach köstlich!), die Rübezahl-Hütte (hier sind der Kaiserschmarrn und der Germknödl empfehlenswert und die urige Atmosphäre besonders zu erwähnen). In der Kummereralm war der Brodakrapfn supergut und die herrliche, sonnige Lage einfach traumhaft! Außerdem waren wir noch in der Jochstubn und in der Salvenalm. Auch hier sind wir nicht enttäuscht worden. 

So haben wir gewohnt

Im Vier-Sterne-Hotel Christoph in Ellmau, einen Steinwurf von der neuen Hartkaiserbahn entfernt. Die Zimmer sind modern, gepflegt, sehr ruhig. Der Blick vom Bett aus auf den Wilden Kaiser natürlich ex - tra zu erwähnen. Hervorzuheben ist das phantastische Essen! Teilweise Buffet, teil - weise Menü – traumhaft. Die Wellnesslandschaft eine Entspannungsoase mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Whirlpool. Besonders angetan waren wir von der Biosoft-Sauna, toll! Die Tee- und Getränkebar ist supergut bestückt inklusive Obst und Snacks. Und der traumhafte Blick direkt vom Ruhebereich zum Wilden Kaiser – was soll man dazu noch sagen!? 

Was uns im Skigebiet weniger gefallen hat

Nur die Selbstbedienungsrestaurants sind nicht unser Ding. 

Hat uns das Skigebiet überzeugt, werden wir wiederkommen

Ja, wir kommen wieder, ganz bestimmt! Aber vorher, bitte, bitte, Frau Holle, schüttle die Betten aus!

Ski-Pass trotz wenig Schnee

Wer wir sind

Mein Vater, Erich (53), und ich, Stefan (23), kommen aus Steinkirchen und sind von Beruf Feuerwehrmann und Maschinenbau-Student. 

Wo wir bisher beim Skifahren waren

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Schon seit einigen Jahren fahren wir am Wochenende vor dem Heiligen Abend zum Skifahren, zum Beispiel nach Obertauern, Obergurgel oder Fiss-Ladis. Dieses Jahr durften wir als Leserreporter nach Ellmau in die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental. Das war für uns kein Neuland, da wir das Gebiet eigentlich jedes Jahr ein- oder zweimal besuchen. 

Mit wem wir normalerweise fahren

Mit der Familie oder Freunden. 

Unser Skifahrer-Level

Wir sind beide sehr gute Skifahrer und kommen auf ca. 15 Skitage pro Saison. 

Was uns im Skiurlaub besonders wichtig ist

Dass die Unterkunft sauber ist, das Skigebiet abwechslungsreich und es auf den Hütten noch Bedienungen gibt. 

Was wir fürs Skifahren ausgeben

Normalerweise so in etwa 200 Euro, wenn wir zwei Tage unterwegs sind. 

So waren die Schnee- und Pistenverhältnisse

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Wir waren über den hervorragenden Zustand erstaunt, da man bei den nicht wirklich winterlichen Verhältnissen um Weihnachten kaum ans Skifahren denken konnte. Die Verantwortlichen hatten dank umfangreicher Beschneiungsanlagen alle wichtigen Pisten und Abfahrten herrichten können und auch die Rodelbahn in Ellmau-Going war als einzige in Tirol geöffnet. 

Wieviel vom Skigebiet konnten wir an diesem verlängerten Wochenende erkunden

Wir sind jeden Tag um die 9000 hm (55 Kilometer) gefahren und konnten so eigentlich das gesamte Skigebiet erkunden. Langweilig ist uns dabei nie geworden. 

Unsere absolute Lieblingspiste

Die hatten wir nicht, denn dafür ist das Skigebiet einfach zu abwechslungsreich. 

Unser Urteil zur neuen Hartkaiserbahn, die seit Dezember von Ellmau hinauf ins Skigebiet 1530 Meter fährt

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Da wir auch früher schon in diesen Skigebiet waren und auch die alte Bahn noch kannten, die im Sommer durch die Hartkaiserbahn ersetzt wurde, waren wir echt erstaunt über den super Neubau. Es wurde von Ende April bis Ende Oktober die Tal- und Bergstation der alten Zahnradbahn abgerissen und durch einen Neubau für eine 10er Kabinenbahn ersetzt. Manche sagen schon, man hätte doch den Berliner Flughafen an die Tiroler vergeben sollen, dann wäre er schon fertig. Die neue Bahn ist echt fix unterwegs und man hat kaum Wartezeiten um auf den Berg zu kommen. Da man die Skier in die Kabinen mitnehmen und dort dank Löcher im Boden abstellen kann, verkürzen sich die Wartezeiten nochmals. Es muss nicht mehr hektisch versucht werden, die Skier außen in die Halterungen zu stecken. Das Liftpersonal ist sehr hilfsbereit und freundlich; ebenso nett und gastfreundlich sind auch die Bedienungen und Kellner in den Hütten. Die Beschilderung im Skigebiet zu den Abfahrten in die einzelnen Skiorte ist sehr gut. 

So haben wir gewohnt

Unsere Unterkunft, das Chalet Grizzly lag direkt an der Skipiste, und sollte man abends mal die letzte Gondel verpasst haben, so ist man auch mit etwas körperlicher Anstrengung in circa zehn Minuten am Haus. Unser Zimmer war sehr gepflegt und die Hausmeisterin war wirklich nett und hat bei allen Problemen weiterhelfen können. Die Einrichtung bestand aus einem Doppelbett, Küchenzeile mir Geschirr und einer gemütlichen Eckbank mit Tisch. Gegen einen Aufpreis kann man zur Selbstverpflegung auch ein Frühstück dazu buchen, das aus Wurst, Käse, Ei, Joghurt, Semmeln, Butter und Marmelade besteht und einen optimalen Start in den Skitag gewährleistet. Nach einem anstrengenden Skitag konnte man auch noch die hauseigene Sauna aufsuchen. Vorteil einer solchen Unterkunft ist, dass man unabhängiger ist und nicht zu einer bestimmten Zeit anwesend sein muss, um etwa das Essen zu bekommen. Natürlich ist auch das Mehr an Platz gegenüber einem Hotelzimmer nicht zu vernachlässigen. Wir konnten problemlos unsere nassen Sachen zum Trocknen aufhängen was ja nicht immer im gewünschten Umfang möglich ist.

Ob wir wiederkommen werden

Sicher, da das Skigebiet von München aus in zwei Stunden erreicht werden kann, es super abwechslungsreich ist und man einfach das Gefühl hat, dass man hier zuhause ist.

Reiseinfos für Ellmau

Reiseziele

llmau liegt im österreichischen Bundesland Tirol im Bezirk Kufstein auf 820 Metern Höhe am Fuß des Wilden Kaisers (im Norden) und des Hartkaisers (im Süden). Der Ort hat 2700 Einwohner und bietet rund 5000 Gästebetten. Seit 2007 ist Ellmau Drehort der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“. 

Anreise

Von München auf der Autobahn nach Rosenheim und Kufstein, von der Ausfahrt Kufstein Süd sind es noch zirka 17 Kilometer nach Ellmau. 

Skigebiet

In der Skiregion Wilder Kaiser sind die vier Orte Ellmau, Going, Scheffau und Söll durch ihre Bergbahnen miteinander verbunden. Die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental umfasst zudem die Skiorte Brixen im Thale, Westendorf, Hopfgarten, Kelchsau und Itter und bietet insgesamt 280 Pistenkilometer, die durch 95 Liftbetriebe erschlossen werden.

Skipass

Tageskarte für das Gebiet Wilder Kaiser Brixental 46 Euro, Jugendliche 37 Euro, Kinder 23 Euro. Drei-Tage-Karte 131 Euro. 

Hartkaiserbahn

Seit Anfang Dezember bringt die neue, hypermoderne Hartkaiserbahn die Urlauber bequem per Gondel von Ellmau in das Skigebiet auf 1530 Meter Höhe.

Von Christine Hinkofer

Skitagespässe für das Skigebiet Wilder Kaiser zu gewinnen

Wir verlosen 3 x 2 Skitagespässe für das Skigebiet Wilder Kaiser, einzulösen im Winter 2016. Die drei Gewinner bekommen Ihre Skitagespässe per Post zugeschickt. Das Gewinnspiel läuft noch bis 28. Januar 2016, 17.30 Uhr.

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