Trotz Corona

Sommer-Urlaub 2020 außerhalb Europa - Sind Reisen in die Karibik möglich?

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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  • Simona de Clerk
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Die Bundesregierung hat am 15. Juni 2020 die Aufhebung der weltweiten Reisewarnung beschlossen. Auch internationale Reisen sind möglich - es gelten jedoch viele Regeln.

  • Urlauber und Tourismusbranche schöpfen Hoffnung aufgrund der derzeitigen Corona-Lockerungen.
  • Viele europäische Länder dürfen wieder bereist werden - aber auch internationale Reisen sind wieder möglich.
  • Was im Sommerurlaub 2020 erlaubt ist und was nicht, erfahren Sie in der Übersicht.
  • Viele weitere spannende Geschichten aus den Leben-Ressorts gibt es in unserer App.

Urlaub in der Karibik trotz Corona: Hier ist die Einreise möglich

Update vom 23. Juli 2020: Trotz Corona ist auf einigen Inseln der Karibik* seit dem 1. Juli wieder die Einreise möglich - darunter unter anderem die Dominikanische Republik und die Bahamas. Allerdings rät das Auswärtige Amt weiterhin von nicht notwendigen, touristischen Reisen dorthin ab. Zum Beispiel ist es nicht ausgeschlossen, dass die Bahamas ab dem 24. Juli wieder zu einer umfassenden Ausgangssperre zurückkehren. Urlauber sollten sich bei einer Reise in die Karibik also ständig auf dem Laufenden halten.

Auch die Karibikinsel Curaçao empfängt seit dem 1. Juli wieder Reisende aus Deutschland sowie den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Kanada und China. Touristen müssen bei der Einreise einen Nachweis über einen negativen Covid-19-PCR-Test mit sich führen, der maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht wurde - allerdings auf eigene Kosten beim Hausarzt. Zudem braucht es eine digitale Einreisekarte und eine Passenger Location Card, die unter dicardcuracao.com ausgefüllt werden muss.

Maas äußert sich zuversichtlich zu Reiselockerungen für Nicht-EU-Länder

Update vom 15. Juni 2020, 09.43 Uhr: Außenminister Heiko Maas (SPD) hält es für möglich, dass auch Reisewarnungen für Nicht-EU-Länder in den nächsten Wochen gelockert werden. "Ich würde jetzt nicht ausschließen, dass es auch weitere Länder gibt, wo wir in den nächsten Wochen die Reisewarnung aufheben und Reisehinweise aussprechen", sagte der SPD-Politiker am Montag im ZDF-Morgenmagazin. Die Entscheidung werde jedoch immer davon abhängen, wie die Lage in den jeweiligen Ländern ist.

Zudem kündigte Maas an, dass keine eigenen Flugzeuge der Bundesregierung für Rückhol-Aktionen von deutschen Urlaubern mehr eingesetzt würden. Dennoch würden deutsche Auslandsurlauber im Fall von Ausgangssperren und Einreisebeschränkungen im jeweiligen Urlaubsland auch weiterhin dabei unterstützt werden, mit normalen Flügen und auf eigene Kosten wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Seit Montag um Mitternacht warnt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in 27 europäische Länder. Dazu zählen Haupturlaubsländer der Deutschen wie Italien, Österreich, Griechenland, Frankreich und Kroatien. Gleichzeitig fielen die letzten Kontrollen an den deutschen Grenzen zu den Nachbarländern.

Mehr erfahren: Urlaub auf Mallorca wieder möglich? Das sollten Sie vor Ihrer Buchung unbedingt wissen.

Update vom 15. Juni 2020, 09.29 Uhr: Für diese Länder bleibt es noch bei der Reisewarnung

Spanien, Norwegen und Finnland müssen erst noch ihre Einreisesperre für Ausländer aufheben. In Spanien ist das für den 21. Juni geplant, in Finnland gilt die Einreisesperre bis zum 14. Juli. In Norwegen ist die Einreisesperre vorerst unbefristet. In Schweden ist die Zahl der Neuinfektionen noch zu hoch für die Aufhebung der Reisewarnung.

Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta wird auf der Internetseite des Auswärtigen Amts "dringend abgeraten". Der Grund: In diesen drei Ländern ist nach der Einreise noch eine zweiwöchige Quarantäne erforderlich.

Spanien - Reisewarnung gilt noch: Das Auswärtige Amt warnt vorerst noch vor nicht notwendigen, vor allem touristischen Reisen nach Spanien, weil es bis zum 21. Juni Einreisebeschränkungen für Ausländer gibt. Nun darf man aber den Sommerurlaub an der Costa del Sol oder an der Costa Blanca planen. Denn nach stark gesunkener Zahl an Corona-Neuinfektionen sind ab 21. Juni die Grenzen für Bürger aus Schengenstaaten wieder offen. Auch die bisher für Ausländer geltende 14-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise entfällt dann. Nach Mallorca und die anderen Balearen-Inseln sollten bereits am Montag die ersten von bis zu 10 900 Urlaubern aus Deutschland aufbrechen: Sie machen eine Art Testlauf für den Sommerurlaub in Corona-Zeiten.

Norwegen - Reisewarnung gilt noch: Die Einreise aus Deutschland ist noch nicht ohne weiteres möglich. Es gilt eine zehntägige Quarantäne. Ob es mit dem Sommerurlaub in den norwegischen Fjorden klappt, steht deshalb in den Sternen. Seit Montag erlauben die Norweger wieder Reisen von und ins restliche Skandinavien mit der Ausnahme des schwedischen Festlandes, wie Regierungschefin Erna Solberg am Freitag bekanntgab. Mit Blick auf Länder mit ähnlich positiven Corona-Entwicklungen wie Deutschland sagte sie jedoch: „Wir können nicht alles auf einmal öffnen. Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen.“ Bis zum 20. Juli wolle man das Vorgehen überprüfen.

Finnland - Reisewarnung gilt noch: Das Land öffnet sich für Reisende aus dem Baltikum und dem Großteil Skandinaviens. Die Grenzkontrollen für den Straßen-, Flug- und Fährverkehr nach Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Dänemark und Island wurden zum 15. Juni aufgehoben. Das gilt nicht für Finnlands wichtigstes Nachbarland Schweden, das derzeit noch mit verhältnismäßig hohen Corona-Zahlen fertig werden muss. Die Einreise für Touristen aus Deutschland ist noch nicht erlaubt. Deshalb gilt die Reisewarnung weiterhin.

Schweden - Reisewarnung gilt noch: Die Warnung wird aufrechterhalten, weil „Schweden die Neuinfiziertenzahl von weniger als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen“ überschritten habe, heißt es beim Auswärtigen Amt. Die Grenzen sind für EU-Bürger jedoch geöffnet. Schweden hat mit deutlich lockereren Maßnahmen auf die Pandemie reagiert als der Rest Europas und immer noch mit vergleichsweise hohen Corona-Zahlen zu kämpfen. Mittlerweile fliegen wieder einige Maschinen aus Deutschland nach Stockholm, die Fährverbindungen etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde werden ohnehin weitgehend befahren. Und auch innerhalb Schwedens ist es seit einigen Tagen wieder erlaubt, unbegrenzt von A nach B zu fahren.

Für Frankreich wurde die Reisewarnung aufgehoben.

Großbritannien - von Urlaubsreisen dringend abgeraten: Wer nach Großbritannien einreist, muss nach seiner Ankunft in eine zweiwöchige Quarantäne. Deshalb die Empfehlung des AA, nicht zu reisen. Fluggesellschaften und Reisebüros fürchten durch die Regelung noch mehr Einbußen. Von der Quarantäne sind Reisende aus Irland, der Isle of Man und den Kanalinseln ausgenommen. Die britische Regierung will mit der neuen Regelung eine zweite Pandemie-Welle verhindern. Sie prüft aber eine Lockerung. Die 14-tägige Selbstisolation könnte demnach künftig nicht für Verbindungen mit Ländern gelten, die die Corona-Krise gut im Griff haben. Solche „Luftbrücken“ könnten britischen Medien zufolge schon im Juli eingeführt werden.

Irland - von Urlaubsreisen dringend abgeraten: Auch in Irland gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht für alle Einreisenden. Zudem ist auch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes stark eingeschränkt. Auch Restaurants, Pubs und Cafés bleiben noch bis Ende Juni geschlossen. Ein Urlaub in Irland ergibt daher zur Zeit nur wenig Sinn. Wann die Einreise wieder ohne Auflagen möglich sein wird, ist noch unklar.

Malta - von Urlaubsreisen dringend abgeraten: Malta ist nch Angaben des AA von Covid-19 vergleichsweise gering betroffen. Bis mindestens 30. Juni gilt aber für Einreisende, dass sie sich einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen müssen.

Update vom 15. Juni 2020, 09.18 Uhr: Deutsche Grenzen sind wieder ohne Kontrollen passierbar

Die Grenzen zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern sind wieder ohne Kontrollen passierbar. Die Bundespolizei beendete um Mitternacht in der Nacht zum Montag auf Anordnung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Grenzkontrollen, die vor drei Monaten wegen der Corona-Pandemie eingeführt worden waren. Zugleich liefen die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für die meisten europäischen Länder aus.

Update vom 15. Juni 2020, 09.10 Uhr: Reisewarnungen gelten weiterhin für mehr als 160 Staaten

Diese Reisewarnung ist zunächst befristet bis Ende August. Betroffen sind davon auch beliebte Reiseziele wie die Türkei, Nordafrika, Südostasien und die USA. Wegen der Pandemie hatte Deutschland am 16. März Kontrollen an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark eingeführt.

Die meisten Grenzen in Europa sollen ab Montag wieder passierbar sein - mit einigen Ausnahmen: In Finnland und Norwegen gelten die Einreisesperren in bestimmten Fällen weiterhin. In Großbritannien müssen Reisende damit rechnen, trotz Aufhebung der Reisewarnung weiterhin nach der Einreise zwei Wochen in Quarantäne zu müssen. Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts für Schweden dürfte weiterhin Bestand haben, da dort relativ hohe Infektionszahlen registriert werden.

Spanien kündigte am Sonntag an, seine Grenzen am 21. Juni für Reisende aus der EU zu öffnen. Bislang war eine Öffnung zum 1. Juli anvisiert. Auf die Balearen sollen die ersten deutschen Touristen aber bereits ab Montag wieder reisen dürfen. Im Zuge eines Pilotprojekts sollen nach Angaben der Regionalregierung in Palma de Mallorca fast 11.000 deutsche Urlauber einreisen.

Lesen Sie hier: Das Besondere am Urlaub in Kroatien - was Reisende jetzt wissen müssen.

Corona-Urlaub: Welche Hygieneregeln Urlauber beachten sollten 

Der Sommerurlaub im Ausland kommt, aber er wird anders als sonst. Corona ist nicht einfach verschwunden, aber die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen zurückgegangen. Vorsicht bleibt wichtig. Wie sollten sich Urlauber verhalten, die jetzt bald zum Baden nach Mallorca oder Griechenland fliegen?

  • Maske tragen: Der Mund-Nasen-Schutz wird uns auch in den Urlaub begleiten. Im Flugzeug dürfte die Maske wohl bei den meisten Airlines Pflicht sein, auch fürs Einkaufen am Urlaubsort ist sie nötig. Wichtig hier: "Die Maske muss einmal am Tag gewechselt werden, sonst wird es schnell unhygienisch", sagt Reisemediziner Prof. Tomas Jelinek. "Also muss man ausreichend Masken in den Urlaub mitnehmen oder diese unterwegs waschen."
  • Abstand halten: "Das Wichtigste auf der Reise ist Abstand", mahnt der Experte vom Centrum für Reisemedizin in Berlin. "Vermeiden Sie Veranstaltungen, die zu einem Superspreader-Event werden könnten." Fachleute sprechen von "Super-Verbreitern", wenn jemand bei einem Anlass viel mehr Menschen ansteckt als zu erwarten wäre. Im Urlaub kann das in Bars, Clubs und auf Festivals passieren, wenn viele Leute auf engem Raum singen, rufen und sich lautstark unterhalten. "Eine Beach-Party ist keine gute Idee", sagt Jelinek. Zwar verwehe eine Brise die Aerosole draußen durchaus, aber viele Menschen eng beieinander bedeuteten immer ein höheres Infektionsrisiko.
  • Desinfektionsmittel einstecken: Jelinek rät davon ab, im Hotel jede Türklinke noch einmal selbst zu desinfizieren. "Ein Stück weit muss man drauf vertrauen, dass die Hotels und Gaststätten dafür sorgen, dass sie nicht wieder geschlossen werden." Desinfektionsmittel benötige man eher für Orte wie etwa Bahnhofstoiletten oder auf Ausflügen. "Da desinfiziert man besser selbst." Ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel sei für zwei Wochen Urlaub wahrscheinlich schon ausreichend, so Jelinek. Oder man packe ein Fläschchen ins Handgepäck, um schon bei der Anreise abgesichert zu sein, und dann noch ein zweites in den Koffer. "Wenn Sie zuviel Handdesinfektionsmittel benutzen, geht irgendwann die Hautflora kaputt und Sie bekommen Ekzeme", weiß der Mediziner. Plastikhandschuhe könnten die Situation noch verschlimmern.
  • Eigene Handtücher mitnehmen: "Das ist übertrieben", sagt Jelinek - außerdem nimmt es Platz im Koffer weg. „In einem vernünftigen Hotel wird ordentlich gewaschen, und zwar häufiger als zu Hause."
  • Büfetts meiden: Nicht unbedingt. "Das Infektionsrisiko ist hier nicht so hoch, weil die Leute in der Regel nicht laut reden und singen", sagt Jelinek. "Da stoßen sie nicht so viel an Rachenflora aus, auch wenn sie keine Maske tragen." Und in Essensälen achteten die Hotels ja durchaus auf Abstand der Tische.

Grundsätzlich gilt: "Das Infektionsrisiko auf einer Urlaubsreise wird nie gleich null sein", betont der Reisemediziner. "Wer zu 100 Prozent kein Risiko eingehen will, muss sich zuhause einsperren."

Tourismus nimmt wieder Fahrt auf.

Urlaub am Mittelmeer: TUI bietet ab dem 17. Juni Sommerurlaub an

Zwei Tage nach der Aufhebung der Reisewarnung für die meisten europäischen Länder Mitte Juni will der deutsche Reiseanbieter TUI seinen Sommerflugplan aufnehmen. Den "ersten eigenen Flug" plant TUI für den 17. Juni an die portugiesische Algarve, wie Deutschland-Chef Marek Andryszak am Mittwoch dem Onlinemagazin "Business Insider" sagte. "Unsere Hauptreiseziele werden die Balearen, Kanaren, Griechenland, Portugal und Zypern sein", sagte Andryszak.

Auch Kroatien und Bulgarien werde der Anbieter wieder ins Programm nehmen. Reisen nach Mallorca bietet TUI nach jetziger Planung zwar erst ab dem 1. Juli wieder an, doch Andryszak zeigte sich zuversichtlich, dass deutsche Urlauber auch früher auf die Baleareninsel fliegen können - womöglich sogar noch vor dem 17. Juni.

Reisewarnung wird am 15. Juni für fast ganz Europa aufgehoben.

TUI sei ein Partner des geplanten Pilotprojekts der Regionalregierung, "bei dem ausgewählte Fluggesellschaften und Reiseveranstalter schon im Juni eine begrenzte Anzahl an Gästen auf die Inseln bringen können". Der Konzern sei derzeit "in enger Abstimmung" mit den Verantwortlichen darüber, "wann genau und zu welchen Hotels wir entsprechend Gäste bringen können". Das Bundeskabinett in Berlin hatte am Mittwoch beschlossen, die geltende weltweite Reisewarnung ab dem 15. Juni für die meisten europäischen Staaten aufzuheben. Außenminister Heiko Maas (SPD) betonte allerdings, dass dadurch nicht automatisch wieder touristische Reisen in alle betroffenen Länder möglich sind. Spanien hält seine Außengrenzen derzeit noch geschlossen.

Urlaub in Portugal: Land öffnet Grenzen am 15. Juni 2020

Wer in der zweiten Juni-Hälfte Urlaub hat oder einen Wochenendtrip plant und unbedingt auf die iberische Halbinsel möchte, der kann nach Portugal reisen. Das Land will nämlich schon am 15. Juni seine Grenzen für den ausländischen Tourismus öffnen. Dank einer frühen Reaktion und strikter Maßnahmen war das Land am Atlantik viel weniger von Covid-19 betroffen als etwa Spanien.

Urlaub in Italien: Grenzen seit 3. Juni 2020 geöffnet

In Italien herrscht nach rund drei Monaten mit Corona-Beschränkungen wieder weitgehende Reisefreiheit. Das Land öffnete die Grenzen am 3. Juni 2020 auch für Urlauber aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen wird von ihnen nicht mehr verlangt. An Flughäfen, Bahnhöfen, in Museen und an vielen anderen öffentlichen Orten müssen Reisende damit rechnen, dass mit einem Scanner Fieber gemessen wird. Überall gelten während des Sommerurlaubs in Italien strenge Abstands- und Hygienevorschriften, etwa am Strand, im Restaurant und in Hotels. Die Fallzahlen gehen in Italien seit langem zurück. Mit Abstand die allermeisten Fälle hat die Lombardei. In den meisten Regionen in Süditalien gab es dagegen keine schweren Ausbrüche.

Urlaub am Gardasee: Der Tourismusbetrieb am Gardasee in Italien hofft in diesem Jahr trotz Corona auf zahlreiche Urlauber aus Deutschland. "Die Besucher können sich hier absolut sicher fühlen. Wir hatten hier nur einen einzigen Corona-Fall", sagte der Bürgermeister der Kommune Limone sul Garda, Antonio Martinelli, der Deutschen Presse-Agentur. "Unser Ort ist immun." Hotels, Attraktionen und Fähren würden nun nach und nach den Betrieb aufnehmen. Urlauber müssten auch nicht mit Atemschutzmasken am Strand liegen oder im Restaurant sitzen, dafür gelte aber auch beim Urlauben ein Sicherheitsabstand. Limone sul Garda ist vor allem bei ausländischen Touristen beliebt, etwa 70 Prozent kämen aus Deutschland, sagte Martinelli. Letztes Jahr habe der kleine Ort insgesamt 1,3 Millionen Übernachtungen gezählt - mehr habe in der Region Lombardei nur die Metropole Mailand. "Wir wollen eine Botschaft an unsere geliebten deutschen Freunde senden, dass wir sie sehnsuchtsvoll erwarten."

Lesen Sie hier: Land wirbt für sich als "bald coronafreies Urlaubsland" - Urlaubssaison beginnt am 1. Juli.

Urlaub in Österreich: Einschränkungen für Urlauber nur noch gering

Das Leben in Österreich ist zuletzt langsam wieder zur Normalität zurückgekehrt. Die Einschränkungen für Urlauber sind ab Mitte Juni nicht mehr allzu gravierend. Vor Pfingsten hatten bereits alle Hotels und Beherbergungsbetriebe in der Alpenrepublik wieder geöffnet. Restaurants und Lokale können schon länger wieder besucht werden. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird ab 15. Juni 2020 auf 1.00 Uhr nachts verlegt. Ab Mitte Juni fällt zudem die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit größtenteils weg. Urlauber dürfen sich so auch dieses Jahr auf üppige Frühstücksbuffets und Entspannung im Wellnessbereich freuen - wenn auch mit mehr Abstand als sonst.

Urlaub in der Schweiz: Ab 15. Juni 2020 dürfen Deutschen wieder anreisen

Seit dem Pfingstwochenende ist das Schweizer Gastgewerbe wieder gut im Geschäft. Ab 15. Juni 2020 können auch Gäste aus Deutschland und anderen Nachbarländern anreisen. Die meisten Campingplätze, Hotels, Pensionen, Restaurants, Zoos, Museen Schwimmbäder, Kinos und Theater dürften dann offen sein- mit Hygiene- und Schutzkonzepten.

Urlaub in den Niederlande bereits möglich

Der Holland-Urlaub wird wieder möglich - aber sicher nicht ohne Einschränkungen. Und Planung ist alles. "Bitte kommen Sie nicht einfach auf gut Glück", mahnte unlängst Ministerpräsident Mark Rutte. Stufenweise öffnen Bungalowparks ihre Tore, und es werden auch wieder Ferienwohnungen vermietet. Ab dem 1. Juli sollen dann alle Campingplätze und Ferienparks wieder ganz geöffnet werden.

Die Einreise in die Niederlande ist wieder möglich.

Bisher galt das nur eingeschränkt. So mussten etwa auf Campingplätzen Duschen und WCs geschlossen bleiben. Die sanitären Einrichtungen werden ab 1. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Schon ab dem 1. Juni empfangen die Museen wieder Besucher - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Und dann dürfen auch Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen jeweils maximal 30 Gäste bewirten - allerdings auch nur für die, die reserviert haben. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

Urlaub in Belgien: Noch keine Reisefreiheit in Sicht

Belgien tastet sich vorsichtiger aus den Corona-Einschränkungen heraus als Nachbarländer. Seit einigen Tagen dürfen Belgier zumindest wieder Besuch von Verwandten aus dem Ausland empfangen. Zudem dürfen sie selbst zu Verwandten oder zum Einkaufen in Nachbarländer wie Deutschland oder die Niederlande fahren. Restaurants, Cafés und Hotels sind nach wie vor geschlossen. Der Nationale Sicherheitsrat beriet am Mittwoch darüber, wie es mit den Lockerungen weitergehen könnte - auch mit Blick auf den Tourismus. Bei Urlaubern sind sowohl die Nordseestrände im Norden des Landes als auch die belgische Hauptstadt Brüssel mit den EU-Institutionen und die Wallonie mit den Ardennen beliebt.

Urlaub in Griechenland: Reisende aus 29 Staaten können ab 15. Juni 2020 einreisen

Athen hat angekündigt, dass Reisende aus 29 Staaten ab 15. Juni ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen können, darunter auch Deutschland. Am 1. Juli soll erneut die Lage in anderen Staaten geprüft werden; dann könnten weitere Staaten hinzukommen. Zunächst soll es Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden. Eine Corona-Kontrolle werde es stichprobenartig an den griechischen Flughäfen nach Landung aus dem Ausland geben, teilte Athen mit.

Urlaub in Frankreich: Aufhebung der Grenzkontrollen am 15. Juni 2020

In weiten Teilen des Landes haben Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber nun wieder geöffnet. In Paris dauert das noch bis Ende Juni. Auch die Restaurants empfangen seit Anfang dieser Woche im ganzen Land wieder Gäste. Weil Paris aber sehr schwer vom Virus getroffen wurde, darf dort erstmal nur auf den Terrassen getrunken und gegessen werden.

Auch Freizeitangebote sind nun wieder verstärkt möglich. So sind alle Strände wieder zugänglich. Große Museen und Monumente dürfen ebenfalls wieder Besucher empfangen. Berühmte Pariser Museen wie der Louvre oder das Musee d'Orsay öffnen allerdings erst in ein paar Wochen. Frankreich hält an der Aufhebung der Grenzkontrollen am 15. Juni fest. Das heißt, dass deutsche Urlauber auch erst ab diesem Datum nach Frankreich reisen können.

Urlaub in Spanien: Massentourismus ab 1. Juli 2020 wieder erlaubt

Mit großem Optimismus aber auch einem flauen Gefühl im Magen bereiten sich die Spanier auf die Wiedereröffnung des Landes für den Massentourismus am 1. Juli 2020 vor. Werden sich die Urlauber nach den Schreckensmeldungen aus dem Corona-Hotspot wieder an die Strände und in die Tapasbars wagen? Fast überall im Lande, vor allem aber auf Mallorca, setzt man auf die Besucher aus Deutschland.

Palma de Mallorca.

"Für einen Deutschen ist eine Reise hierher nach Mallorca wie eine Reise im eigenen Land, man betrachtet das als nicht besonders risikoreich", meinte der Chef des Interessensverbandes "Palma Beach", Juan Miguel Ferrer.

Lesen Sie hier: Ab in den Urlaub! Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot - was Sie dazu wissen sollten.

Urlaub in Zypern: Öffnung für Tourismus - Corona-Test bis 20. Juni 2020 Pflicht 

Touristen aus Deutschland und zwölf weiteren Staaten können von diesem Dienstag an ohne Quarantänepflicht nach Zypern reisen. Allerdings müssen sie sich vor der Einreise einem Coronatest unterziehen, diese Pflicht gilt bis 20. Juni, wie am Montag das Staatsfernsehen (RIK) unter Berufung auf die Regierung in Nikosia berichtete.

Demnach dürfen Touristen aus folgenden Ländern bereits jetzt frei einreisen:

  • Deutschland
  • Österreich
  • Malta
  • Griechenland
  • Israel
  • Bulgarien
  • Finnland
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Litauen
  • Norwegen
  • Dänemark
  • Ungarn

Sollten Touristen oder andere Reisende während ihres Aufenthalts auf Zypern an den Folgen einer Coronavirus-Infektion erkranken, wolle die Regierung der Inselrepublik die Kosten übernehmen, hieß es.

Sonnenuntergang auf Zypern.

Urlauber aus einer zweiten Ländergruppe könnten erst ab 20. Juni nach Zypern reisen. Dies betreffe Reisende aus folgenden Ländern:

  • Schweiz
  • Tschechien
  • Polen
  • Rumänien
  • Kroatien
  • Estland.

Reisende aus diesen Ländern müssten dann aber einen Corona-Virustest vorlegen.

Lesen Sie hier: Lockerung der Corona-Regeln bei Hotels und Schwimmbädern - der aktuelle Stand in den Bundesländern.

Urlaub in Deutschland: App soll an der Ostsee regeln, wer wann an den Strand darf

Handtuch über der Liege war gestern. Eine neue App soll künftig an der Ostsee regeln, wer wann an den Strand darf. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will in der Urlaubszeit in Deutschland während der Corona-Krise auf die Buchung von Küstenabschnitten per Smartphone setzen. "Man kann über die App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt will", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel am Sonntag" zu den Plänen für das Buchungssystem. "Wenn dort noch Platz ist, bucht man sich ein und hat dann eine Zugangsberechtigung." Die Gemeinde Scharbeutz an der Lübecker Bucht hat das System nach seinen Angaben entwickelt, jetzt könnte es auch von anderen Orten genutzt werden.

Günther kündigte an: "Wir werden weiter stark kontrollieren. Dass alle dicht an dicht wie in der Sardinenbüchse liegen, wird es bei uns nicht geben." Den Verlauf des Himmelfahrts- und des Pfingstwochenendes wertete der Ministerpräsident als gutes Zeichen für den Tourismus in Schleswig-Holstein. "Beide Wochenenden sind in den Tourismusorten gut verlaufen. Es gab gelegentlich Absperrungen, wenn zu viele Tagesgäste kamen. Aber der erste Test auf die Sommersaison hat funktioniert."

Urlaub in Großbritannien: Reise ja, aber mit zweiwöchiger Quarantäne

Großbritannien ist derzeit kein begehrtes Urlaubsziel bei Touristen aus dem Ausland. Das wird wohl vorerst auch so bleiben. Die Regierung plant, vom 8. Juni an eine zweiwöchige Quarantäne für alle Reisende einzuführen, die in das Land kommen. Wer sich nicht an die Selbstisolation hält, muss mit 1000 Pfund Bußgeld rechnen. Von der Quarantäne sollen Reisende aus Irland, der Isle of Man und den Kanalinseln ausgenommen werden. Jeder Landesteil - also England, Schottland, Wales und Nordirland - hat zudem eigenen Regelungen im Kampf gegen die Pandemie. So sind in England alle Restaurants und Hotels geschlossen, es dürfen aber Tagesausflüge - etwa an die Küste und in Nationalparks - gemacht werden.

Urlaub in Dänemark: Grenzen am 15. Juni für Touristen aus Deutschland offen

Als eines der ersten Länder Europas hatte Dänemark im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land. Das warf die Reisepläne deutscher Frühjahrsurlauber ebenso über den Haufen wie die Finanzen dänischer Ferienhausbesitzer, deren Gäste zu einem großen Teil aus Deutschland stammen. Nun öffnet Dänemark seine Grenzen am 15. Juni zumindest wieder für Touristen aus Deutschland, Island und Norwegen. Bedingung ist, dass sie mindestens sechs Übernachtungen außerhalb Kopenhagens gebucht haben. Wer als Deutscher ein Sommerhaus in Dänemark besitzt oder seinen Partner in dem Land besuchen will, darf bereits seit Ende Mai wieder einreisen.

Urlaub in Schweden: Einreiseverbot nur für Länder außerhalb der EU

Für Schweden-Urlauber besteht Hoffnung: Die Grenzen des skandinavischen Landes, das mit deutlich lockereren Maßnahmen auf die Corona-Krise reagiert hat als der Rest Europas, sind für Deutsche nicht geschlossen - das schwedische Einreiseverbot gilt nur für Länder außerhalb der EU und der Europäischen Freihandelszone. Zwar fliegen weiter nur wenige Maschinen aus Deutschland nach Stockholm oder Göteborg. Dafür werden die Fährverbindungen etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde weiter befahren. Wer mit dem Auto oder Zug über Dänemark gen Norden reisen möchte, der sollte auch die dänischen Regelungen im Blick behalten: Auf der Webseite der dänischen Polizei heißt es dazu derzeit, dass eine Reise nach Schweden etwa für Menschen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland als „anerkennenswerter Zweck“ für eine Erlaubnis zur Durchreise in Dänemark gilt.

Urlaub in Norwegen: Einreiseverbot bis 20. August 2020

Mit einem Sommerurlaub in den norwegischen Fjorden dürfte es nach jetzigem Stand schwierig werden. Die norwegischen Grenzen sind für Ausländer ohne konkreten Einreisegrund seit Mitte März dicht. Norweger dürfen in ihre Heimat zurückkehren, müssen dann aber zunächst für zehn Tage in Quarantäne. Erst Mitte Mai hatte die Regierung mitgeteilt, dass Norwegen-Urlauber damit rechnen müssten, dass das Einreiseverbot bis zum 20. August Bestand haben wird. Am Freitag gab die Regierung bekannt, dass zumindest Dänen ab dem 15. Juni nach Norwegen reisen können. Bis zum 20. Juli will man sich in Oslo anschauen, ob man die Grenzen für Reisende aus einzelnen anderen nahe gelegenen europäischen Ländern öffnen könnte. Der Status für deutsche Urlauber bleibt also: Abwarten.

Norwegen, Geiranger: Personenen schauen runter in den Geirangerfjord im Südwesten Norwegens auf die dort liegenden Kreuzfahrtschiffe.

Urlaub in Island ab 15. Juni 2020 mit Corona-Test möglich

Die stark vom Tourismus abhängige Insel im Nordatlantik gibt Urlaubern ab dem 15. Juni die Möglichkeit, sich direkt bei der Einreise auf Corona testen zu lassen. Damit will die isländische Regierung internationalen Touristen eine Alternative zur seit April vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne nach der Ankunft geben. Island-Reisende können auch mit der Vorlage von Gesundheitsunterlagen am Flughafen nachweisen, coronafrei zu sein. Kinder sind von den Tests ausgenommen.

Urlaub in der Türkei: Reisen könnten ab Mitte Juni möglich sein

Die Türkei hofft ab Mitte Juni wieder auf Touristen und bereitet Flughäfen, Hotels und andere Orte vor. An Stränden werden offiziellen Richtlinien folgend beispielsweise Liegeplätze mit Sicherheitsabstand eingerichtet, an Pools sollen Handtücher abgepackt übergeben werden. Die Regierung hat auch ein "Programm für sicheren Tourismus" entwickelt, an dem sich Gastronomen und Hotels freiwillig beteiligen und so bei Urlaubern um Vertrauen werben. Auch deutsche Firmen wie der TÜV Süd stellen nun Inspektoren, die die Unternehmen regelmäßig überprüfen werden. Die halbstaatliche Fluglinie Turkish Airlines, die ab dem 10. Juni wieder international fliegen will, gab am Mittwoch bekannt, dass sie auf ihren Flügen nun sogenannte Hygiene-Experten einsetzen wird. Sie sollen zum Beispiel dafür sorgen, dass sich vor den Toiletten keine Schlangen bilden oder dass die Passagiere alle auf einmal während der Essensausgabe ihre Masken abnehmen. An Flughäfen, aber auch in Hotels werden Wärmebildkameras eingesetzt, um feststellen zu können, ob Menschen Fieber haben. Ohne Maske dürfen Reisende aber gar nicht erst in die Terminals.

Urlaub in Kroatien: Einreise von Deutschen ohne Nachweis von Gründen möglich

Das stark vom Tourismus abhängige Land an der Adria mit seiner langen, buchtenreichen Küste und den vielen Inseln kann es kaum erwarten, dass die europäischen Grenzen endlich aufgehen. Kroatien erlaubt Bundesbürgern wieder die Einreise ohne Nachweis von Gründen. Die Lockerung betrifft auch die Bürger neun weiterer EU-Staaten:

  • Österreich
  • Slowenien
  • Tschechien
  • Slowakei
  • Polen
  • Ungarn
  • Litauen
  • Lettland
  • Estland

Reisende aus diesen Ländern müssen künftig an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, können Kroatien-Urlauber schon vor der Einreise ein Formblatt auf der Webseite entercroatia.mup.hr ausfüllen.

Urlaub in Slowenien: Einreise von EU-Bürgern seit 26. Mai möglich

Das EU-Land zwischen Alpen und Adria lässt seit dem 26. Mai EU-Bürger mit einer Buchungsbestätigung ohne Corona-Tests und Quarantäne-Auflagen einreisen. Auch Geschäftsreisende und Immobilienbesitzer aus der EU sind willkommen. Darüber hinaus können Bürger aus der EU und aus Drittländern im Transit durch das kleine Land reisen. Das kommt jenen deutschen Urlaubern zugute, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren wollen und dabei durch Slowenien müssen. Das Land verfügt selbst über einen 46 Kilometer langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Seit dem 1. Juni sind wieder alle Hotels geöffnet. Im öffentlichen Raum und bei Freizeit-Aktivitäten ist ein Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten.

Urlaub in Tschechien: Einreise ab 15. Juni 2020 erlaubt

Das Land der Burgen und Schlösser öffnet seine Grenzen für Bürger der Nachbarstaaten und bestimmter weiterer Länder ab dem 15. Juni. Deutsche machen traditionell die größte Gruppe unter den ausländischen Touristen aus - 2019 wurden mehr als zwei Millionen Übernachtungsgäste aus der Bundesrepublik gezählt. Die derzeit noch menschenleere Prager Altstadt mit der bekannten Karlsbrücke dürfte sich schnell wieder mit Leben füllen. Mehrtägige Hotelgäste belohnt die Hauptstadt mit kostenlosen Kulturgutscheinen. Reisende treffen auf ein Land, das vom Coronavirus weitgehend verschont geblieben ist.

Urlaub in Bulgarien: Sommersaison soll am 1. Juli 2020 starten

Das Urlaubsland am Schwarzen Meer rüstet sich für eine Sommersaison unter Corona-Auflagen. Die soll für ausländische Touristen etwa aus Deutschland am 1. Juli beginnen. Bulgarien gehört zu den Ländern, die relativ gering von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. An den langen Badestränden stehen die Liegestühle bereits in großen Abständen. Dosierspender mit Desinfektionsmitteln sowie Isolierräume für Coronavirus-Fälle sollen zum Standard gehören. Die kleineren Hotels nehmen bereits heimische Touristen auf. Doch Bulgariens Fremdenverkehr hängt stark von Auslandsflügen ab, über die es noch keine Klarheit gibt. Deswegen herrscht große Ungewissheit für die großen Hotels, die vor allem Feriengäste aus dem Ausland unterbringen. Große Hotels, die Buchungen aus Staaten haben, die ihre Grenzen nicht öffnen, würden nach Brancheninformationen den Betrieb nicht wieder aufnehmen. In dem Balkanland sind Restaurants, Cafés, Museen, Kinos sowie Fitnesszentren und Shoppingmalls wieder geöffnet.

Urlaub in Polen: Grenzkontrollen zunächst bis 12. Juni 2020

Das Land hält bis zum 12. Juni an Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern fest. Über eine eventuelle Verlängerung dieser Regel wird die Regierung voraussichtlich gegen Ende dieser Frist entscheiden. Das Land bleibt solange für Ausländer geschlossen. Ausnahmen gelten für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lastwagenfahrer und Diplomaten. Hotels, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés sind mittlerweile wieder geöffnet. Das gleiche gilt für Friseursalons und Kosmetikstudios. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sollen demnächst wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen. (sca/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch interessant: Neue Reisefreiheit: Geheimtipps für den Kurzurlaub in Europa.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Michel Euler/AP/dpa

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