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Originale Zeichnungen aus der Steinzeit: Nach 12 Jahren hat die Höhle von Altamira erstmals wieder für Publikum geöffnet. 

Nach 12 Jahren

Steinzeit-Höhle von Altamira wieder geöffnet

Zwölf Jahre war die Steinzeit-Höhle von Altamira (Spanien) geschlossen. Nun können Besucher die Höhle wieder besuchen. Allerdings ist die Zahl auf fünf begrenzt.

Erstmals seit zwölf Jahren hat am Donnerstag eine Handvoll Besucher die berühmten prähistorischen Höhlenmalereien in der Steinzeit-Höhle von Altamira bewundern können. "Der Eindruck ist hier viel stärker als in der Nachbildung der Höhle - auch wenn die Malereien sehr ähnlich sind", schwärmte die Jura-Studentin Carolina Pardo, als sie nach dem exakt 37-minütigen Besuch gemeinsam mit vier weiteren Besuchern und zwei Führern die Höhe verließ. "Man bekommt eine Gänsehaut", sagte die Besucherin Andrea Vicente.

Die Malerei aus der Steinzeit ist 14.000 Jahre alt.

Bis August dürfen pro Woche täglich fünf per Los ausgewählte Besucher im Schutzanzug und mit Masken ausgestattet die Höhle von Altamira besichtigen. Mit dem Versuch soll die Auswirkung menschlicher Präsenz auf die zum UNESCO-Welterbe wertvollen Höhlenmalereien gemessen werden. Die Höhle war im Jahr 2002 geschlossen worden, nachdem Mikroorganismen gefunden wurden, die die prähistorischen Kunstwerke zerstörten. Seither mussten sich die Besucher mit einer exakten Nachbildung der Stätte und der Malereien in unmittelbarer Nachbarschaft begnügen.

Die 270 Meter lange Höhle in der Nähe des Ortes Santillana del Mar nahe Santander in Nordspanien wurde 1868 entdeckt und zeigt einige der bedeutendsten Beispiele prähistorischer Höhlenmalereien, die circa 14.000 Jahre alt sind. Zu sehen sind unter anderem Wisente, Hirsche, Wildschweine, Pferde und Menschen mit Tierköpfen.

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AFP

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