Ein Strandkorb in Westerland auf Sylt: In den deutschen Urlaubsorten könnte es in diesem Sommer so richtig voll werden. Foto: Carsten Rehder/dpa/dpa-tmn
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Ein Mann legt Reisende in der Umgebung von Sylt mit dreister Masche herein. (Symbolbild)

Bundespolizei warnt

Aufgepasst: Miese Betrugsmasche auf Sylt – So haut ein Mann Reisende übers Ohr 

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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In Sylt und Umgebung treibt ein Mann sein Unwesen, der mit einer dreisten Masche Reisende übers Ohr haut. Nun warnt die Bundespolizei vor ihm.

Viele Urlauber hat es dieses Jahr an die Nord- und Ostsee gezogen – besonders Sylt war gut besucht*. Und auch noch im Herbst ist mit viel Besucherandrang trotz der Corona-Pandemie zu rechnen. Doch Reisende sollten vorsichtig sein, nicht nur wegen des Coronavirus-Ausbruchs in einer Sylter Bar *. Die Bundespolizei warnt vor einem Mann, der im Zug von und nach Sylt versucht, Menschen mit einer dreisten Masche hereinzulegen.

Mann legt Reisende in der Umgebung von Sylt mit dreister Masche herein

Schon im August machte der Mann am Bahnhof von Westerland auf Sylt und auch in Husum auf sich aufmerksam. An letzterem Ort wurde nun letzte Woche erneut die Bundespolizei gerufen, nachdem der Betrüger dort erneut zuschlagen wollte. Seine Masche: Er bietet Zugreisenden an, sie mit auf sein für fünf Personen gültiges Gruppenticket für die Bahn zu nehmen – steigt aber dann heimlich an der nächsten Station aus. Dort probiert er seine Masche dann an anderen Personen aus, die er auf sein Ticket nehmen will und radiert die ursprünglichen Namen aus. So fahren die vorher eingetragenen Menschen dann ohne gültiges Ticket weiter, ohne es zu merken.

In Husum trafen die Beamten der Bundespolizei den Mann nun im Zug an, wo er sich von der Gruppe abgesetzt hatte. Er soll aufbrausend reagiert haben und gab nur widerwillig diverse Zugfahrkahrten heraus. Anschließend erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof. Schon Ende August hatten die Beamten bei dem 39-Jährigen einige Gruppentickets sichergestellt.

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Nun warnt die Bundespolizei vor der Betrugsmasche: Bürger und Reisende sollen nicht jedem vertrauen, der ihnen die Mitfahrt auf einem Gruppenticket anbietet. Bestehen Sie darauf, dass der Name mit Kugelschreiber eingetragen wird und bleiben Sie in der Nähe des Tickets oder lassen Sie es sich aushändigen. So kann der Anbietende den Zug auch nicht so einfach ohne Ticket verlassen. *Merkur.de und 24hamburg.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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