US-Comedy-Legende Jerry Lewis ist tot

US-Comedy-Legende Jerry Lewis ist tot
+
Gruppenbild vor dem Nationaltheater: Miro Nemec und unsere Leser in Zagreb.

Mit Miroslav Nemec unterwegs

Lebenslust und Cremeschnitten: Zagreb

Kroatien wird am Montag neues EU-­Mitglied, das 28. im europäischen Staatenbund. Ein denkwürdiger Tag für den Münchner Tatort-Kommissar Miroslav Nemec, der gebürtiger Kroate ist, aber gleichzeitig Bayer...

...mit Leib und Seele und schon seit seiner Kindheit ein Wanderer zwischen den Welten. Denn jetzt kommt offiziell zusammen, was für ihn schon immer zusammen gehörte – seine Heimat und seine Wahlheimat. Zagreb, die Stadt in der er aufgewachsen ist, zeigte Miro Nemec unseren Lesern auf einer ganz ­persönlichen Reise.

Das duftende Herz der Stadt: Johanna und Eduard Reifenrath aus Erding und Rosmarie Fabricius aus Oberau (m.) auf dem Blumenmarkt.

Die Stadt ist voller Männer in karierten Röcken und das Hotel Westin von Polizei und Sicherheitskräften belagert, als wir an einem Freitagmittag im Juni mit Miroslav Nemec in Zagreb eintreffen. Beides hat allerdings nichts mit dem Besuch des Münchner Tatort-Kommissars in seiner Heimatstadt zu tun, sondern mit dem Fußballspiel zwischen Schottland und Kroatien am Abend (deshalb die berockten Fans aus den Highlands) und dem Besuch des irischen beim kroatischen Präsidenten (dafür die Sicherheitsvorkehrungen).

Wichtig sind wir aber auch, dank Miro. Sehr wichtig. Hoteldirektor Gunnar Sanne, ein gar nicht alter Schwede, lädt uns zum Sektempfang ein. Zlatan Muftic, der Tourismuschef von Zagreb kommt, um uns zu begrüßen, die örtliche Presse ist da. Miro Nemec gibt Interviews, setzt sich für ein Foto ans Klavier und wir sonnen uns in seinem VIP-Image.

Fischetest: Was für ein Kaliber! Miro Nemec und Branko Ognjenovic mit Johanna Kornbichler aus Unterhaching (2.v.l.) und Ursula Seidenath aus Nassenhausen (2.v.re.) in der Fischhalle.

Dass er überhaupt keine Promi-Allüren hat, dass er tatsächlich der Star zum Anfassen ist, das beweist uns der Schauspieler anschließend bei einem ersten Bummel durch seine Stadt. Wir spazieren vorbei am ehemaligen Gymnasium, das heute ein Museum ist und die berühmte Mimara-Kunstsammlung zeigt, zu der Werke von Rubens, Goya, Renoir, Degas und Liebermann gehören. Den Buchheim von Zagreb nennt Nemec den Maler und Kunstsammler Ante Topic Mimara, der seiner Stadt in den 80-er Jahren mehr als 1500 weltberühmte Gemälde vermacht hat.

„Ich kenne Sie, aber Sie kennen mich nicht“, hatte sich Johanna Kornbichler bei Miro Nemec beherzt vorgestellt.

Mimara war nach dem ersten Weltkrieg nach Rom gezogen, später lebte er in Salzburg. „Viele Kroaten sind ausgewandert“, erzählt Nemec bei dieser Gelegenheit. „Einer meiner Cousins lebt in Texas, ein Teil meiner Familie in Australien.“ Und augenzwinkernd fügt er hinzu: „Die Ärzte sind nach Schweden gegangen, die Malocher nach Deutschland.“ Ihn hatte die Mutter im Alter von elf Jahren zur Verwandtschaft nach Freilassing geschickt. Der Bub sollte was anständiges lernen und es einmal besser haben als seine Eltern.

Kirschentest: Egon und Ingeborg Huber und Ingrid Standfest (m.) aus Grafing bewundern das Angebot auf dem Bauernmarkt von Zagreb.

Sie war eine unkonventionelle und stolze Frau, seine Mutter. Am Titoplatz, vor dem prächtigen Nationaltheater, das von Wiener Architekten zur k.u.k.-Zeit erbaut wurde und das, wie so viele Gebäude in Zagreb, bis heute in der maisgelben Farbe der Habsburger strahlt, erzählt Nemec, wie seine Mutter zweimal versuchte, mit dem Sohn dort „Madame Butterfly“ zu sehen. Die Karten habe sie von einer Freundin geschenkt bekommen. „Wir hätten sie uns nicht leisten können.“ Das erste Mal sei er in völlig verdreckten Klamotten hingegangen. „Ich kam vom Spielen heim und wollte mich partout nicht fürs Theater umziehen. Es war meiner Mutter megapeinlich und mir dann auch.“ Das andere Mal hätten sie beide dermaßen über die wackelnde Feder am Hut einer Zuschauern in der vorderen Sitzreihe lachen müssen, dass ihnen nicht anderes mehr übrigblieb, als die Oper zu verlassen. „Ich habe ,Madame Butterfly‘ nie zu Ende gesehen“, gesteht Nemec.

Eine Rose für die Herzdame: Josef Bachmaier aus Taufkirchen mit Lebensgefährtin Christine Oswald.

Natürlich geht es an einem Platz, der (wieder) nach dem langjährigen kommunistischen Staatspräsidenten benannt ist, auch mal um die Politik. Nemec erzählt ein paar Tito-Witze „für die man früher in Jugoslawien ins Gefängnis gekommen wäre“ und schildert die Zeit des Kommunismus aus Sicht des Kindes, das er damals war: „Die blauen Käppis, die wir bei den Pionieren bekamen, die haben schon riesig Eindruck auf mich gemacht.“ In seinem Buch „Miroslav Jugoslav“ über seine Jugend in Zagreb schreibt er: „Als Kind weiß man natürlich nicht, wie sich der Sozialismus für die Erwachsenen anfühlt. Für uns bedeutete er fast unbegrenzte Freiheit. Wir spielten quer über die Hinterhöfe, kletterten auf Bäume und verspeisten das Obst, frei nach dem Satz: Was Bäume produzieren gehört niemandem.“ Oder allen.

Geschichte maßgeschneidert: Jakob Grünecker aus Olching und Astrid Schiebl aus Karlsfeld auf dem Zentralplatz mit einem Pärchen in historischer Tracht.

Vorbei am wuchtigen Bronzedenkmal für Nikola Tesla, den Kroaten, der den Wechselstrom erfunden hat und 1895 an den Niagarafällen das erste Wasserkraftwerk projektierte, geht es zum Blumenplatz, wo ein Dutzend Floristen ihre Stände haben. Es duftet nach Rosen und frischen Erdbeeren, die die Bauersfrauen aus dem Umland von einfachen Holztischen weg verkaufen. Dazwischen haben Musiker und Tanzgruppen, Gaukler und Pantomimen heute ihre Bühnen aufgebaut. Es ist Straßenfest in Zagreb. Einmal im Jahr kommen dazu Küstler aus der ganzen Welt und verleihen der an und für sich schon sehr lebendigen, jungen Universitätsstadt eine noch jüngere, noch lebendigere Note. Spica-Kultur nennen die Einheimischen die lockere Atmosphäre, die in Zagreb herrscht. Spica ist das Wort für Ecke und steht für den Brauch, sich einfach irgendwo auf einen Ratsch zu treffen. Wir probieren das gleich mal aus, stehen jetzt vor einem reich verzierten Eisentor, dem Eingang in eine Jugenstil-Passage mit einer fantastischen bunten Glaskuppel: die Octogon-Galerie. Nemec deutet die Fassade hinauf zu einem Fenster. „Hier hat mein Vater gearbeitet, er war Buchprüfer in einer Bank. Ich habe ihn manchmal besucht in seinem Büro und mich darüber gewundert, dass er der einzige Mann unter lauter Frauen war.“ Noch heute könne er sich an den Geruch des gebohnerten Parkettbodens erinnern und an die Luft im Raum, die vom Zigarettenqualm zum Schneiden dick war.

Wie wir Zagreb sehen

Schnittchen: Im Mala Kavana, dem kleinen Café am Hauptplatz, hat Miro als Kind Cremeschnitten gegessen. Sie schmecken auch heute noch köstlich, meint die Münchnerin Inge Schnurbusch.

Kommt man auf der Rückseite aus der Galerie fällt der Blick auf den Zentralplatz mit dem Denkmal von Ban Jelacic, dem Feldherrn, der 1848 für Kroatiens Unabhängigkeit von Ungarn gekämpft hat. Er ist ein Nationalheld. Nemec erzählt, wie der Platz nach dem Zweiten Weltkrieg in „Platz der Republik“ umbenannt wurde und der Feldherr über Nacht verschwunden war, wahrscheinlich sichergestellt im Keller eines Privatmanns. Erst 1990, nach dem Ende der kommunistischen Regierung, sei die Statue plötzlich wieder aufgetaucht. Jetzt steht der Ban wieder an seinem angestammten Platz, aber umgekehrt, das Schwert zeigt nicht mehr in Richtung Budapest.

Spätestens hier, am zentralen Platz, hat uns diese wunderbare Stadt mit ihren prachtvollen historischen Fassaden alle endgültig in ihren Bann gezogen. Vergleiche mit Graz oder Salzburg werden gezogen. Und einige gestehen, dass sie viele Vorurteile über Zagreb revidieren müssen, von wegen Plattenbau und sozialistischer Tristesse. Auch dass die Stadt so grün ist, dass es so viele Parks mit liebevoll angelegten Blumenbeeten, alten Bäumen und gemütlichen Sitzecken gibt, gefällt uns sehr.

Erinnerungen überall: Die riesigen Platanen im Zrinjevac-Park.

Einer der größten und schönsten ist der Zrinjevac-Park, der eingerahmt ist vom Obersten Gericht, dem Archäologischen Museum, der Akademie und dem Kunstpavillon. Nemec deutet auf die riesigen Platanen: „Die waren zu meiner Kindheit schon genau so groß.“ Und er erinnert sich, wie er als Bub an der Hand der Mutter durch den Park spaziert ist und den Stehgeigern zugehört hat. „Ich war vielleicht zehn und hatte den Kopf voller blonder Locken. Fast wie heute“ grinst er und streicht sich über den noch immer dichten, aber mittlerweile schlohweißen Haarschopf. „Meinen ersten Kuss habe ich aber erst in Deutschland bekommen“, fügt er lachend hinzu, als wir an einer Parkbank vorbeikommen, auf der sich ein Pärchen innig umarmt.

Wenn ein Schaupieler zum Stadtführer wird: Vor dem Nationaltheater erzählt Miro Nemec von verhinderten Opernbesuchen...

Dass das Wetter in Zagreb dem münchnerischen sehr ähnlich ist hatte uns Miro Nemec schon vorab erzählt. Am Tomislavplatz, benannt nach dem ersten König von Kroatien, holt uns eine dunkle Regenwolke ein, die oben in den Bergen über der Stadt kräftig aufgetankt hat. Nichts wie weg! Im Laufschritt geht es ins Gallo, ein edles Spezialitätenlokal in einem alten Palazzo, in dem die Tafel eingedeckt ist für unser Dinner mit Miro Nemec.

Natürlich geht es beim Abendessen auch um den „Tatort“. Wann wieder gedreht wird (Nemec stand noch kurz vor seiner Zagreb-Reise in München für eine neue Folge vor der Kamera), wie lange die Serie schon läuft, warum sie für die Münchner Kult ist und wie schwierig es ist, eine Leiche zu spielen – was Miro Nemec in einem Durbridge-Krimi 1987 am eigenen Leib verspürt hatte. „Ich lag ewig auf einem eiskalten Fliesenboden und durfte mich nicht rühren! Ich war danach ziemlich unterkühlt.“

Kostprobe: Das sieht ja alles gut aus! Georg und Kathi Probst aus Einsbach und Raimer Uhlig (v.re.) mit Dusko Vukovic, dem Chef des Restaurants Gallo, in dem unser Dinner mit Miro Nemec stattfand.

Es ist ein nobler Rahmen für unser Abendessen, das Gallo mit seinem Deckengewölbe, den antiken Möbeln und dem romantischen Innenhof für laue Sommerabende. Als Restaurantchef Dusko Vukovic reihum geht und uns von einem stattlichen Stück Trüffel, das auf dem Gourmetmarkt mindestens seine 200 Euro wert ist, noch ein paar Scheibchen auf die Pasta hobelt, sagt Nemec: „In so einem Lokal zu essen, das war bei uns früher nicht drin.“ Morgen wird er sich mit der Familie in der alten Stammkneipe in seinem Viertel treffen. Pod mirnim krovom, unter einem ruhigen Dach heißt sie, liegt gegenüber einer Fabrik und die Spezialität dort ist das Lamm vom Grill.

Es ist schon spät, als wir an diesem Abend in unser Hotel zurückkehren und wir verabschieden uns schnell, denn am nächsten Morgen müssen wir alle zeitig raus, um mit Miro Nemec auf den Markt zu gehen.

Ulrike und Raimer Uhlig vor der Kathedrale.

Ausgeschlafen und gut gelaunt erscheint er zum Frühstück, wo schon Branko Ognjenovic auf uns wartet. Branko ist sowas wie der kroatische Alfons Schuhbeck, einer, der mit seiner Kochschule und seinen TV-Sendungen frischen Wind in die eher deftige, sehr k.u.k.-orientierte kroatische Küche bringt. Auch Miro Nemec ist leidenschaftlicher Koch. „Bei Baba und Mama habe ich kochen gelernt – freiwillig, es hat mich einfach interessiert“, schreibt er in seinem Buch. Angeregt diskutieren die beiden später in der Markthalle zwischen Knurrhahn, Drachenkopf und einem Fisch namens Ugor und reden mit den Marktfrauen unter den roten Schirmen über Kräuter und Würze, wo was rein muss und wieviel. Als Miro an einem Stand eingelegte Krautköpfe entdeckt schwärmt er uns von den Krautwickerln seiner Ziehmutter Baba vor. „Mein absolutes Lieblingsessen!“ Branko zeigt uns ein spezielles Brot, das es nur hier auf dem Markt von den Bauersfrauen zu kaufen gibt. Es wird aus Maismehl gebacken, schmeckt süßlich und muss dreieinhalb Stunden im Ofen liegen. Bei Mathilda (80), die schon auf den Markt von Zagreb kam, als Miro noch gar nicht geboren war, probieren wir Frischkäse, der mit Kräutern und Olivenöl angemacht als Vorspeise serviert wird. Und dann führt uns Miro in das Café Mala Kavana, das kleine Café auf dem Hauptplatz, wo er mit seiner Mutter nach dem Marktbesuch oft saß und sich eine Cremeschnitte bestellen durfte.

Ständchen: Es ist unser erster Tag in Zagreb und Erika Fischer (m.) aus Feldmoching verrät: Sie hat heute Geburtstag. Da setzt sich Miro im Westin Hotel spontan ans Klavier und spielt ihr ein Ständchen.

Die müssen wir unbedingt probieren, zum Beweis, dass sie noch so gut wie damals schmeckt. Branko gibt eine Runde aus. Die lockere Vanillefüllung, eisgekühlt, ist einfach göttlich! Und als auf dem Platz eine Band zu spielen beginnt stimmt Miro, der ja auch Musiker ist, die Luftgitarre an. Ja, es fühlt sich gut an, dieses Zagreb, seine Heimatstadt.
Aber noch haben wir ja nur die eine Hälfte gesehen, die Unterstadt. Und deshalb steigen wir nach dem Böllerschuss, der täglich zur Mittagszeit oben am Berg abgefeuert wird, in die Seilbahn und gondeln hinauf. Die Fahrt ist gerade lang genug für eine schnelle Anekdote. Miro erzählt wie er den Vater genervt habe mit der Fragerei, warum die Deutschen so viele berühmte Dichter haben und die Kroaten nicht und wie der darauf geantwortet habe: „Dafür haben wir die kürzeste Zahnradbahn der Welt, das ist doch auch was.“

Erinnerung: Einst und heute: Rudi Buchkremer aus Benediktbeuern hat viele Erinnerungen an Zagreb, wo er mit 22 Jahren als Student eine Zeitlang war. Am Hauptplatz zeigt er eine Postkarte von damals.

Und schon sind wir angekommen in der Oberstadt. Bitte aussteigen, einmal die Aussicht genießen! Der Blick reicht über die Dächer fast bis zum Flussufer der Save. Dieses Zagreb hier oben, das ist eine andere Welt. Als ob ein Theaterregisseur schnell die Kulissen getauscht hätte. Klein und kuschelig sind die Häuser, mehr Dorf als Stadt. Es war das Viertel der Handwerker und Kaufleute, erzählt Miro Nemec. Vor dem Rathaus, über dessen Portal schon die Europaflagge hängt, stellen wir uns zum Gruppenfoto auf und gehen dann durch das mittelalterliche Steintor über kopfsteingepflasterte Gassen wieder bergab in die Unterstadt. „Schaut“, sagt Miro und deutet auf die Straßencafés und die Menschen, die durch die Gassen schlendern: „Das ist unser Zagreb: Wir wollen sehen und gesehen werden, Kaffee trinken und das Leben genießen.“ Und der Herr Bachmaier, der spricht uns allen aus der Seele, als er sagt: „Ich hab’s schon immer gewusst, ich bin ein Kroate!“

Schirmherrin: Reiseredakteurin Christine Hinkofer nahm Nemec vor dem Zagreber Regen in Schutz.

Großes Verabschieden dann vor der Kathedrale. Erinnerungsfotos müssen noch geknipst und Hände geschüttelt werden. Danke, Miro, für diese ganz besondere Führung durch Deine Stadt. Und den Münchner Tatort-Kommissar Ivo Batic, den werden wir in Zukunft mit ganz anderen Augen sehen. Denn wir wissen jetzt wo er herkommt.
Christine Hinkofer

Die Reise-Infos zu Zagreb

REISEZIEL Zagreb ist die Hauptstadt Kroatiens. Sie liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges und am Fluss Save in Mittelkroatien, etwa 170 Kilometer von der Adria entfernt. Die Stadt hat 800 000 Einwohner.

ANREISE Croatia Airlines fliegt täglich von München nach Zagreb. Der Flug dauert zirka eine Stunde und kostet ab 199 Euro. Buchung unter Tel. 089/97592730. www.croatiaairlines.com.

WOHNEN Eine Übernachtung im Sheraton oder im Westin Zagreb, das sehr günstig nur etwa fünf Gehminuten von der Altstadt entfernt liegt, kostet ab 59 Euro pro Person mit Frühstück im DZ, ab 95 Euro im EZ.

Ausflugsziele Ein Städtetrip nach Zagreb kann ideal kombiniert werden mit einem Ausflug in die Barockstadt Varazdin (80 Kilometer nordöstlich) oder in den 135 Kilometer südwestlich gelegenen Nationalpark Plitvicer Seen mit seinen weltberühmten Wasserfällen, die schon als Kulisse für viele Winnetou-Filme dienten.

INFOS & BUCHUNG über den Münchner Kroatien-Spezialisten i.D. Riva Tours, Neuhauser Straße 27, Tel. 089/2311000, www.idriva.de. Prospektmaterial über die koratische Zentrale für Tourismus in München, Tel. 089/223344, www.kroatien.hr (auch auf Deutsch).

BUCHTIPP Über seine Kindheit und Jugend in Zagreb und sein Leben in Deutschland hat Miroslav Nemec ein Buch mit dem Titel „Miroslav Jugoslav“ geschrieben. Es ist im Gerhard Hess Verlag erschienen und kostet 21,80 Euro. ISBN 978-3-87336-405-9.

MIROS HOTELTIPP Mislav Becejak, der Neffe des Münchner Tatort-Kommissars, hat gerade in der Altstadt von Zagreb ein fröhlich-frisches Hostel mit farbenfrohen Zimmern eröffnet. Die Lage ist günstig (den Hauptplatz erreicht man in einer Minute zu Fuß), die Preise sind moderat (ab 27 Euro pro Person im DZ mit Bad). Infos unter Tel. 00385/1-4849605, www.chillout-hostel-zagreb.com.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Air Rage": Warum immer mehr Passagiere im Flugzeug ausrasten
Eingepfercht mit dutzenden anderen Menschen in hunderten Metern Höhe: Fliegen ist nichts für jeden. Viele tun es trotzdem - und rasten an Bord der Maschine aus.
"Air Rage": Warum immer mehr Passagiere im Flugzeug ausrasten
Die schönsten Wander-Destinationen im Herbst
Von den Kitzbüheler Alpen bis hin zu den Schweizer Alpen: Der Herbst lässt Wanderherzen höherschlagen. Die schönsten Destinationen für Sie im Überblick.
Die schönsten Wander-Destinationen im Herbst
Diese Speisen am Hotel-Buffet sollten Sie besser nicht essen
Große Auswahl, bunte Speisen: Im Urlaub angekommen lockt das vielfältige Hotel-Buffet. Doch von manchen Lebensmitteln sollten Sie die Finger lassen.
Diese Speisen am Hotel-Buffet sollten Sie besser nicht essen
Zelt mit Doppelbett - Campingplätze bieten zunehmend Komfort
Zelten ist längst nicht mehr nur Isomatte, Schlafsack und klamme Klamotten bei Regen. Immer mehr Zeltplätze setzten auf Komfort und Luxus. "Glamping" heißt der Trend.
Zelt mit Doppelbett - Campingplätze bieten zunehmend Komfort

Kommentare