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Terrorangst & Stau am Brenner: Das müssen Italien-Urlauber nun wissen

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München - Die Pfingstferien stehen vor der Tür. Für viele Deutsche geht es wieder nach Italien. Doch der Urlaub dort steht aktuell unter keinem besonders guten Stern.

Seit vielen Jahren steht Italien als eines der beliebtesten Urlaubsziele weltweit und nicht zuletzt der Deutschen ganz weit oben. Wer über Pfingsten nach Italien fahren möchte um Sonne und Dolce Vita zu genießen, dem könnte die aktuelle Lage vor Ort jedoch eher bitter aufstoßen.

Grund dafür sind zweierlei Dinge: Zum einen sollen sich, wie vor Kurzem berichtet wurde, Attentäter des Islamischen Staates (IS) gezielt auf Strände in Spanien und Italien konzentrieren. Damit könnte Italien als eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen im Visier sein. Zum anderen will Österreich die Grenze am Brenner kontrollieren. Italien-Reisenden drohen dadurch Staus. Auch der Tourismus bangt.

Das neue Ziel des IS sei es nun, Besucher vermeintlich sicherer Urlaubsregionen wie Italien zu verängstigen. Diese Annahme bestätigte ein Beamter gegenüber der Bildzeitung: "Es könnte sein, dass so eine neue Dimension des Terrors von ISIS erzeugt werden soll. Die Urlaubsstrände sind kaum zu schützen." Und auch das Auswärtige Amt gibt konkrete Sicherheitshinweise an Italien-Urlauber: "Die italienischen Sicherheitsbehörden haben in allgemeiner Form auf die Gefahr terroristischer Anschläge auch in Italien hingewiesen und nach den jüngsten Anschlägen in Paris abermals ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt." Es wird Reisenden empfohlen, sich insbesondere bei größeren Menschenansammlungen mit erhöhter Aufmerksamkeit zu bewegen. Das Amt sieht zudem eine erhöhte Gefährdung durch Terrorismus an religiösen Stätten und Denkmalen.

Der ADAC weißt auf ein erhöhtes Stau- und Verkehrsaufkommen für Reisende am Brenner hin. "Betroffen sind nicht nur die Autobahnen, sondern auch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Angehalten werden vor allem Fahrzeuge, in denen durch ihre Bauart die Unterbringung von Flüchtlingen möglich ist", heißt es auf der Website des ADAC. Wartezeiten gebe es allerdings in der Regel erst in Richtung Norden, also beim Rückreiseverkehr von Italien nach Deutschland.

Bisher lassen sich jedoch wenige Urlauber von ihrem Italienurlaub abhalten. So erklärt die Pressesprecherin von TUI Deutschland, Susanne Stückel: "Die deutschen Urlauber halten an ihren Reiseplänen fest und lassen sich in ihrer Mobilität nicht einschränken." Daher gelten auch für Italien-Urlauber die regulären Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen. Zudem zähle Italien zu den TOP 5 Reisezielen der TUI und wachse in diesem Sommer überdurchschnittlich gut.

sca

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