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Der Olympiaturm gilt als Wahrzeichen Münchens. Doch München bietet noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die sich lohnen.

Vom Hofbräuhaus bis zur Allianz Arena

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in München

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Hofbräuhaus, BMW Welt oder Allianz Arena: In München gibt es viel zu besichtigen. Das sind die zehn schönsten Sehenswürdigkeiten, die Sie gesehen haben müssen.

Haben Sie übers Wochenende einen Städtetrip nach München geplant? Aber Sie wissen nicht, was Sie als erstes tun sollen? Dann haben wir hier ein paar bayerische Augen-Schmankerl, die es lohnt, sich genauer anzuschauen.

1. Hofbräuhaus München

Herein in die gute Stube – und ins Hofbräuhaus am Platzl 9. Das Brauhaus, das im Jahr 1592 gegründet wurde, lockt in der Münchner Altstadt mit frisch gezapftem Bier und bayerischen Speisen. Auf drei Ebenen finden Sie nicht nur gemütliches Flair und fesche Dirndl, sondern auch Live-Musik.

Hier spielen viele Musikantengruppen auf, die traditionell bayrische Volksmusik zum Besten geben. Zudem sorgt ein Plausch mit eingefleischten Stammgästen für reichlich Unterhaltung. 

Anfahrt: Das Hofbräuhaus und ist nur wenige Minuten zu Fuß von der S- und U-Bahn-Haltestelle Marienplatz entfernt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Parkhaus am Hofbräuhaus zu parken. Hier stehen 400 Parkplätze rund um die Uhr zur Verfügung.

Nicht vergessen: Die Münchner Innenstadt befindet sich in der Umweltzone. Diese darf nur mit einer grünen Plakette befahren werden. Daher ist es wichtig, sich diese vorher bei KFZ-Zulassungsstellen gegen eine Gebühr von sechs Euro zu besorgen und vorne an der Windschutzscheibe gut sichtbar zu platzieren. Das Gute daran: Die Plakette ist zeitlich nicht beschränkt.

Tipp: Wer in der Gruppe kommt, der sollte besser vorher telefonisch reservieren. Täglich von 9 Uhr bis 23.30 Uhr hat das Hofbräuhaus geöffnet.

2. Münchner Rathaus mit Glockenspiel

Ein weiteres Highlight ist das Glockenspiel am Neuen Rathaus. Dieses befindet sich etwa auf Höhe des Rathausdaches und gilt als eines der größten Glockenspiele Deutschlands. Es erklingt pünktlich um 11 und 12 Uhr, sowie von März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr.

Dann scharen sich wieder zahlreiche Touristen auf dem Marienplatz und zücken ihre Fotokameras. Das Spektakel dauert insgesamt etwa zwölf Minuten und wird durch das dreimalige Krähen der Hahnfigur beendet. Um 21 Uhr ertönt schließlich der Nachtwächterruf aus Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" und das "Wiegenlied" von Johannes Brahms. 

Die Geschichte dahinter: Im Spielwerkserker stellen 16 der insgesamt 32 Figuren zwei wichtige Ereignisse aus der Münchner Stadtgeschichte dar: in der oberen Etage die Hochzeit von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568, anlässlich der ein Ritterturnier auf dem Marienplatz stattfand. 

In der unteren Ebene tanzen die Schäffler. Diese handwerkliche Zunft hat früher Fässer hergestellt. Sie sollen angeblich nach einer schweren Pestepidemie in München die ersten gewesen sein, die sich wieder auf die Straßen wagten und mit ihrem Tanz die Bevölkerung aufheiterten. Noch heute tanzen Mitglieder der Zunft in der traditionellen Kleidung alle sieben Jahre den Schäfflertanz auf dem Marienplatz.

Anfahrt: Das Münchner Rathaus mit seinem weltberühmten Glockenspiel befindet sich direkt an der S-Bahn-Haltestelle Marienplatz in der Münchner Innenstadt.

Tipp: Wer sich in das gegenüberliegende Café Glockenspiel setzt, der hat einen herrlichen Ausblick auf das Glockenspiel.

3. Englischer Garten in München

Im Sommer strömen die Münchner in das grüne Herz ihrer Stadt: dem Englischen Garten. Die 375 Hektar große Grünanlage dient als Erholungsort vieler Münchner. Nicht weit vom Eisbach-Kanal, der durch den Englischen Garten fließt, befindet sich der Chinesische Turm. Um den 25 Meter großen Holzbau, der einer asiatischen Pagode gleicht, befindet sich ein Biergarten, in dem im Sommer Eingesessene wie Touristen bei Hendl und Brezn die Sonne genießen.

Bei schönem Wetter hat der Biergarten, der mit 7.000 Plätzen der zweitgrößte München ist, täglich ab zehn Uhr morgens geöffnet und unterhält seine Gäste von Mittwoch bis Sonntag mit Blasmusik. Von Mai bis September findet an der kleinen Bühne zudem jeden Sonntag früh ein bayerischer Frühschoppen statt. Dann spielt von 11 bis 13 Uhr zu Weißwürsten und Hofbräubier die Kapelle, bevor sie dann später wieder oben auf dem Turm spielt.

Anfahrt: Da der Englische Garten sehr zentral liegt, ist er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn oder Tram sehr gut zu erreichen. Falls Sie mit dem Auto kommen, steht Ihnen die Zufahrt über die Tivolibrücke zur Verfügung. Diese erreichen Sie über die Tivolistraße und führt über den Eisbach. Direkt vor dem Restaurant neben dem Biergarten finden Sie einige Parkplätze.

Tipp: Viele Surfer tummeln sich im Sommer wie im Winter an der Eisbachwelle an der Prinzregentenstraße. Schaulustige können den Wagemutigen dabei zuschauen, wie Sie einer nach dem anderen auf der Welle surfen.

4. Schloss Nymphenburg

Die Sommerresidenz der ehemaligen Kurfürsten liegt im Westen von München im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg und ist mit seiner Parkanlage ein herrlicher Anblick. Das Schloss, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde, lockt mit seinem prunkvollen Bau und der großartigen Naturkulisse. In einer Führung durch das Schloss können Sie mehr über die Entstehungsgeschichte und die der Kurfürsten und späteren bayerischen Könige erfahren.

Ob Festsaal, Nördliches und Südliches Apartment sowie das Apartment der Königin – ein Guide führt sie durch die Welt der symmetrischen „Idealstadt“ des bayerischen Adels. Nach der Führung können Sie noch das Marstallmuseum, die ehemaligen Stallungen im südlichen Flügel des Schloss Nymphenburgs genauer erkunden. Mit einer Sammlung von über vierzig Kutschen, Schlitten und Reitzubehör aus drei Jahrhunderten zählt es zu den bedeutendsten seiner Art weltweit.

Im ersten Stock über dem Marstallmuseum befindet sich zudem das Nymphenburger Porzellan-Museum. Dort können Sie die einzigartige Privatsammlung Nymphenburger Porzellane aus der kurfürstlichen Porzellan-Fabrik vom 18. bis 20. Jahrhundert besichtigen. Die Manufaktur gibt es heute noch und dort können viele Souvenirs im Musseumsshop erworben werden.

Das Schloss und die beiden Museen öffnen täglich von April bis 15. Oktober von 9 bis 18 Uhr und von 16. Oktober bis März von 10 bis 16 Uhr ihre Pforten. Die Gesamtkarte kostet zwischen 8,50 und 11,50 Euro Eintritt.

Wer nach der Besichtigungstour hungrig ist, kann auf dem Schlossgelände entweder in das Schlosscafé im Palmenhaus oder in die Schlosswirtschaft Schwaige einkehren. Direkt am Schloss sind 450 kostenlose Parkplätze sowie 25 Busstellplätze vorhanden. 

Anfahrt: Falls Sie mit dem Auto anreisen, fahren Sie stadtauswärts Richtung A8 Richtung Schloss Nymphenburg. Fahren Sie dann auf der südlichen Auffahrtsallee direkt zum Schloss. Mit der Tram 12 und 16 in Richtung Romanplatz steigen Sie einfach bei der Haltestelle Schloss Nymphenburg aus. Von dort aus sind es nur noch wenige Gehminuten.

Tipp: Wer sich zudem für klassische Musik interessiert, für den sind die diversen Konzerte, Oper-, Ballett- und Theaterstücke sicherlich etwas. Diese finden fast wöchentlich das ganze Jahr über in den Festsälen des Schlosses statt.

Ein von @daitianyi gepostetes Foto am

5. Münchner Residenz

Ein weiteres prunkvolles Bauwerk erwartet Sie in der Münchner Innenstadt am Odeonsplatz. Die Münchner Residenz war von 1508 bis 1918 Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Es ist heute ein Museum, das zu den bedeutendsten Europas zählt. Besonders hervorzuheben sind hier der Kaisersaal und die Ahnengalerie. In dem länglichen Bau können Sie bis heute die einander ablösenden Formen fürstlicher Selbstdarstellung und deren wechselnden Kunststile wie der Renaissance, des Barocks und des Rokoko bestaunen.

Aber auch der älteste Raum, das Antiquarium, mit seinen zahlreichen antiken Skulpturen und die riesige Schatzkammer der einstigen bayerischen Herzoge sind sehr sehenswert. Diese können Sie täglich von April bis 15. Oktober von 9 bis 18 Uhr und von 16. Oktober bis März von 10 bis 17 Uhr mit der Gesamtkarte um 13 Euro besichtigen.

Anfahrt: Die Residenz erreichen Sie bequem mit der U6 Richtung Garching-Forschungzentrum oder U3 Richtung Olympiazentrum. Es verfügt leider nicht über Besucher-Parkplätze Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten sind allerdings in der Tiefgarage des Nationaltheaters (Max-Joseph-Platz) vorhanden.

Tipp: Die Residenz beherbergt nämlich auch das Cuvilliés-Theater. Das „Resi“ ist vom Brunnenhof der Residenz aus zugänglich und bietet zahlreiche Inszenierungen. Doch auch in den restlichen Räumen und Höfen finden weitere kulturelle Veranstaltungen, von Open-Air-Konzerten bis hin zu Ausstellungen statt.

6. Deutsches Museum

Das technische Museum am Isartor bietet eine Vielzahl an Ausstellungen zu Themen wie Naturwissenschaft, Mensch und Umwelt und Werkstoffe sowie Energie und Produktion und besitzt außerdem ein Verkehrszentrum. Dieser Bereich widmet sich der Schifffahrt, der Meeresforschung sowie der historischen Luftfahrt und bietet interaktive Erlebnis-Unterhaltung, zum Beispiel in Form eines Flugsimulators oder vorgestellten Experimenten.

Falls die Kleinen danach immer noch Action brauchen, dürfen sie sich im Kinderreich austoben. Flaschenzug, Riesengitarre oder Kugelbahn – für Kinder von drei bis acht Jahren hat der Spielplatz allerhand zu bieten. Ebenfalls sehenswert ist das Planetarium im Deutschen Museum. Alle zwei Stunden dürfen Sie gegen einen Mehraufwand von zwei Euro den Sternenhimmel unter der Kuppel betrachten, der Erklärung eines Astronomen lauschen oder einen Fulldome-Film erleben.

Das Deutsche Museum öffnet täglich (außer an Feiertagen) von 9 bis 17 Uhr seine Türen. Das Beste daran: Der Eintritt für Kinder bis fünf Jahre ist frei, ansonsten kostet er nur vier Euro. Erwachsene zahlen elf Euro. Die Familienkarte (bis zu zwei Erwachsene mit Kindern bis 15 Jahre) dagegen 23 Euro. Das Kombiticket plus Verkehrszentrum und der Flugwerft in Schleißheim 16 Euro.

Anfahrt: Mit der S-Bahn ist das Deutsche Museum am Isartor leicht aus allen Richtungen zu erreichen. Die Anfahrt mit dem PKW gestaltet sich leider schwieriger. Es gibt allerdings kostenpflichtige Parkhäuser in der Nähe des Isartors.

Tipp: Wer nicht lange in der Schlange stehen will, der kann seine Tickets auch online auf der Homepage des Deutschen Museums buchen.

7. Olympiaturm

Inmitten des Münchner Olympiaparks befindet sich der Olympiaturm. Der Fernsehturm gilt mit seinem 291 Metern Höhe als eines der Wahrzeichen Münchens. Von oben haben Sie einen herrlichen Ausblick über ganz München. Erwachsene zahlen sieben Euro und Kinder fünf Euro Eintritt. Eine Familienkarte (zwei Personen mit Kindern) 18 Euro.

Das Highlight im Olympiaturm: das Drehrestaurant 181 in 181 Metern Höhe. Dieses benötigt etwa 50 Minuten für eine Umdrehung, damit sie besonders lange das 360-Grad-Panorama während des Essen genießen können. Besser ist es allerdings, abends – und rechtzeitig - zu reservieren, da es stark besucht ist.

Anfahrt: Mit der U8 Richtung Moosach steigen Sie bei der Haltestelle Olympiazentrum aus. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, empfiehlt es sich über den Mittleren Ring zu kommen. Hier gilt die Umweltzone noch nicht. Von hier fahren Sie direkt über den Sapporobogen in die Parkbucht – ohne eine Umwelt-Plakette kaufen zu müssen.

Tipp: Im Souvenirshop im Foyer des Olympiaturms können Sie FC Bayern-Artikel kaufen.

8. BMW Welt, Museum und Werk

Die BMW Welt führt mit seinen Ausstellungen Motorrad, BMW Welt und BMW in die Geschichte und die Zukunft des beliebten deutschen Autoherstellers ein. Hier wird alles rund um die Technik erklärt und multimedial mit den Besuchern hinter die Kulissen der Exponate und Installationen geblickt.

Von Montag bis Samstag von 7.30 Uhr bis 24 Uhr und sonntags von 9 Uhr bis 24 Uhr haben Sie die Möglichkeit, bei Führungen durch das BMW Werk einen Blick auf die neuesten Technologien zu erhaschen. Praktisch: Kunden, die sich einen BMW gekauft haben, können im Werk ebenfalls nach vereinbartem Termin ihr Auto selbst abholen.

Der Eintritt zur BMW ist kostenlos, das Museum allerdings kostet zehn Euro, Familientickets gibt es für 24 Euro. 

Anfahrt: Die BMW Welt ist mit der U-Bahn sehr leicht zu erreichen. Sie liegt nämlich direkt neben der U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum am Rande des Olympiaparks. Sind Sie allerdings Abholer, können Sie im BMW-eigenen Parkhaus kostenlos parken. Besucher zahlen maximal 15 Euro pro Tag. Doch auch hier gilt: Fahren Sie über den Mittleren Ring und folgen Sie der Beschilderung in Richtung Olympiapark. Hier befindet sich auch in direkter Nachbarschaft die Konzernzentrale, das BMW Hochhaus, wegen seiner Form auch "Vierzylinder", genannt.

Tipp: Nach dem Besuch des Museums können Sie in der BMW Welt feine Gourmetmenüs oder im EssZimmer und Bavarie oder Snacks und Drinks aus der Biker’s Lodge und Cooper’S wählen. Im BMW Museum bietet dagegen das M1 Restaurant für jeden Besucher das passende Schmankerl.

9. Allianz Arena

Die Allianz Arena ist das Zuhause des wohl erfolgreichsten Fußballverein Deutschlands, dem FC Bayern München. Sie haben Tickets für ein Spiel des FC Bayern oder auch des TSV 1860 ergattert? Dann kann es sein, dass Sie zum ersten Mal in die Allianz Arena nach München kommen. 

Mit dem Auto ist das Fußballstadion allerdings nur über die Autobahnen A99 oder A9 erreichbar. Hier empfiehlt es sich, entweder aus der Richtung München-Fröttmaning-Nord oder aus der Richtung München-Fröttmaning-Süd anzureisen.

Direkt vor der Allianz Arena befinden sich 11.000 Stellparkplätze. Andernfalls haben Sie auch die Möglichkeit, im vierstöckigen Parkhaus der Allianz Arena kostenpflichtig zu parken. Dazu brauchen Sie allerdings die ArenaCard, das hauseigene Zahlungsmittel der Allianz Arena, die Sie im Stadion an einer der Verkaufsstellen erwerben können.

Falls Sie gerne mal die Stimmung in der Arena erleben möchten oder eingefleischter Fußballfan sind, gibt es die Möglichkeit, Heimspiele des FC Bayern und des TSV 1860 zu erleben. Ticket können Sie online auf den Homepages der beiden Vereine erwerben. Hier finden Sie auch den Sitzplan des Stadions sowie die Hinweise bezüglich des Gästeblocks.

Anfahrt: Die Allianz Arena liegt im Münchner Stadtteil Fröttmaning und kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Wenn Sie vom Hauptbahnhof kommen, fahren Sie zuerst mit einer der S-Bahnen zum zentralen Umsteigepunkt Marienplatz. Hier steigen Sie dann in die U6 Richtung Garching Forschungszentrum ein und an der Haltestelle Fröttmaning aus.

Tipp: Bei einer geführten Arena-Tour erfahren Sie noch mehr über das Fußballstadion oder sie verbinden die Tour mit einem Besuch des Vereinsmuseums, der FC Bayern Erlebniswelt. Die Ausstellung befindet sich auf über 3.000 Quadratmeter und erzählt interaktiv die Erfolgsgeschichte des FC Bayern München.

Die Allianz Arena gilt als das Zuhause des FC Bayern München. Auch der TSV 1860 München trägt hier seine Heimspiele aus.

10. Münchner Frauenkirche

Die Frauenkirche gilt ebenfalls als eines der Wahrzeichen Münchens und verdeutlicht das mit ihrem Sitz am zentralen Verkehrspunkt Marienplatz in der Innenstadt. Der Sitz des Erzbischofs beinhaltet neben wunderschönen Malereien und Fresken auch den Teufelsritt. Der angebliche Fußabdruck des Teufels, der sich am Eingang im Boden unter dem Chorbereich befindet, ist sagenumwoben. Zudem hat die Frauenkirche vier Orgeln, die in alle Richtungen verteilt und miteinander verbunden sind.

Auch die beiden Türme der Frauenkirche sind sehr bekannt. Die sogenannten "Welschen Hauben" sind nach dem Vorbild des Felsendoms in Jerusalem gestaltet. Wenn man zu Fuß empor steigt, führen erste Schritte über eine schmale Treppe. Den Rest fährt man bequem mit dem Aufzug.

Der Dom ist sonst allerdings während der Sommerzeit täglich von 7.30 Uhr bis 20.30 Uhr geöffnet. Während der Winterzeit schließt er um 20 Uhr. Vorsicht: Touristische Besichtigungen sind während der Gottesdienstzeiten nicht möglich. Diese finden fast täglich statt - eine Heilige Messe jeden Morgen um 9 Uhr früh und der Hauptgottesdienst sonntags um zehn Uhr morgens.

Anfahrt: Die Frauenkirche befindet sich direkt am zentralen Verkehrspunkt Marienplatz. Es empfiehlt sich daher, mit der S- und U-Bahn anzureisen, da keine Parkplätze direkt an der Kirche verfügbar sind.

Tipp: Oben angekommen sieht man nicht nur die sieben riesigen Glocken des südlichen Turms aus nächster Nähe, sondern kann auf einer Aussichtsplattform den Blick über die ganze Stadt hinweg bis zu den Alpen schweifen lassen. Schade: Leider ist der südliche Turm Türme wegen Baumaßnahmen momentan geschlossen. Der nördliche Turm kann generell nicht besichtigt werden. 

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Von Jasmin Pospiech

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