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Urlauber posieren vor dem Haus des Drogenboss "El Chapo" in Mexiko.

Erinnerungsfoto

Touristen pilgern zum Haus von Drogenboss

Er gilt als der mächtigste Drogendealer der Welt: der mexikanische Drogenbaron Jaoquin Guzman Loera alias "El Chapo". Seine Festnahme ist für den Küstenstadt Mazatlán ein echter Gewinn.

Wenige Tage nach der Festnahme des mexikanischen Drogenbosses Joaquín „El Chapo“ Guzmán hat sich ein regelrechter Tourismus zu der Wohnung des Kartell-Chefs entwickelt. Zahlreiche Urlauber ließen sich in der Küstenstadt Mazatlán vor der Apartment-Anlage fotografieren, in der „El Chapo“ am Wochenende gefasst wurde, berichteten lokale Medien am Mittwoch. Taxifahrer würden spezielle „Narco-Touren“ anbieten.

Die Tourismusindustrie könne sich die Aufmerksamkeit zunutze machen, sagte der Präsident des iberoamerikanischen Hotelverbandes, Armando de la Cruz Uribe, der Zeitung „El Universal“. Beispielsweise könnte in dem letzten Unterschlupf von „El Chapo“ ein Museum eingerichtet werden, um weitere Touristen anzulocken.

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dpa

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