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Tauernspa in Zell am See-Kaprun.

Grenzenlos entspannt

Leserreporter im Tauernspa in Zell am See-Kaprun

Ein Nachschlag auf den Sommerurlaub, noch einmal abtauchen und baden, Sonne tanken. Oder die Vorfreude auf den Winter genießen: Im beheizten Pool sitzen und zuschauen...

...wie die umliegenden Berge langsam weiße Spitzen bekommen. Das Tauernspa in Zell am See-Kaprun ist der ideale Ort für ein paar erholsame Tage Urlaub zwischendurch. Unsere Leser Gregor und Anneliese Sternegger aus Dorfen haben es getestet. Ihr Bericht:

München, 22. November

Drei herrliche Tage verbrachten wir im Tauernspa in Zell am See-Kaprun, bei wunderbarem Herbstwetter. Petrus meinte es gut mit uns. Ideal für einen Urlaub in den Bergen.

  • Wir, das sind
  • Wo und wie wir bisher Urlaub gemacht haben: Urlaub hat bei uns einen hohen Stellenwert. Zwei- bis dreimal im Jahr fahren wir für eine Woche weg. Wir haben viel von der Welt gesehen. Amerika, Australien, Mauritius, die Vereinigten Arabischen Emirate, Asien und natürlich unsere Nachbarländer. In den letzten Jahren waren wir fast ausschließlich in Bayern, Österreich und Südtirol unterwegs. Hier mieten wir uns in eine Ferienwohnung ein und schauen die Gegend an. Wir sind sehr viel mit unseren Rädern unterwegs. Seit letztem Jahr haben wir E-Bikes. Das ist richtig toll.
  • Was uns im Urlaub besonders wichtig ist: Bei unseren Urlauben wollen wir vor allem Land und Leute kennenlernen. Natürlich genießen wir immer wieder ein paar Tage in einem guten Hotel (meist vier Sterne). Wir lassen uns dann so richtig verwöhnen, genießen den Wellnessbereich und die Massagen.
  • Wie es uns im Tauernspa gefallen hat: Nachdem wir einige Vergleiche ziehen können, können wir mit gutem Gewissen behaupten, das Tauernspa ist ein wirklich gutes Hotel. Größe und Ausstattung der Zimmer (insgesamt 160 in zwei Kategorien) ist gut. Nachdem der Hotelgast den öffentlichen Spa-Bereich mitnutzen kann, sind die Entspannungsmöglichkeiten fast grenzenlos.
  • So verlief unser Aufenthalt im Tauernspa: Am ersten Abend trafen wir uns mit der sehr netten Marketingmitarbeiterin Nina zu einer Hotelführung. Auch das Abendessen haben wir gemeinsam eingenommen. Dabei hat sie uns dann den Plan für unseren Aufenthalt, den sie mit viel Liebe erarbeitet hat, gezeigt.
  • Was wir unternommen haben: Für Freitag wurde für uns eine Fahrt auf das 3029 Meter hohe Kitzsteinhorn organisiert. Dabei wurden wir von einer Rangerin begleitet, die viel über den Berg, die Bahn und die neuen Bauten erzählte. Erstaunt hat uns die Zahl arabischer Gäste. „Die sind ganz heiß auf Schnee. Sie wollen ihn fühlen. Dazu kommen sie auf den Gletscher“, erklärte die Rangerin.

Nach einem tollen Essen im Gipfel-Restaurant mussten wir uns beeilen, um zu den Anwendungen wieder im Hotel zu sein. Die Massage war vom Feinsten. Danach haben wir den Tag im Pool ausklingen lassen. Es ist ein besonderes Gefühl, mit dem tollen Blick auf das Kitzsteinhorn zu plantschen. Am Samstag hatten wir kein Programm, darum sind wir auf die Schmittenhöhe gefahren. Dort hat man einen wahnsinnigen Ausblick. Nachdem wir runtergewandert sind, waren wir ganz schön kaputt. Das gute Abendessen hat unsere Lebensgeister wieder geweckt.

Die Gegend um das Tauernspa ist schon sehr beeindruckend. Hier kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Wandern, Biken, Paragliding, Golfen, Shoppen und natürlich Skifahren, nichts ist unmöglich. Aber natürlich kann man auch den ganzen Tag im Hotel verbringen. Die vielen Pools, Saunen und Dampfbäder können jeden Tag bis 23 Uhr genutzt werden.

  • Was wir zusätzlich ausgegeben haben: Die Nebenkosten im Hotel sind etwas hoch. Ein Weißbier kostet über fünf Euro, eine Flasche Wein ab 27 Euro. Auch die Wellnessanwendungen haben ihren Preis (Packages ab 68 Euro). Aber in so einem Hotel weiß man, dass es keine Schnäppchen gibt und die Leistung ist sehr gut.
  • Was uns besonders gefallen hat: Sehr gut hat uns die Einrichtung gefallen. Das Hotel ist natürlich ausgestattet: ganze Baumstämme im Restaurant. Auch die Mitarbeiter aus aller Herren Länder zeigen, dass sie gerne den Gast verwöhnen. Die Auswahl beim Frühstück war grandios. Sogar die Minibar wurde jeden Tag mit Wasser und Säften aufgefüllt.
  • Was uns weniger gefallen hat: Einziger Minuspunkt: In unserem Bad war eine Wanne mit hohem Einstieg. Ich denke, hier haben ältere und kleine Personen Schwierigkeiten. Eine Dusche wäre besser.

Unser Fazit

Im Tauernspa kann jeder Urlauber glücklich werden, egal, ob jung oder alt. Man hat so viele Möglichkeiten den Tag zu verbringen. Auch für Familien ist das Tauernspa ideal. Kinderbetreuung ist ab drei Jahren möglich. Im öffentlichen Spa ist der Kinderbereich separat.

Ob wir wiederkommen werden: Wir werden auf alle Fälle wieder mal ein paar Tage Auszeit hier nehmen. Es war toll!

Die Reise-Infos zum Tauernspa in Zell am See-Kaprun

REISEZIEL Das Tauernspa, ein Vier-Sterne-Superiorhotel mit umfangreichem Wellnessbereich, liegt in Zell am See-Kaprun im Salzburger Pinzgau. Salzburg ist 60 Kilometer, Innsbruck 100 Kilometer entfernt.

ANREISE Von München über die Salzburger Autobahn bis Siegsdorf, dann weiter auf der Bundesstraße in Richtung Zell am See. Insgesamt 80 Kilometer. Kaprun liegt von Zell am See sieben Kilometer entfernt.

RESORT Das Tauernspa hat 160 Zimmer und Suiten. Die Wasser- und Saunawelt mit zahlreichen Aktiv- und Entspannungsbecken und einem separaten Kinderbereich erstreckt sich auf 20.000 Quadratmetern.

PACKAGE z.B. Gletscher fit & Thermen Wellness, zwei Nächte (drei Tage) im DZ mit Verwöhn-Halbpension, täglich aufgefüllter Minibar mit kostenlosen alkoholfreien Getränken, Nutzung der Wasser- und Saunawelt und zahlreichen kostenlosen Entspannungs- und Aktivprogrammen sowie einer Rückenmassage oder einem Bergkristall-Entschlackungssalz-Peeling und einem Tagesskipass für das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn, einem Tag Rodeln in der Wildkogel-Arena inklusive Transfer oder einer romantische Kutschenfahrt kostet bis 21. Dezember ab 382 Euro pro Person.

WEITERE INFOS Tauernspa Zell am See-Kaprun, Telefon 0043/654 72 04 00, Internet www.tauernspakaprun.com.

Gregor (60) und Anneliese Sternegger (58) aus Dorfen. Wir arbeiten seit mehreren Jahrzehnten am Flughafen München. Mein Mann ist Leiter des Zentrallagers und ich bin in der Personalabteilung.

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