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Ein Urlaub in Amsterdam ist so vielfältig, dass viele Besucher glatt vergessen, wo sie sind...

Reise-Tipps

Urlaub in Amsterdam: Die besten Aktivitäten in der niederländischen Hauptstadt

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Amsterdam ist ein kleines Juwel. Wer noch nie dort war, sollte das schleunigst tun – denn wer bereits dort war, möchte immer wieder dorthin zurück.

An den Grachten entlangspazieren, Käseleckereien kosten oder sich eines der zahlreichen Museen der Stadt ansehen: Amsterdams Vielfalt erstaunt selbst diejenigen, die schon öfter das Vergnügen mit und in der Stadt hatten.

Im Folgenden finden Sie alle Informationen, die Sie für einen Trip in die niederländische Hauptstadt benötigen:

Amsterdam: Die besten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Wo fängt man an, wenn eine Stadt an jeder Ecke und in jedem Winkel großartige Sehenswürdigkeiten bereithält? Ganz einfach: Man stürzt sich am besten direkt ins Getümmel und probiert alles aus, was die Stadt zu bieten hat.

Vondelpark:

Der beliebte Amsterdamer Stadtpark liegt im Zentrum der Stadt und wird jährlich von mehr als 10 Millionen Menschen besucht. 45 Hektar fasst die Grünfläche, die am Amstelveenseweg beginnt und sich nordöstlich bis kurz vor das Rijksmuseum erstreckt.

Der Vondelpark im Amsterdam.

Rijksmuseum:

Das Rijksmuseum an der Museumstraat ist das nationale Museum Hollands. Besucher lernen dort alles über die Geschichte des Landes, Höhepunkte, Blütezeit und berühmte Bewohner Hollands. 8.000 Kunstobjekte in 80 Sälen geben über 800 Jahre holländischer (Kunst-)Geschichte preis, wie es heißt. Bringen Sie also etwas mehr Zeit für Ihren Besuch mit.

Van Gogh Museum:

Direkt neben dem Rijksmuseum verläuft die Museumplein. Dort finden Sie das Van-Gogh-Museum. Nehmen Sie sich die Zeit und besichtigen Sie die großen Werke von Vincent van Gogh. Sie werden erstaunt sein: Je länger Sie ein Bild ansehen, desto mehr wird es sich verändern. Seien Sie also gespannt. Auch hier kann es übrigens zu längeren Wartezeiten aufgrund von langen Schlangen kommen.

Anne-Frank-Haus:

Das jüdische Mädchen Anne Frank schrieb in ihrer Zeit in den Niederlanden, wo sie sich versteckte hielt, ihr weltberühmtes Tagebuch. Das Anne-Frank-Haus ist ihr gewidmet, es steht in seiner heutigen Form seit 1960 in der Prinsengracht 263–267 in Amsterdam.

Rotlichtviertel:

Des Nachts wird es schummriger in Amsterdam, doch auch tagsüber gehen die Damen des Rotlichtviertels wie gewöhnlichem ihrem Job nach. Was zunächst anzüglich klingen mag, hat durchaus auch für Nicht-Kunden seinen Reiz: In Schaufenstern entlang des Oudezijds Voorburgwal im Viertel Rossebuurt sitzen die Damen und bezirzen mit ihren Reizen vorbeilaufende Männer. Dass das so einmalig elegant und charmant vonstatten gehen kann, glaubt man kaum – und dennoch.

Im Rotlichtviertel Amsterdams gibt es so einiges zu sehen.

De Oude Kerk:

Auch die "De Oude Kerk", also die alte Kirche, befindet sich im Stadtteil Rossebuurt. In den Räumlichkeiten werden regelmäßig Ausstellungen und andere Veranstaltungen internationaler Künstler ausgetragen. Vor allem aber Projekte, die eine besondere Beziehung zur monumentalen Kirche und ihrer Rotlichtumgebung haben, werden dort gezeigt.

Lesen Sie hier: Das sind die gastfreundlichsten Städte der Welt.

Heineken Experience:

Die Biermarke Heineken kommt ursprünglich aus Amsterdam, kein Wunder also, dass Besucher der Stadt auch an einer Führung durch die Heineken-Brauerei teilnehmen können. Wer auf der Website direkt die Tickets kauft, bekommt sogar zwei Gratis-Bier obendrauf.  

Chinatown:

Auch in der 850.000 Einwohner großen Stadt Amsterdam gibt es ein Chinatown: Gelegen zwischen dem Nieuwmarkt und dem Rotlichtviertel De Wallen feierte das Amsterdamer Chinatown im Jahr 2010 sein 100-jähriges Bestehen.

Spiegelkwartier:

Sie lieben Antiquitäten, Flohmarkt-Feeling und Kuriositäten? Dann nichts wie ab ins Spiegelviertel! Wenn Sie ohnehin ins Rijksmuseum und Van-Gogh-Museum wollen, umso besser: Von da aus ist das Spiegelkwartier nur einen Katzensprung entfernt.

Jüdisches Viertel:

Spazieren Sie durch das Jüdische Viertel und erkundigen Sie sich im Joods Hitorisch Museum über die Geschichte der Juden, ihren Glauben und ihre Geschichte im Allgemeinen sowie in den Niederlanden und Amsterdam im Speziellen.

Coffee Shops:

Ja, wer denkt nicht auch an die vielen Coffee Shops, wenn er einen Trip nach Amsterdam plant? Und das verwundert nicht, gibt es sie doch fast an jeder Straßenecke. Was Touristen allerdings in puncto regeln wissen sollten:

  • Wer in Coffee Shops Cannabis kaufen und konsumieren möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Der Verkauf an Personen unter 18 Jahren ist verboten.
  • Das Betreten eines Coffee Shops ist ebenfalls erst ab 18 Jahren erlaubt.
  • Das Erwerben größerer Mengen Cannabis in Coffee Shops ist verboten.
  • Jede Person darf pro Tag maximal fünf Gramm Cannabis kaufen.
  • Drogen auf der Straße zu kaufen, ist illegal.

Beliebte Coffee Shops sind etwa Barney's, Grey Area, Smokey oder Easy Times.

Beispiel für einen Coffee Shop in Amsterdam.

Hollands Kaasmuseum in Alkmaar:

Mit dem Zug 35 Minuten von Amsterdam entfernt liegt seit 1983 das Käsemuseum zusammen mit dem weltberühmten Käsemarkt. Hier erfahren Käseliebhaber alles über Herstellung, Reifung und Handel von Käse. Zudem gibt es hier nicht nur viel zu sehen, sondern auch leckere Sorten Käse zu probieren und zu kaufen.

Lesen Sie hier: Das sind die Top 100 der teuersten Städte der Welt 2018.

Schlemmen in Amsterdam: Käseplatte, Erdbeeren, Spargel – und kulinarische Weltreisen

Amsterdams Vielfalt zeigt sich auch in den Speisen: Ob lokale Küche oder kulinarische Weltreise – hier gibt es eine Menge Leckeres zu probieren.

Lokale Spezialitäten:

Die lokale Küche Amsterdams hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Experimentierfreudig werden vergessene Obst- und Gemüsesorten eingesetzt. Typische Gerichte in Amsterdam sind:

  • Stroopwafeln (Sirupwaffeln)
  • Patat (Holländische Pommes)
  • Klar: Käse in jeder Farbe und Form
  • Poffertjes (Minipfannkuchen)
  • Kroket (Fleischkroketten)
  • Nieuwe haring (Saurer Hering)
  • Stamppot (Eintopf)
  • Tompouce
  • Bitterballen (Fleischbällchen)
  • Vla (Pudding)
  • Hagelslag (Schokostreusel, die meist auf Brot gegessen werden)
  • Drop (Lakritze)

Doch auch die Klassiker sind nach wie vor beliebt. So lohnt es sich während eines Aufenthalts in Amsterdam, eines der zahlreichen Käseläden zu besuchen – und dort natürlich auch zu probieren. Typische Sorten holländischen Käses sind:

  • Gouda
  • Edamer
  • Maasdamer
  • Boerenkaas (Bauernkäse)
  • Geutenkaas (Ziegenkäse)
  • Blauwe Kaas (Schimmelkäse)
Probieren Sie holländische Käse!

Amsterdams bunte Kulinarik:

Neben den klassischen Gerichten der Stadt hat Amsterdam kulinarisch einen weiteren, sehr großen Vorteil: Hier bekommen Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas zu essen. Und das nicht zu knapp: Ebenso bunt wie auch die Einwohner Amsterdams, sind die Möglichkeiten an Restaurants, Bars, Cafés und Bistros. Ob deftige Burger, krosse Pizza oder scharfe indische Gerichte – über 1.000 Restaurants in der niederländischen Hauptstadt lassen keine Wünsche offen.

Lesen Sie hier: UNESCO Weltkulturerbe: Diese Sehenswürdigkeiten der Welt sind überwältigend.

Kurztrip nach Amsterdam – und ab an Strand & Meer

Nicht nur für einen Städtetrip gibt es in Amsterdam viel zu entdecken. Denn die Stadt liegt nicht weit vom Meer entfernt, so dass sich auch ein Tagesausflug an den Strand anbietet: 

Bloemendaal:

Die vielleicht schönsten Strandpavillons gibt es in Bloemendaal – und das Beste daran: mit dem Bus sind Sie in einer halben Stunde aus Amsterdam dort und können bei einem Longdrink und Sonne im Gesicht die Seele baumeln lassen.

Strand Zuid:

Zwischen dem Amsterdamer Kongresszentrum RAI und dem Beatrixpark liegt der Strand Zuid. Wenn auch oft als Luxusstrand verschrien, lohnt es sich bei schönem Wetter allemal, einen Cocktail in einer der schicken Bars zu schlürfen.

Strand Ijburg:

Der neue Stadtteil Amsterdams, genannt "Ijburg", gab auch dem Strand seinen Namen. Der Strand ist im Vergleich zu anderen der Gegend mit seinen 250 Metern Länge eher kurz – dafür kommen hier alle auf ihre Kosten, die gerne Kitesurfen oder im Meer planschen wollen.

Scheveningen:

Der Strand Scheveningen liegt zwar mit dem Zug etwas 45 Minuten von Amsterdam-Zentrum entfernt, dafür erleben Besucher hier aber auch wahre Naturspektakel: Blumenfelder, wohin das Auge reicht, ein Leuchtturm und schönster Sand.

Zandvoort:

Der Badeort mit dem ursprünglichen Namen "Sandevoerde" ist bei Urlaubern wie Einheimischen äußerst beliebt. Neun Kilometer Sandstrand, drei Kilometer FKK-Strand, weitläufige Dünen und die erfrischende Nordsee. Was will man mehr.

Der Strand Zandvoort.

Lesen Sie hier: Urlaub in Italien: Dolce Vita an Meer, See, Stadt und im Gebirge.

Vielfalt Amsterdams entdecken: Tulpen, Windmühlen und Grachten

Was spricht mehr für Amsterdam, als belebte Grachten, leuchtende Tulpen und idyllische Windmühlen? Richtig: kaum etwas.

Grachtenrundfahrten in Amsterdam:

Mit dem Boot Amsterdam vom Wasser aus erleben: es gibt kaum Schöneres. Wer es dabei richtig gemütlich haben will, der kann bei einem der vielen Angebote auch eine Candle-Light-Cruise vereinbaren – Käse und Rotwein inbegriffen.

Blumenmarkt:

Blumen in den schillerndsten Farben finden Sie im Amsterdamer Blumenmarkt: Von den Holländern als Bloemenmarkt bezeichnet duftet es hier nur so nach Blüten und Knospen. Vor allem Tulpen stehlen hier jedem die Schau.

Windmühlen und mehr auf der Zaanse Schans:

Die Zaanse Schans ist ein Wohngebiet, das das 18. und 19. Jahrhundert wieder aufleben lassen soll, und stellt ein Freilichtmuseum dar. Knapp zwei Millionen Besucher besichtigen jährlich dieses Freiluftmuseum. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche kleine Museen, wie etwas das Bäckereimuseum, in dem Sie frischen Kuchen genießen können. Eine Käserei verführt zum Zuschauen, ebenso können Sie einen entspannten Blick auf die sanften Bewegungen der zahlreichen Windmühlen werfen, die Zaanse Schans zu bieten hat.

Zaanse Schans lockt mit Bodenständigkeit und Natur.

Lesen Sie hier: Overtourism: Wenn Urlauber nicht mehr willkommen sind.

Amsterdams Stadtteile im Überblick

Amsterdams Viertel gehen sanft ineinander über, so dass für das unerfahrene Auge oft kein Unterschied festzustellen ist. Doch es gibt sie, die verschiedenen Viertel Amsterdams:

Jordaan:

Viele nennen dieses Viertel das schönste Amsterdam – doch da muss sich jeder sein eigenes Bild machen. Nur so viel: Jordaan wimmelt nur so von Geheimnissen und versteckten Hinterhöfen, abseits der Touristenattraktionen. Früher einst Arbeiterviertel ist der Stadtteil heute ein charmantes, blühendes Ziel für die, die Amsterdams echte Seite kennenlernen wollen.

Der Stadtteil Jordaan bietet sich für einen entspannten Spaziergang nur so an.

De Pijp:

Der Stadtteil De Pijp gehört zum südlichen Amsterdam und ist für seine kulturelle Vielfalt und das Studentenleben bekannt. Das Flair des Viertels lässt sich am besten am Albert Cuypmarkt erfassen.

Rossebuurt:

Rossebuurt, was auf niederländisch für "pinke" oder "rote" Nachbarschaft steht, ist einer der ältesten und schönsten Stadtteile Amsterdams. Die Rosse Buurt besteht wiederum aus den kleineren Vierteln Singelgebied, Ruysdaelkade und De Wallen.

Eine weitere Einteilung der Stadt findet nach den Himmelsrichtungen statt:

  • Amsterdam Noord
  • Amsterdam Oost
  • Amsterdam Zuid
  • Amsterdam West

Auch interessant: Deutschlands Wunder: Machen Sie an diesen Orten Urlaub.

sca

Das sind die beliebtesten Strände der ganzen Welt

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