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1G für Urlauber: Erstes Land erlaubt nur noch Geimpften die Einreise

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Von: Franziska Kaindl

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Ein erstes Land in Afrika plant Kenia die Einführung einer 1G-Regel für Einreisende. Die Corona-Maßnahme soll kurz vor Weihnachten in Kraft treten.

Kenia plant als erstes afrikanisches Land, nur noch Geimpften die Einreise zu erlauben. Bisher ist eine ähnlich geartete Regelung nur in Costa Rica* bekannt: Hier ist der Zutritt zu Restaurants, Hotels, Geschäften, Fitnessstudios, Museen, Kinos, Nationalparks und anderen nicht-essentiellen Einrichtungen nur noch Menschen mit einer vollständigen Corona-Impfung erlaubt – was einen Urlaub für Ungeimpfte unmöglich macht, obwohl die Einreise theoretisch erlaubt ist.

Corona: Kenia plant 1G-Regel für die Einreise von Europäern

Noch brauche es eine endgültige Abstimmung, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, allerdings plane die Regierung die Einführung der neuen Regel für Europäer ab dem 21. Dezember. Hintergrund seien die hohen Fallzahlen, die Europa zum neuen Corona-Hotspot machen würden. Daher fordert das Gesundheitsministerium des Landes, es ähnlich wie Europa zu machen und eine Art Lockdown für Ungeimpfte herbeizuführen. Ziel ist es, dass Europäer schon bald nur noch mit einer vollständigen Impfung einreisen dürfen – ob es noch eine zusätzliche Testpflicht geben soll, ist noch nicht bekannt. Bisher war die Einreise nach Kenia mit einem negativen PCR-Test möglich. Welche neuen Regelungen für Kinder gelten sollen, wurde ebenfalls noch nicht thematisiert. Im Land selbst wird die Impfung für alle ab zwölf Jahren empfohlen.

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Corona-Regeln in Kenia: Weitere Beschränkungen im Land geplant

Neben der Einreisebeschränkung will das ostafrikanische Land zudem den Zutritt zu vielen Einrichtungen wie Hotels, Bars oder Nationalparks auf Geimpfte beschränken. Damit reagiert Kenia auch auf die niedrige Impfquote im eigenen Land – bisher sind nur 4,3 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, zirca 8 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Während zunächst kaum Impfstoff vorhanden war, stößt die Regierung mittlerweile auf mangelnde Akzeptanz der Vakzine, wie es im RND-Bericht heißt. Täglich müssten Dosen vernichtet werden, weil das Angebot nicht genutzt werde.

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„Es ist sehr wichtig, dass wir in dieser neuen Weltordnung nicht zurückbleiben, vor allem weil wir für viele Menschen in der Welt ein beliebtes Reiseziel sind. Wir müssen der Welt zeigen, dass wir bei der Nutzung von Impfstoffen als Mittel zur Eindämmung von Covid‑19 solidarisch sind, wenn wir Besucher in unseren Nationalparks, an unseren Stränden und in unseren Hotels willkommen heißen“, erklärt das Gesundheitsamt Kenias zur niedrigen Impfquote. (fk)

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