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„Am besten, Sie bleiben weg“ - was Urlauber an ihren Hotelzimmern auszusetzen haben.

Urlaub: Was an Hotels am meisten nervt

Das Zimmer ist zu klein, das Bad eng, der Kleiderschrank eine bessere Schuhschachtel: Was Urlauber an ihren Hotelzimmern auszusetzen haben, brachte jetzt eine Auswertung der Einträge bei über 60 Hotelbewertungsportalen ans Tageslicht.

3,5 Millionen Beschwerden über Hotels, die die Deutschen momentan ins Internet gestellt haben, wurden für die Analyse ausgewertet. An erster Stelle stand dabei die Kritik über das Zimmer. Zu klein sei es gewesen, dreckig, laut oder generell einfach „enttäuschend“. Soll heißen, es entsprach nicht der Erwartungshaltung, mit der der Gast angereist war bzw. gebucht hatte.

Viel Kritik bekommen die Badezimmer ab. Der Föhn, der fehlt („ich musste mit nassen Haaren zum Abendessen gehen“). Die Brause, deren verkalkten Düsen das Wasser nur tröpfchenweise zu entlocken war, oder der Eindruck, die Wanne habe schon tagelang keinen Reinigungsschwamm mehr gesehen.

Die Top 10: Das nervt die Deutsche im Urlaub am meisten

Die Flops: Das nervt im Urlaub

Weitere Kritikpunkte bei der Abrechnung der Deutschen mit ihrem Hotelzimmer betreffen die Möbel und die Ausstattung. Am häufigsten taucht der „winzige Kleiderschrank“ in den Beschwerdelisten auf, gefolgt von „schlechten Betten“, „schlechten Matratzen“, dem „schmuddeligen Teppich“ und – vor allem im Süden – einer „viel zu schwachen Klimaanlage“.

Zu den Top Ten der Beschwerden gehört außerdem der Lärmpegel, ob er nun die generell ungünstige Lage des Hotels oder die „sehr hellhörigen Zimmer“ betrifft, sowie der oftmals enttäuschende Service („schlechtes Personal“, „null Flexibilität“, „Verständigung unmöglich“).

Und dann gibt es da natürlich noch die Generalabrechner, die sich gar nicht mehr mit Details abgeben, sondern gleich zum Rundumschlag ausholen: „Schlechter Gesamteindruck“ steht da dann einfach und ergreifend. Englische Gäste raten in so einem Fall übrigens gerne: „Stay away“ (bleiben Sie bloß weg!) oder schwören sich selbst: „Never again!“ – nie wieder!

Christine Hinkofer

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