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Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfen-Anbaugebiet der Welt und ist wie gemacht für idyllische Fahrrad-Touren.

Frühling auf dem Teller

Mit Hopfen und Spargel genussvoll in die Biergartensaison starten

„Hier isst man Elfenbein und trinkt Gold“, schwärmen Besucher gerne vom Bayerischen Golf- und Thermenland. Gut sechs Millionen Übernachtungen zählt man jedes Jahr in der Region zwischen Regensburg, Passau und Landshut.

Die 700.000 Gäste suchen Entspannung in Europas größter Thermenlandschaft und lassen sich kulinarisch verwöhnen. Natur und kulinarische Spezialitäten genießt man gepaart am besten unter blühenden Kastanienbäumen in den typischen Biergärten. In der Frühlingssonne schmeckt der seltene Hopfenspargel oder der erste Spargel der Saison. So versteht sich Genuss mitten im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet weltweit, in einer der größten Spargelregionen Bayerns, dort, wo die älteste Klosterbrauerei der Welt und einige der schönsten Biergärten im Freistaat daheim sind.

Per Leiter in den Hopfenhimmel

Wer in einem Wirtshaus in der der Hallertau ein Hopfengericht bestellt, könnte zuschauen, wie sein Essen wächst. Zwischen Ingolstadt, Kelheim, Landshut und Schrobenhausen wird seit dem achten Jahrhundert Hopfen angebaut. Mit 14.470 Hektar Anbaufläche ist die Hallertau die weltgrößte zusammenhängende Hopfenregion, 29.000 Tonnen Hopfen werden hier im Jahr produziert. Fast überall sieht man die Hopfengärten, in denen sich die Pflanzen bis zu sieben Meter nach oben ranken. Mehr über den Hopfen erfährt man bei einem Abstecher zu einem der Hopfenbauern, bei Hopfenerlebnisführungen oder vom „Hopfenhimmel“ aus, einer etwa sechs Meter hohen Aussichtsplattform im Hopfengarten der Hopfenbotschafterin Agnes Kirzinger in Elsendorf. Mehr als ein Viertel des weltweiten Hopfenbedarfs kommt aus der Hallertau. Der Großteil der Hopfenernte geht im Herbst an Brauereien. Doch schon im April bereiten die Küchenchefs in den Gaststätten etwas Spezielles für Feinschmecker zu: Hopfenspargel aus den jungen Trieben der Hopfenpflanze. Wer ihn probieren will, muss sich sputen, denn Hopfenspargel gibt es nur im April bis Anfang Mai.

Sommerzeit ist Biergartenzeit

Das Kloster Weltenburg am Donau-Durchbruch ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die dazugehörige Klosterbrauerei ist die ältestei der Welt.

In der Hallertau genießt man Brotzeit und Bier auf typisch bayerische Art.Unter alten Kastanienbäumen. Mit der Familie. Mit Freunden. Oder Fremden, die beim Zusammensitzen schnell zu Bekannten werden. In der Hopfenregion findet man einige der schönsten Biergärten Bayerns, beispielsweise in der Klosterschenke Weltenburg, bei Schloss Ratzenhofen, bei der Brauerei in Hohenthann oder am Kuchlbauer Turm in Abensberg. Rund 70 Biersorten kommen hier in die Krüge. Der heimische Hopfen gibt dem Bier die beliebte Bitternote, Fachleute nennen ihn „Grünes Gold“. Trotzdem schmeckt kein Bier wie das andere. Davon ist Ludwig Mederer überzeugt. Er ist Braumeister in der Klosterbrauerei Weltenburg, der ältesten Klosterbrauerei der Welt, in der seit 1050 gebraut wird. „In Bayern leben wir in einem Bierparadies. Es gibt um die 650 Brauereien und eine große Vielfalt an Bieren für jeden Geschmack“, sagt Ludwig Mederer. Der Braumeister bestellt sich nach Feierabend am liebsten ein Barock Dunkel der Klosterbrauerei, das bereits als bestes Dunkles der Welt ausgezeichnet wurde.

Der Donau-Panoramaweg

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