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Nach Corona-Wirbel: Ischgl gibt Starttermin für kommende Skisaison bekannt

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Von: Franziska Kaindl

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Ischgl im Paznauntal.
In der kommenden Saison wird der Skiort Ischgl wieder geöffnet haben. © Roland Mühlanger/Iamgo

Nachdem es im letzten Jahr überwiegend negative Schlagzeilen gegeben hatte, meldet sich das Skigebiet Ischgl nun mit einem Starttermin für die Skisaison 2021/22 zurück.

Der beliebte Skiort Ischgl ist aufgrund seines Anteils an der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Europa in den letzten Monaten stark in Verruf geraten. Betroffene kritisieren die österreichischen Behörden und den Skiort für deren zögerliche Reaktionen auf das Infektionsgeschehen vor Ort und fordern mittlerweile in einem Gerichtsverfahren Schadensersatz. Währenddessen plant man in Ischgl nun den Start in die kommende Skisaison 2021/22.

Ischgl meldet sich zurück: Start der Skisaison 2021/22 bekannt

„Wie spät ist es? ISCHGL o’clock!“, heißt es in einem Ankündigungs-Post auf Facebook. „Nach viel zu vielen Monaten des Wartens, dürfen wir euch diesen Winter endlich wieder bei uns begrüßen und wir freuen uns wie die Schneekönige.“ Start der Skisaison wird in Ischgl der 25. November 2021 sein. Dieser soll am 27. November mit einem „Top of the Mountain Opening Concert“ gefeiert werden. Die Reaktionen auf die Ankündigung sind überwiegend positiv: „Wir sind dabei“, heißt es von vielen Skifans. Der Wirbel um die Corona-Pandemie scheint vergessen.

Skifahren in Österreich: Diese Regeln gelten in Ischgl

Dennoch gelten auch in Ischgl die Regeln, die von der österreichischen Regierung festgelegt wurden. Damit sind auf den Pisten nur Geimpfte, Genesene oder Getestete erlaubt, zudem müssen Skiurlauber in den Liften FFP2-Masken tragen. Der 3G-Nachweis soll an den Seilbahnen beim Verkauf der Tickets überprüft werden, wie es auf der Webseite des Skiorts heißt. Allerdings werde noch an einer praktikablen Lösung für Betreiber und Besucher gearbeitet.

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In Österreich ist derzeit Stufe 1 des 3-Stufen-Plans in Kraft: Somit müssen Ischgl-Besucher in Gastronomien und Unterkünften ebenfalls einen 3G-Nachweis vorlegen. Ein Antigenstest ist nur noch 24 Stunden gültig. Für Après-Ski-Lokale oder Nachtgastronomien müssen Gäste ein gültiges negatives PCR-Testergebnis oder einen Impf- bzw. Genesungsnachweis vorlegen.

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Corona-Hotspot: Diese Rolle spielte Ischgl in der Pandemie

Anfang 2020 verbreitete sich das Coronavirus über das Skigebiet in ganz Europa. Allerdings wurde der beliebte Skiort erst knapp zwei Wochen nach der Registrierung des ersten Falls geschlossen. Mehr als 11.000 EU-Bürger sollen sich in Österreich mit dem Virus angesteckt haben, wie der Spiegel unter Berufung auf ORF-Recherchen berichtete. Bis Mitte August sollen laut derstandard.de 30 Personen aufgrund von Infektionen, die von Ischgl ausgingen, gestorben sein. Seither stellten mehrere Betroffene Strafanzeigen, die bereits zu einem ersten Prozess führten. (fk)

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