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Deutsche, die in die USA einreisen möchten, müssen möglicherweise längere Zeit auf ihr Visum warten. Grund sind Computerprobleme bei der Konsularabteilung des Außenministeriums.

USA

Verzögerungen bei US-Visa wegen Computerproblemen

Das Prozedere, ein US-Visum zu beantragen, ist für deutsche Urlauber meist schon aufwendig genug. Nun müssen sie möglicherweise bis zur Aushändigung auch noch viel Geduld aufbringen.

Berlin - Wer kürzlich ein Visum für die USA beantragt hat, muss sich auf Verzögerungen einstellen. Die Konsularabteilung des Außenministeriums habe derzeit technische Probleme mit ihrem Visa-System, meldet die US-Botschaft in Deutschland auf ihrer Webseite.

Davon seien alle Länder und Visumskategorien betroffen. Die meisten Visa, die nach dem 8. Juni genehmigt wurden, könnten derzeit nicht gedruckt werden. Anträge, die nach dem 9. Juni eingereicht wurden, könnten gar nicht erst bearbeitet werden.

Die Konsularabteilung des US-Außenministeriums erklärte, die Datenbank mit den biometrischen Reisedaten werde derzeit neu aufgesetzt. Das System soll noch in dieser Woche vollständig laufen, die aufgelaufenen Fälle würden nach und nach abgearbeitet.

Die meisten USA-Reisenden aus Deutschland sind von dem Ausfall der Systeme nicht betroffen: Deutsche Touristen und Geschäftsreisende dürfen sich bis zu 90 Tage ohne Visum in den USA aufhalten. Sie müssen sich nur eine elektronische Einreiseerlaubnis (Esta) online unter besorgen. Diese kostet 14 Dollar (rund 12,50 Euro) und ist zwei Jahre lang gültig. Urlauber, die länger als 90 Tage in den Staaten bleiben, aber auch Austauschschüler und -studenten und andere Reisende, die beruflich längere Zeit in den USA verbringen, brauchen dagegen ein Visum.

dpa

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