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Am Gotthardtunnel kann es am Wochenende zu Wartezeiten kommen. Foto: Urs Flueeler

"Zeitweiliger Stillstand"

Viele Staus auf den Rückreiserouten

Das Ende der Ferien in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande führt am Wochenende voraussichtlich zu Staus und stockendem Verkehr. Auch in der Schweiz besteht hohe Staugefahr, insbesondere am Gotthardtunnel.

Stuttgart (dpa/tmn) - Autofahrer auf den Fernstrecken müssen sich auch kommendes Wochenende auf erhebliche Behinderungen einstellen (24. bis 26. August). Denn in Nordrhein-Westfalen und einigen Ländern des benachbarten Auslands enden die Sommerferien.

"Zeitweiliger Stillstand" ist laut ADAC das Resultat. So drängen nach Hause fahrende Urlauber aus Süddeutschland oder Rückreisende aus Teilen der Niederlande auf die Autobahnen, erklärt der Auto Club Europa (ACE), der dann auch noch "die letzte große Reisewelle" aus Baden-Württemberg und Bayern in südliche Richtung erwartet. Zu den Ferienzielen aber ebbt der Verkehr insgesamt ab, ergänzt der ADAC.

Als Hauptreisezeiten nennt der ACE am Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, am Samstag 11.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag 11.00 bis 21.00 Uhr. Den Samstag meiden Autofahrer besser für die Anreise. Nach Möglichkeit fahren sie am Wochenende auch nicht aus dem Urlaub nach Hause, sondern nutzen lieber einen Tag unter der Woche. Und am besten starten die Autofahrer auch entweder sehr früh morgens vor der Reisewelle oder erst am späten Nachmittag.

Das Staurisiko ist besonders in den Ballungsräumen Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr, Stuttgart und München sehr hoch. Außerdem kann es auf den Routen zur Nord- und Ostsee sowie explizit auf folgenden Strecken zu Staus oder Behinderungen kommen:

A 1 Puttgarden - Lübeck - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln
A 1/ A 3 / A 5 Kölner Ring
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Arnheim; beide Richtungen
A 4 Aachen - Köln - Olpe; beide Richtungen
A 5 Kassel - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel; beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg; beide Richtungen und Nürnberg - Berlin
A 10 Berliner Ring
A 40 Venlo - Duisburg - Essen; beide Richtungen
A 45 Dortmund - Gießen; beide Richtungen und Aschaffenburg - Gießen
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen, beide Richtungen
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn - Würzburg; beide Richtungen
A 93 Rosenheim - Kiefersfelden; beide Richtungen
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen; beide Richtungen
A 96 München - Lindau; beide Richtungen
A 99 Umfahrung München

Im Nachbarland Österreich drohen Staus vor allem auf den Transitrouten, zumal auch hier die Ferien enden. In nördlicher Richtung müssen sich Reisende vor den großen Grenzübergängen nach Deutschland auf Wartezeiten aufgrund stichprobenartiger Grenzkontrollen einstellen.

Ebenso keine Entwarnung für die Schweiz: Betroffen sind alle Transitstrecken, so dass Urlauber mehr Zeit einplanen sollten. Das gilt ganz besonders für die Portale des Gotthardtunnels. Ab circa einer Stunde Wartezeit rät der ACE zur Ausweichstrecke St. Margarethen - Bellinzona (A 13) in beiden Richtungen, obwohl auch dort Verzögerungen und Staus zu erwarten sind.

ACE-Meldung Stauprognose

ADAC-Meldung Stauprognose

ASFINAG-Infoseite zu Wartezeiten an Grenzübergängen

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