Todesdrama am Königssee: Zwei junge Urlauber (21) ertrinken

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Auf der Plattform Tripadvisor soll es künftig Warnhinweise geben, ob etwa in einem Hotel eine Vergewaltigung stattgefunden hat.

Warnhinweise für Hotels

Warum Tripadvisor jetzt vor Vergewaltigungen warnt

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Bis vor Kurzem wurden Nutzerkommentare zu sexuellem Missbrauch in Hotels auf Tripadvisor gelöscht. Ab sofort warnt das Unternehmen vor sexuellen Übergriffen.

Tripadvisor habe Bewertungen von Nutzern gelöscht, die um sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung in einem mexikanischen Ferienhotel gingen. Das Bewertungsportal geriet daher in den Fokus der Medien. Umso überraschender, dass das Unternehmen von nun an User explizit die Möglichkeit bieten will, über derartige Vorfälle zu berichten.

Tripadvisor löschte Kommentare, die vor Vergewaltigung in Hotels warnten

Ende Juli stellte eine Frau aus Indianapolis auf Tripadvisor eine Frage: Sollten sie und ihr Mann für einen Urlaub nach Mexiko reisen? Das Paar hatte scheinbar über Probleme in verschiedenen Ferienorten gelesen. Urlauber seien angegriffen, beraubt, vergewaltigt oder sogar getötet worden.

Es folgten innerhalb weniger Minuten viele Antworten von verschiedenen Nutzern. Nach einigen Tagen waren es insgesamt 55 Kommentare. 24 davon ermutigten das Paar, sich keine Sorgen zu machen. "Wir sind erst am Samstag zurückgekommen und haben uns nie sicherer gefühlt", schrieb zum Beispiel einer, wie es laut Berichten heißt. Vier weitere Kommentare waren recht inhaltslos, User schrieben etwa "Danke" oder ähnliches als Antwort auf die gestellte Frage.

Die weiteren 27 Kommentare wurden aus dem Forum einfach entfernt. Hatte jemand Sorgen geäußert, Probleme beschrieben oder Erfahrungen ausgetauscht, die als Warnungen für Reisende dienen konnten? Es ist nicht ersichtlich.

Das Portal schrieb dazu, dass die Kommentare "von der TripAdvisor-Community als unangemessen, irrelevant für das Thema oder 'familienunfreundlich" eingestuft und daher entfernt wurden.

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Warnhinweis zu Gesundheits-, Sicherheitsrisiken und Diskriminierungsvorfällen

Das Unternehmen reagierte kurzerhand, nachdem einige Medien über derartige Fälle, bei denen Kommentare einfach gelöscht wurden, berichtet hatten. In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme des Reiseportals heißt es:

"Wir entschuldigen uns bei Opfern sexueller Übergriffe, von denen in dem Artikel berichtet wurde und dessen Forumsbeitrag vor sieben Jahren auf TripAdvisor gelöscht wurde. Wir fuhren damals eine Politik, bei der wir Inhalte als Verstoß gegen unsere Richtlinien ansahen, wenn sie sich nicht an eine familienfreundliche Sprache hielten. [...] Vor ein paar Jahren haben wir diese Richtlinie geändert, um auf der Website aussagekräftigere Berichte aus erster Hand zu bekommen und über schwerwiegende Vorfälle wie Vergewaltigung oder Körperverletzung zu informieren. Wir haben dann erkannt, dass unsere bisherigen Richtlinien zu weit gegangen sind."

Demnach sollen künftig Warnhinweise auf dem Portal möglich sein, die über Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sowie Diskriminierungsvorfälle berichten. Auf der Profilseite des jeweiligen Unternehmens werden diese Hinweise sichtbar gemacht, sobald ein Risiko besteht, "das für Reisende relevant ist und das entweder von der Community oder den Medien berichtet wird".

Für einige Hotels in Mexiko sind die Warnhinweise bereits aktiviert worden. Die rote hervorgehobene Box der Warnhinweise lautet:

"TripAdvisor wurde auf aktuelle Medienberichte oder Ereignisse aufmerksam gemacht, die dieses Unternehmen betreffen und die möglicherweise nicht in den Bewertungen widergespiegelt werden, die auf diesem Eintrag zu finden sind. Daher sollten Sie gegebenenfalls eine zusätzliche Suche nach Informationen zu diesem Unternehmen durchführen, wenn Sie Ihre Reise planen."

Derartige Hinweise sollen zunächst für drei Monate lang sichtbar sein und danach wieder entfernt werden. Sollten dann weiterhin Kommentare in diese Richtung von Nutzern abgegeben oder in den Medien darüber berichtete werden, soll es auch möglich sein, dass der Warnhinweis längere Zeit bestehen bleibt.

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sca

Ekel-Horror am Hotelbuffet

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