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Wie die Nase eines Mannes...

Kurioser Vorfall über den Wolken

Perverses Pinocchio-Tattoo! Lebenslanges Flugverbot

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Grimsby - Ein junger Engländer darf den Rest seines Lebens nicht mehr mit den Billigfliegern von Jet2.com verreisen. Schuld daran ist seine Tätowierung einer weltberühmten Holzpuppe.

Er wollte mit seinen Freunden nach Mallorca, die Sau rauslassen. Die Vorfreude auf einen exzessiven Party-Urlaub war groß, also hatte sich Tom W. mit seiner Spaß-Truppe etwas besonderes einfallen lassen: Die Mehrheit der 23 Briten hatte sich am Freitag vor einer Woche als weibliche Flugbegleiterinnen verkleidet. Geschminkt und mit schicken roten Uniformen, Langhaar-Perücken sowie ausgestopften BHs ausgestattet, stiegen sie am East Midlands Flughafen in den Flieger der Linie Jet2.com.

Nach eigener Aussage war der 22-Jährige da noch nüchtern - was nicht so leicht zu glauben ist, wenn man liest, was dann geschah: Als eine der (echten) Stewardessen mit ihrem Vortrag zur Flugsicherheit begann, "half" ihr der Brite, indem er ihre Gesten mit einem Sex-Spielzeug nachahmte, wie der Mirror berichtet.

Das Fass brachte er allerdings zum Überlaufen, als seine Freunde den Mitreisenden von der ganz besonderen Tätowierung des 22-Jährigen erzählten. Auf dessen Körper prangt nämlich das Konterfei von Pinocchio. Das Pikante an der Sache: Das Gesicht der weltberühmten zum Leben erwachten Holzpuppe, deren Nase wächst, wenn sie lügt, befindet sich südlich des Bauchnabels des Briten. Das Riechorgan der Märchenfigur aber wird dargestellt durch einen Teil der Anatomie des Briten, der ebenfalls situationsbedingt größenverstellbar ist, für gewöhnlich jedoch eher selten das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Zu Demonstrationszwecken machte W. allerdings eine Ausnahme und ließ die Passagiere des Fluges einen ausgiebigen Blick auf die "Nase" seines Pinocchio werfen.

Schwupps, war der Pass des zeigefreudigen Briten eingezogen, für den Rückflug müsse er sich nach einer anderen Fluglinie umsehen, hieß es. Obendrauf ist der Mann sein Lebtag für die Fluglinie des Ferienfliegers gesperrt. "Ein solch ekelhaftes Verhalten ist völlig inakzeptabel", so ein Sprecher der Airline. "Wie transportieren jährlich Millionen Familien und sind stolz darauf, unseren Kunden freundliche, entspannte Flüge anzubieten. Deshalb gehen wir gegen jeden vor, der dieses Erlebnis stört." 

Auf seine Freunde konnte sich der Brite zum Glück verlassen: Sie sammelten das Geld für das Rückflug-Ticket. Übrigens ist der Spaß-Exhibitionist kein Ersttäter: Ein ganzes Fußballstadion war in der Vergangenheit bereits in den "Genuss" des Anblicks seines Pinocchio gekommen...

hn

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