Seit neun Jahren ist der Luchs, Europas größte Raubkatze, wieder im Harz heimisch.

Wildlife hautnah

Buschige Piselohren, Stummelschwanz und das markante Fell zeichnen ihn aus. Seit neun Jahren ist der Luchs, Europas größte Raubkatze, wieder im Harz heimisch. Aber ihm in freier Wildbahn zu begegnen?

Ein beschilderter Weg führt von Bad Harzburg zum Luchsgehege im Nationalpark. Jeden Mittwoch und Samstag ist dort Wildtierfütterung.

Da besteht kaum eine Chance. Und der Zoo ist nicht wirklich eine Alternative für die Wildtierbeobachtung. Wohl aber das großzügige Schaugehege an den Rabenklippen in der Nähe von Bad Harzburg im Nationalpark Harz. Zumal dort soeben eine neue Plattform errichtet wurde, von der aus Besucher einen barriere- und zaunfreien Blick auf die Wildkatzen haben. Attila und Bella waren die ersten Bewohner. Im Sommer 2000 haben der damals sechsjährige Luchs und seine Partnerin das erste Luchsschaugehege an den Rabenklippen im Nationalpark Harz bezogen. Weil sich Attila aber als eher eigenbrötlerischer und scheuer Geselle entpuppte, der die zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten in seinem Park gern ein Anspruch nahm, entschloss man sich im Nationalpark, das Team durch zwei Tiere mit größerem Entertainment- Talent zu verstärken. Im Herbst 2005 kam die per Hand aufgezogenene und entsprechend an Menschen gewöhnte Luchsin Pamina (4) dazu, gleich darauf zog der gleichaltrige Tamino im Nationalpark ein. Jeden Mittwoch und Samstag um 14 Uhr finden am Luchsgehege öffentliche Fütterungen statt. Dabei beantworten Mitarbeiter des Nationalparks, die engen Kontakt zu den Tieren haben, auch Fragen und berichten von ihrer täglichen Arbeit mit den Luchsen.

WEG ZU DEN WILDTIEREN

Die Rabenklippen erreicht man von Bad Harzburg aus zu Fuß, ab April dann auch wieder mit einem Erdgasbus. Weitere Auskünfte bei der Tourist-Information unter Tel. 05322/753 30, im Internet: www.badharzburg. de.

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