Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter geschnappt!

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Au-Schoppernau im Winter.

Ruhe und Zauber

Die Kunst der Geborgenheit im Bregenzerwald

Der Zauber der stillen Winternatur lässt sich im Bregenzerwald auf ganz unterschiedliche Weise erleben – in tief verschneiten Landschaften wie auch in gemütlichen Stuben.

Man könnte gern länger hierbleiben, in dieser altehrwürdigen Stube, – um sich am Kachelofen zu wärmen und auf alte Bilder zu blicken- Viele der traditionellen Gasthöfe im Bregenzerwald sind an Gemütlichkeit kaum zu überbieten. Nach einem delikaten, kreativen Gourmet-Menü warten zur Abrundung Käsespezialitäten aus der Region, die vielfach von der eigenen Alp zum Gasthof gekommen sind.

Die Bregenzerwälder – sie sind fleißige, geradlinige und weltoffene Menschen. Ihr guter Geschmack spiegelt sich nicht nur auf dem gedeckten Tisch, sondern auch in ihren Dörfern wider: in den alten Bregenzerwälder Häusern mit den Schindeln aus Tannenholz wie auch in den Häusern der neuen Holzarchitektur, die sich wie selbstverständlich in die Landschaft schmiegen. Und sie wirken noch heimeliger, wenn auf ihren Dächern eine dicke, weiße Haube liegt.

Tief verschneite Winterwelt

Wenn dann die ganze Nacht die Schneeflocken vom Himmel gefallen sind, ist es am nächsten Morgen Zeit, Winterschuhe, Stöcke und den warmen Schal bereit zu machen. Zum Beispiel für einen Ausflug vom Bödele ins Naturschutzgebiet Fohramoos. Wer hier zur kalten Jahreszeit wandert, taucht in eine tief verschneite Naturlandschaft ein und kann sich an den leisen Tönen des Winters erfreuen: dem Knistern des zugefrorenen Baches, dem hauchdünnen Nebel, der sanft über dem eisbedeckten Moor liegt, der kalten Luft, die einen wieder richtig durchatmen lässt.

In der Bregenzerwälder Landschaft aus welligen Hügeln, weiten Wäldern und hoch aufragenden Bergrücken tut es einfach gut, sich gehen und treiben zu lassen. Und manchmal auch ziehen. So wie von den Norikern von Walter Hochhauser. Während man bei einer Fahrt in seinem urigen Pferdeschlitten durch den Naturpark Nagelfluhkette an tief verschneiten Landschaften vorbeigleitet, erzählt Walter Geschichten über das bäuerliche Leben im Bregenzerwald. Etwa, warum der schöne Lederziergurt am Zaumzeug seiner Noriker „Faulenzer“ heißt. Denn immer, wenn der Bauer mit seinem Schlitten und den Arbeitspferden zum Vergnügen ausfuhr, legte er diesen Gurt an. So erkannte jeder, dass er an diesem Tag ein „Faulenzer“ war. Dass der Name des Besitzers kunstvoll in den Schmuckriemen eingestickt und das Leder aufwendig verziert und mit Messingplättchen verschönert wurde, ist wieder einmal typisch für die fleißigen Bregenzerwälder: Denn selbst hinter dem Faulenzen steckt hier jede Menge Arbeit.

Winterzauber in Österreich: Bregenzerwald

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