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Winterlicher Thermenspaß in der Parktherme Bad Radkersburg.

Steiermark

Winterliche Thermen: Schön heiß und belebend kalt

Das winterliche Thermenland kann einen allein schon wegen seiner vielen heißen Quellen nicht kalt lassen. Wenn die sanfte hügelige Landschaft im Südosten der Steiermark verschneit ist, gehen von ihr besondere Ruhe und Harmonie aus.

Doch in den Tiefen der Region brodelt es – in Form von mineralhaltigen Quellen, die dem Thermenland Steiermark ihren Namen geben. Und auch hoch über dem Ursprung des sprudelnden Heilwassers spürt man, wie kraftvoll und energiegeladen dieses Land ist. Etwa auf einem Wanderweg namens „Herzspur“, der in Bad Gleichenberg beginnt. Unter der wärmenden Wintersonne spaziert man auf einem idyllischen Pfad, der vor allem Paare an mehreren Stationen dazu anregt, über sich nachzudenken.

Der Start der Route ist im altehrwürdigen Kurpark von Bad Gleichenberg, der baumgewordenen Manifestation von Beständigkeit: Hier wachsen seit gut 180 Jahren seltene Baumarten, wie zum Beispiel der über 40 Meter hohe Mammutbaum Wellingtonia. In der Adventzeit verwandelt sich der Kurpark in einen fantasievollen Weihnachtsgarten. Unter dem Motto „Wias früher wor“ erfahren die Besucher auf dem Adventsmarkt, wie kreativ man früher weihnachtliches Kunsthandwerk herstellte – und an einzelnen Stationen können Kinder wie Erwachsene ihren eigenen traditionellen Weihnachtsschmuck basteln.

Winter-Wellness

Wenn kalt auf heiß trifft, verbünden sich im Thermenland die Elemente der Natur zugunsten des eigenen Wohlbefindens. Das wird vor allem in den sechs Thermen der Region spürbar, die es mit zahlreichen Wellness-Angeboten verstehen, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Am schönsten ist das Baden im Thermalwasser bei Sonnenuntergang. Die letzten Strahlen der Wintersonne tauchen dann die Landschaft in ein gelb-oranges Licht, die Umrisse der Umgebung verschwinden und der Dampf aus den heißen Quellen erzeugt eine beinahe mystische Stimmung. Sich dann im wohlig warmen Wasser im Außenthermalbecken treiben zu lassen, die Muskeln zu entspannen und abzuschalten, erzeugt beinahe ein Gefühl von Schwerelosigkeit.

Für Wohlbefinden im Thermenland sorgen auch die vielen kulinarischen Spezialitäten. Die regionalen Größen Apfel, Holunder, Kürbis und Wein begleiten einen auf Schritt und Tritt und haben zu den einfallsreichsten Kreationen in der Gastronomie geführt. Nicht weniger kreativ geht man in der Zotter Schokoladenmanufaktur in Riegersburg vor. Schokoladenliebhaber können dort 150 verschiedene süße Kreationen kosten. Das Besondere an der Schokolade: Sie wird „bean-to-bar“ hergestellt und ist Bio- und Fairtrade-zertifiziert. Wie schön, wenn sich Naschen mit gutem Gewissen vereinbaren lässt.

Von Ulrike Dziolloß

Winterzauber in Österreich: Thermenland Steiermark

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