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Ein Pferd im winterlichen Wald in Kufstein.

Verschneite Welt

Ein Wintermärchen: Das Kufsteinerland verzaubert

Das Kufsteinerland lässt einen mühelos in eine verzauberte Winterwelt eintauchen. Und Pferde spielen dabei eine wichtige Rolle.

Kufstein verzaubert

Wenn abends die Schneeflocken sanft auf die Stadt fallen und die bunten Fassaden und die imposante Festung mit ihren historischen Mauern zur stimmungsvollen Silhouette werden, wird Kufstein, die Stadt am Inn, eine magische Winterwelt. Ein Spaziergang über den Stadtplatz und durch die verwinkelten Gassen, deren Häuser oft die alten Zunftschilder schmücken, wirkt manchmal wie eine kleine Zeitreise ins ferne Mittelalter.

Wenn dann am nächsten Morgen alles tief verschneit ist, möchte man nur hinaus in diese weiße Pracht. Einmal durchatmen in dieser herrlich klaren Winterluft. Eingemummt in warme Wolldecken entdecken Gäste bei einer Pferdeschlittenfahrt das Kaisergebirge und die verschneite Natur. Das Funkeln der Lichter der traditionellen Bauernhäuser wetteifert mit dem Glitzern der Schneeflocken, die sanft vom Himmel herabgleiten und den schwarzen Mantel des Kutschers für kurze Zeit in einen weißen verwandeln. Hier im Kaisertal, mit seinen weiten Hochflächen, hat man endlich auch Zeit für all die erholsamen Winterspaziergänge, von denen zu Hause nur zu träumen ist. Mit jedem Schritt wird einem bewusst, welch reinigende Wirkung die Bewegung in der Winterlandschaft hat. Und dass man schon viel zu lange nicht mehr genug Zeit für sich selbst hatte.

Heimelige Winterwelt

In einer der gemütlichen Hütten lässt es sich bei knisterndem Kaminfeuer und einem Becher Glühwein herrlich aufwärmen. Doch draußen erinnert das Klingeln der Glöckchen am Zaumzeug der Haflinger Pferde, dass man ja noch viel vom Kufsteinerland sehen wollte. Und so macht die Kutsche bei der Rückfahrt Station am Fohlenhof in Ebbs, wo noch mehr der stolzen Haflinger auf der Koppel zu sehen sind. Man lernt, dass diese kräftigen Gebirgspferde ihren Ursprung in Tirol haben, und nimmt die Einladung gerne an, in den nächsten Tagen mit einem Reitlehrer einen Ausflug in die tief verschneite Winterlandschaft zu unternehmen.

Damit wäre das Programm für den Winterurlaub ja schon recht voll – und dennoch ist es jederzeit erweiterbar: Da gibt es zum Beispiel ein Konzert im architektonisch interessanten Festspielhaus in Erl, die berühmte Weinglas-Manufaktur von Riedel oder die Kufsteiner Festung zu besuchen. Auch für heute Abend steht man vor der Qual der Wahl: entweder eine winterliche Fackelwanderung rund um den sagenumwobenen Thiersee oder ein gemütliches Candle-Light-Dinner im ältesten Restaurant Kufsteins in der historischen Römerhofgasse. Mit einem Satz: Es gibt genügend zu entdecken, auch abseits der Gemütlichkeit.

Winterzauber in Österreich: Kufstein

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