Auch an diesem Wochenende wird es auf den deutschen Autobahnen wieder voll. Besonders auf den Routen zu den Küsten und den Alpen ist mit Staus zu rechnen. Foto: Markus Scholz/dpa
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Auch an diesem Wochenende wird es auf den deutschen Autobahnen wieder voll. Besonders auf den Routen zu den Küsten und den Alpen ist mit Staus zu rechnen. Foto: Markus Scholz/dpa

Ferien-Verkehr

Wo Sie in den kommenden Tagen am längsten im Stau stehen

Die Stausaison 2020 dürfte am Wochenende einen Höhepunkt erreichen. Zwar rechnen Automobilclubs nicht mit den Szenarien der vergangen Jahre, doch ohne Verzögerungen dürfte es nicht oft gehen.

München (dpa/tmn) - Sie wollen am Wochenende (24. bis 26. Juli) mit dem Auto in den Urlaub starten? Dann planen Sie doch bitte besser etwas mehr Zeit ein, denn lebhafter Verkehr und Verzögerungen auf dem Weg zum Ziel sind laut Auto Club Europa (ACE) und ADAC wahrscheinlich.

Dazu startet mit Bayern das vorletzte Bundesland in die Sommerferien und in manchem nördlichen Bundesland enden sie so langsam. Stundenlanger Stillstand wie in den Vorjahren dürfte den Reisenden aber wegen der Corona-Krise in der Regel erspart bleiben.

Belastet sind vor allem die Strecken in Richtung Alpen und Mittelmeer, die Routen von und zu den deutschen Küsten und die Straßen ins Mittelgebirge. Das bringt auch abseits der Autobahnen mehr Verkehr mit sich, der sich besonders auf den Zuwegen der genannten Urlaubsregionen verdichten kann.

Insgesamt füllen sich die Anreiserouten zu den Urlaubszielen vor allem Samstag zwischen dem frühen Vormittag und Nachmittag. Auf den Rückreisestrecken Richtung Norden dürfte es vor allem am Samstagmittag und am Sonntag zwischen Mittag und den frühen Abendstunden voll werden. Wer am Wochenende starten muss, sollte das am Sonntag frühmorgens machen. Sollte das nicht klappen, ist laut ACE zumindest ein sehr früher Start am Samstag noch eine Möglichkeit, möglichst stressfrei in den Urlaub zu kommen.

Mit Staugefahr rechnen die Autoclubs unter anderem in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München sowie auf folgenden Strecken in jeweils beiden Richtungen:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgarden
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Hattenbacher Dreieck
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Hamburg - Flensburg und Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 Berlin - Nürnberg - München
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
A 19 Dreieck Wittstock - Rostock
A 24 Berlin - Dreieck Wittstock - Hamburg
A 31 Bottrop - Emden
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 72 Leipzig - Chemnitz - Hof
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Auch in Österreich und in der Schweiz sich laut den Autoclubs vor allem die Transitrouten und die Wege in die Feriengebiete staugefährdet. So kann es besonders auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Tauern-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route zu Störungen kommen. Und bei den Feriengebieten nennt der ADAC explizit die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Neusiedlersee in Österreich und die der Schweizer Kantone Tessin und Wallis

Bei mehr als einer Stunde Wartezeit vor dem Gotthardtunnel könnte es für Autourlauber auf der Ausweichroute von Chur nach San Bernardino schneller vorangehen, so der ACE. Über die Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online.

© dpa-infocom, dpa:200721-99-869150/4

Stauprognose des ACE

Stauprognose des ADAC

ADAC-Infos zu der Situation an den Grenzen

ASFINAG-Grenzwartezeiten

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