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Ein Reise-Höhepunkt: Die Sonnenfinsternis im kommenden Jahr ist unter anderen von La Réunion aus sichtbar. Foto: Jens Wolf

Zeit für Ausflüge: Von Sonnenfinsternis bis Seeschlacht

Eine Sonnenfinsternis ist ein Spektakel: Wer sie im nächsten Jahr sehen will, sollte nach La Réunion reisen. Dort werden bereits erste Vorbereitungen getroffen. Schon jetzt lässt es die Bretagne rocken. Und Dänemark gedenkt der größten Seeschlacht der Weltgeschichte.

Sonnenfinsternis wird auf La Réunion vorbereitet

La Réunion im Indischen Ozean bereitet sich mit einem speziellen Beobachtungsareal auf eine ringförmige Sonnenfinsternis im kommenden Jahr vor. Die besondere Konstellation der Himmelskörper tritt am 1. September 2016 auf. Von Europa aus ist die Sonnenfinsternis nicht sichtbar, wohl aber von La Réunion aus - ein "Jahrhundertereignis" für die Insel, so das Fremdenverkehrsamt. Im "Village Eclipse" an der Südwestküste soll es deshalb unter anderem eine Beobachtungsleinwand und eine Bar geben. Für Fotografen wird ein abgegrenzter Bereich reserviert. Zwischen 14.00 und 14.20 Uhr können am Stichtag auch Venus und Jupiter beobachtet werden.

Rock und Electro beim Tanz-Festival in Rennes

Auf Bretonisch heißt das Tanzfest in Rennes Yaouank. Es zählt zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Vom 2. bis 21. November werden dazu in diesem Jahr mehr als 6000 Musiker und Musikbegeisterte erwartet, wie die Tourismusorganisation Atout France mitteilt. Dabei sind neben traditioneller Musik der Bretagne auch Rock, Jazz und Electro aus aller Welt zu hören. Tanzfeste dieser Art gibt es in der Bretagne mehr als 1000. Das in Rennes ist allerdings das größte.

Museum in Jütland widmet sich Skagerrakschlacht

Über die größte Seeschlacht der Weltgeschichte informiert ein neues Museum an der Westküste Jütlands in Dänemark. Das Sea War Museum Jütland steht in Thyborøn und widmet sich der Skagerrakschlacht im Ersten Weltkrieg, bei der zwischen dem 31. Mai und 1. Juni 1916 die deutsche und die britische Flotte gegeneinander kämpften. Das Museum erzählt nicht nur von der Schlacht selbst, sondern enthält Exponate aus den gesamten vier Jahres des Krieges. Das Museum wurde vom Geschäftsmann und Taucher Gert Normann, der Gemeinde Lemvig und der Stiftung Realdania finanziert.

Dänisches Top-Restaurant "Noma" zieht um

Das renommierte dänische Sterne-Restaurant " Noma" zieht am Jahresende 2016 um. "An einen Ort, an dem wir unser eigenes Gemüse anbauen können", erklärt Küchenchef René Redzepi im Blog des Restaurants. An dem Plan habe das Team seit drei Jahren im Geheimen gearbeitet. Es handle sich um "einen Ort, an dem wir einen Bauernhof mitten in der Stadt bauen können". Der "New York Times" hatte Redzepi zuvor erzählt, er wolle 2017 wiedereröffnen - auf einem Grundstück am Rand der Kopenhagener Hippie-Kolonie Christiania. Der Speiseplan solle sich dann noch mehr als bisher nach den Jahreszeiten richten. Das "Restaurant Magazine" hat das 2003 von Redzepi und seinem Kompagnon Claus Meyer eröffnete "Noma" schon viermal zum weltbesten Restaurant gekürt. Es ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Sharjah plant Hafenviertel mit Wasserpark

Das Emirat Sharjah plant den Bau eines neuen Hafenviertels mit Wasserpark, Kreuzfahrtterminal, Hotel, Geschäften und weiteren Touristenattraktionen. Die Sharjah Waterfront City soll auf den zehn Nujoom-Inseln entstehen, die durch Straßen und Kanäle miteinander verbunden werden, kündigte das Fremdenverkehrsamt des Emirats am Persischen Golf an. Der ganze Küstenabschnitt soll neu erschlossen und langfristig zu einem modernen Unterhaltungsbezirk werden. Die erste Bauphase beginnt im zweiten Halbjahr 2018. Highlight des Areals soll der Wasserpark Crystal Lagoon werden.

Webseite von Yaouank (frz.)

Informationen zum Sea War Museum Jütland

Homepage vom "Noma" (eng./dän.)

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