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Auch auf der Autobahn 7 ist das Stauriskiko am Wochenende hoch. Foto: Bodo Marks

Wochenendprognose

Zum Ferienende zähfließender Verkehr und Stau in Sicht

In vielen Bundesländern enden die Ferien und damit wird es auf den Autobahnen voraussichtlich wieder richtig voll. Es ist mit stockendem Verkehr und Stau zu rechnen. An den Grenzübergängen zu Deutschland kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Am kommenden Wochenende (10. bis 12. August) werden die Nerven der Autofahrer auf den Autobahnen wieder stark strapaziert. Zähfließender Verkehr und Stillstand drohen insbesondere Urlaubsheimkehrern in Richtung Norden, warnt der ADAC.

In sieben Bundesländern steht das Ferienende unmittelbar bevor. Einige Nachzügler dürften aber auch jetzt erst die Reise in den Süden antreten, daher kann es vor allem aus Richtung Baden-Württemberg und Bayern voll werden.

Der Auto Club Europa (ACE) rät, lieber unter der Woche zu starten. Außerdem sollten Reisende auf den Verkehrsfunk achten und unterwegs Echtzeit-Kartendienste nutzen. Als Hauptreisezeiten nennt der ACE am Freitag 13.00 bis 20.00 Uhr, am Samstag 10.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag 14.00 bis 20.00 Uhr.

Das Staurisiko ist besonders in den Ballungsräumen Rhein-Main, Rhein-Neckar, Berlin, Hamburg, Stuttgart und München hoch. Außerdem kann es auf folgenden Strecken zu Staus oder Behinderungen kommen:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck - Fehmarn; beide Richtungen
A 2 Dortmund - Hannover - Braunschweig - Berlin; beide Richtungen
A 3 Arnheim - Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau; beide Richtungen
A 4 Kircheimer Dreieck - Erfurt - Dresden/ Aachen - Köln - Olpe; beide Richtungen
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Kassel; beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen
A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe; beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Dreieck Uckermark - Berlin
A 19 Rostock - Dreieck Wittstock/Dosse
A 20 Lübeck - Rostock; beide Richtungen
A 23 Heide - Hamburg
A 24 Dreieck Wittstock/Dosse - Berliner Ring
A 40 Venlo - Duisburg - Essen; beide Richtungen
A 45 Dortmund - Gießen; beide Richtungen
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen; beide Richtungen
A 72 Hof - Chemnitz
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95/ B2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Um den Reiseverkehr zu entlasten, gilt an allen Samstagen im August auf den wichtigsten deutschen Autobahnen tagsüber ein erweitertes Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Allerdings müssen Autofahrer durch das Ferienende den Berufsverkehr miteinkalkulieren.

In Österreich sind besonders die Transitrouten stark staugefährdet. Vor allem auf den Autobahnen A 10 (Tauern), A 11 (Karawanken) A 12 (Inntal), A 13 (Brenner) und die A 14 (Rheintal) kann es zu Staus kommen. Auch auf dem Fernpass dürfte es voll werden. Freitagnachmittags ab 13.00 Uhr und Samstag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr ist mit dem höchsten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Rückreisende Richtung Norden müssen sich vor den Grenzübergängen zu Deutschland auf Wartezeiten einstellen - vor allem am Samstag- und Sonntagmittag.

Auch in der Schweiz neigen sich die Sommerferien dem Ende zu. Hinzu kommen die Rückreisenden in Richtung Deutschland und Holland. Vor dem Gotthardtunnel ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Als Alternative für die Gotthard-Route empfiehlt sich die Strecke St. Margarethen - Bellinzona. Dort ist allerdings auch mit Staus zu rechnen.

ACE-Meldung Stauprognose

ADAC-Meldung Stauprognose

ASFINAG-Infoseite zu Wartezeiten an Grenzübergängen

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