Außenansicht der restaurierten Knickpyramide, die jetzt feierlich wiedereröffnet wurde. Die Knickpyramide kam aufgrund von Bauproblemen zu ihrer eigenartigen Form. Foto: Hassan Mohamed/dpa
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Außenansicht der restaurierten Knickpyramide, die jetzt feierlich wiedereröffnet wurde. Die Knickpyramide kam aufgrund von Bauproblemen zu ihrer eigenartigen Form. Foto: Hassan Mohamed/dpa
In der Nähe der Knickpyramide wurde ein Sarkophag entdeckt, der aus der Zeit des Mittleren Reiches stammen soll. Foto: Hassan Mohamed/dpa
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In der Nähe der Knickpyramide wurde ein Sarkophag entdeckt, der aus der Zeit des Mittleren Reiches stammen soll. Foto: Hassan Mohamed/dpa
Ein Forscher legt den Sarkophag mit einem Pinsel frei. Foto: Hassan Mohamed/dpa
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Ein Forscher legt den Sarkophag mit einem Pinsel frei. Foto: Hassan Mohamed/dpa
Einige der weiteren Funde nahe der Knickpyramide. Foto: Hassan Mohamed/dpa
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Einige der weiteren Funde nahe der Knickpyramide. Foto: Hassan Mohamed/dpa
Ein Gang in der Knickpyramide. Sie kam aufgrund von Bauproblemen zu ihrer eigenartigen Form. Foto: Hassan Mohamed/dpa
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Ein Gang in der Knickpyramide. Sie kam aufgrund von Bauproblemen zu ihrer eigenartigen Form. Foto: Hassan Mohamed/dpa

4600 Jahre alt

Zwei ägyptische Pyramiden nach 50 Jahren wieder offen

In der Wüste bei Kairo warten auf Touristen neue Attraktionen: Nach einem halben Jahrhundert sind zwei Pyramiden wieder für Besucher geöffnet - eine davon mit einer besonderen Architektur.

Kairo (dpa) - Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren sind zwei antike Pyramiden in Ägypten wieder für Touristen geöffnet. Die Knickpyramide des Königs Snofru sowie die nahe gelegene Satellitenpyramide seien für Besucher erstmals seit 1965 wieder zugänglich, teilt das Antikenministerium mit.

Beide Bauten liegen südlich von Kairo in der Wüste im Pyramiden- und Gräberfeld Dahschur, das als Teil der Nekropole Memphis zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Snofru herrschte um 2600 vor Christus.

Die etwa 4600 Jahre alte Knickpyramide unterscheidet sich durch ihre eigenartige Bauweise von anderen Pyramiden: Die zunächst steile Steigung des 100 Meter hohen Baus flacht auf halber Höhe ab. Dadurch entsteht eine Kante, die der Knickpyramide ihren Namen gibt.

Experten vermuten, dass sich während des Baus Risse in der Oberfläche zeigten und die Neigung angepasst wurde. Anders als bei den meisten Pyramiden des Landes ist die Kalkstein-Oberfläche hier weitgehend erhalten.

Die Knickpyramide habe den Übergang zu einer neuen Bauweise markiert, sagt Ägyptens Antikenminister Chalid al-Anani. In der Gegend hätten Archäologen auch Sarkopharge aus Stein, Ton und Holz und darin teils gut erhaltene Mumien entdeckt.

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