Yannick Stark
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Dynamos Yannick Stark spielt den Ball.

Stark vor Rückkehr nach Darmstadt: „Darf nicht überdrehen“

Mittelfeldspieler Yannick Stark von Dynamo Dresden möchte sich bei seiner Rückkehr zum SV Darmstadt 98 am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) nicht von Emotionen leiten lassen. „Das muss man kanalisieren, weil man nicht überdrehen darf. Aber inzwischen habe ich das ganz gut im Griff“, erklärte der 30 Jahre alte Vizekapitän des sächsischen Fußball-Zweitligisten am Freitag auf der Pressekonferenz.

Dresden - Stark heuerte erstmals 2010 beim SV Darmstadt an und absolvierte für die Hessen in zehn Jahren mit Unterbrechungen unter anderem 113 Pflichtspiele. Vergangene Saison wechselte der Mittelfeldspieler nach Dresden. „Es war schön, dort lange zu spielen. Aber jetzt bin ich Spieler von Dynamo und es geht um drei Punkte.“

Dresden ist derzeit Tabellenvierter, hat aber nur drei Zähler mehr als der nächste Gegner. Darmstadt ist Elfter, kann aber mit einem Sieg an Dynamo vorbeiziehen. Doch die Sachen wollen nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander die Kehrtwende schaffen.

Trainer Alexander Schmidt hat dafür unter Woche zumindest die richtige Einstellung wahrgenommen. „Die Spieler wollen eine Trotzreaktion zeigen und das Ding drehen“, erklärte der 52-Jährige. „Sie wollen das wiedergutmachen und sich auf die eigenen Tugenden konzentrieren: Zweikampf- und Laufstärke. Das habe ich die Woche im Training gespürt.“

Verzichten muss Dynamos Coach aber weiterhin auf die Langzeitverletzten Patrick Wiegers, Brandon Borrello, Tim Knipping, Kevin Ehlers und Patrick Weihrauch. Luca Herrmann ist unter der Woche wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen. Einen Einsatz ließ Schmidt aber noch offen. dpa

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